Die Wanderers Germering feiern einen klaren Sieg im Landkreisderby. Der EV Fürstenfeldbruck bleibt chancenlos und landet auf dem letzten Platz.
Das letzte Landkreisderby dieser Saison war eine recht einseitige Angelegenheit. Das 7:0 (3:0, 4:0, 0:0) der Wanderers Germering über den EV Fürstenfeldbruck fiel auch in dieser Höhe vollkommen verdient aus. Bei den Gastgebern teilten Simon Beslic, Michael Dorfner, Thomas Fischer, Markus Kerber, Louis Kolb, Daniel Menge und Denis Sturm die Treffer unter sich auf. Die Germeringer können am kommenden Freitag aus eigener Kraft Zweiter werden, der EVF dagegen schließt die Runde nach der insgesamt 20. Niederlage endgültig als Tabellen-Schlusslicht ab.
Im Prinzip hatten die Germeringer ihrem Kontrahenten mit einem 2:0-Blitzstart bereits nach zweieinhalb Minuten den Zahn gezogen. Weil die Gastgeber in der Abwehr seriös auftraten, geriet der Vorsprung nicht in Gefahr. Was ihnen allerdings auch leicht gemacht wurde. Denn Brucks Trainer Philipp Steidle musste mit ansehen, dass seine Mannschaft kaum Druck auf das gegnerische Tor ausübte.
An der Szenerie änderte sich im Mittelabschnitt nichts. Die Wanderers legten mit zwei weiteren Toren innerhalb von nicht einmal 30 Sekunden den nächsten Blitzstart in ein Drittel hin. Nach dem sechsten Gegentreffer hatte EVF-Goalie Michael Wolf genug, für ihn kam Paul Croos. An der Harmlosigkeit des Brucker Auftritts änderte das aber nichts. „Ratlosigkeit“ tickerten die Brucker an ihre Fangemeinde, nachdem sogar eine doppelte Überzahl ungenutzt blieb. Die Wanderers hatten nicht einmal große Mühe das zu überstehen.
Im höhepunktarmen und letztendlich torlosen Schlussdrittel nahmen dann die Gastgeber spürbar den Fuß vom Gas. „Wir haben nur noch das gemacht, was unbedingt nötig war“, ließ Germerings Trainer Markus Ratberger durchblicken, dass sogar die gesamte Partie keine allzu große Herausforderung war. Er stellte aber im Hinblick auf eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs fest, „dass wir unsere Hausaufgabe gemacht haben“. Vor allem das erste zu-Null dieser Saison gefiel ihm.
Die Brucker ihrerseits versöhnten ihre Fans im letzten Drittel ein wenig und legten zumindest kämpferisch zu. Das Bemühen um einen Ehrentreffer war ihnen da anzusehen.
Quelle: Merkur.de
Auto/Bild: Hans Kürzl


