Die Wanderers kassierten die fünfte Niederlage aus sechs Spielen. Coach Ratberger spricht von einer Kopfsache bei seinem Team.
Die Negativserie der Wanderers Germering reißt nicht ab. Beim EHC Bad Aibling bezogen sie eine 3:6 (2:2, 0:3, 1:1)-Niederlage, die fünfte aus den letzten sechs Begegnungen. „Es wird bei uns allmählich eine Kopfsache“, kommentierte Coach Markus Ratberger Ausgang und vor allem Spielverlauf.
Denn der Start in die Partie verlief für die Wanderers geradezu perfekt. Marco Göttle hatte bereits nach 23 Sekunden den ersten Angriff erfolgreich abgeschlossen. Nach gut viereinhalb Minuten hatte Dennis Sturm sogar noch ausgebaut. Bis knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels hatte diese Führung auch Bestand. Doch dann musste Ratberger feststellen: „Aktuell kommen wir nicht gut damit klar, wenn wir vorne liegen.“
Die Gegentreffer hatten die Wanderers gedanklich mit in die Kabine und anschließend für das Mitteldrittel wieder mit aufs Eis genommen. „Wir haben den Faden verloren“, stellte Ratberger fest. Ins zweite Drittel habe man nicht rein gefunden, was auch an 14 Strafminuten in diesem Spielabschnitt lag. Ratberger monierte zwar eine mitunter kleinliche Regelauslegung der Unparteiischen. „Aber wir haben uns auch nicht clever genug verhalten.“
Als Thomas Fischer nach 52 Minuten der dritte Wandererstreffer gelungen war, schien dennoch eine Wende im Bereich des Möglichen. „Die Chance ein Spiel auszugleichen hat man immer“, so Ratberger. Der ging ins Risiko, nahm Goalie Eberhard Geiger bereits knapp eineinhalb Minuten vor Schluss vom Eis. Doch die Gastgeber nutzten das zur endgültigen Entscheidung.
Quelle: Merkur.de
Autor/Bild: Hans Kürzl


