Die Wanderers Germering gewinnen das erste Playoff-Spiel gegen Waldkirchen deutlich. Nach nervösem Start dominierte das Team im zweiten Drittel.
Die Wanderers Germering sind mit einem Sieg in die Playoffs gestartet. Im ersten Achtelfinalspiel gewann das Team von Trainer Markus Ratberger gegen den ESV Waldkirchen mit 7:3 (4:3, 2:0, 1:0). 258 Zuschauer sahen im Polariom ein torreiches Auftaktduell. Für die Germeringer trafen Markus Mair, Nico Rossi und Dennis Sturm jeweils doppelt, Daniel Menge steuerte einen weiteren Treffer bei. Aufseiten der Gäste war Nico Tolle dreimal erfolgreich.
Der Spielbeginn verzögerte sich um rund eine halbe Stunde, weil im Bereich der Bande an den Strafbänken ein Streifen Eis beschädigt war und die Fläche neu aufbereitet werden musste. Auf dem Eis merkte man davon zunächst wenig: Beide Teams starteten aufmerksam und lieferten sich im ersten Drittel einen offenen Schlagabtausch. „Das war ein eher wildes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten“, sagte Ratberger. Die drei Gegentreffer führte er auf „eine gewisse Nervosität“ zurück.
Ab dem zweiten Drittel beruhigte sich die Partie. Die Wanderers agierten strukturierter und vor allem in der Defensive stabiler. „Wir haben da unseren Gameplan besser eingehalten“, so Ratberger. Gleichzeitig wurde es härter: Während das erste Drittel ohne Strafzeiten auskam, wurde die Strafbank im Mittelabschnitt deutlich häufiger besetzt – ebenso im Schlussdrittel.
Mit dem letzten Tor nach 43 Minuten war die Begegnung praktisch entschieden. In der Folge nahmen beide Teams spürbar Tempo heraus, auch mit Blick auf Spiel zwei der Serie, das bei Redaktionsschluss noch lief. Am Ende stand dennoch ein klares Fazit des Germeringer Trainers: „Der Sieg war in der Höhe verdient.“
Quelle: Merkur.de
Bericht/Bild: Hans Kürzl


