Nur ein Sieg aus fünf Spielen: Die Wanderers müssen dringend liefern. Trainer Ratberger fordert vor dem Duell mit Bad Aibling mehr Stabilität.
Germering – Ein Sieg aus den vergangenen fünf Spielen – eine Bilanz, die auch Wanderers-Trainer Markus Ratberger nicht zufriedenstellt. Vor dem Auswärtsspiel am Freitagabend beim EHC Bad Aibling (19.45 Uhr) bewertet er die Lage zwar als „relativ entspannt“, sieht aber zugleich Handlungsbedarf. „Es wäre wichtig, wenn wir wieder etwas für ein gutes Gefühl tun“, betont der Germeringer Coach.
Zu oft hätten die Wanderers in der jüngeren Vergangenheit enge Partien aus der Hand gegeben – abgesehen vom Derby in Fürstenfeldbruck. Diese Spiele müsse man wieder in die eigene Richtung ziehen, auch im Hinblick auf die Zielsetzung für die Normalrunde. „Wir wollen auf Platz zwei“, macht Ratberger deutlich. Eine gute Platzierung soll den Germeringer Eishockeyspielern vor den Playoffs eine bessere Ausgangsposition und zusätzliches Selbstvertrauen verschaffen. Derzeit liegt Lechbruck mit drei Punkten Vorsprung auf dem von Ratberger angepeilten Rang zwei.
Mit dem EHC Bad Aibling wartet allerdings ein unbequemer Gegner. Ratberger setzt vor allem auf eine stabile Defensive. Situationen wie zuletzt in Reichersbeuern, als eine Führung noch aus der Hand gegeben wurde, oder die 4:7-Niederlage im jüngsten Duell mit Bad Aibling sollen sich nicht wiederholen. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison hatten die Wanderers noch mit 5:2 für sich entschieden.
Nicht zur Verfügung stehen aus privaten Gründen Michael Fischer sowie der erkältete Neuzugang Lennart Guttenthaler. „Er konnte die gesamte Woche nicht trainieren“, so Ratberger. Dennoch zeigt sich der Trainer zuversichtlich: Im Kader stünden ausreichend erfahrene Spieler, um die Situation anzunehmen und geschlossen aufzutreten.
Quelle: Merkur.de
Autor/Bild: Hans Kürzl


