Die Wanderers Germering gewinnen auswärts gegen Ottobrunn. Nachlässigkeiten im zweiten Drittel machten es aber noch einmal spannend.
Die Negativserie der Wanderers Germering ist durchbrochen. Beim 6:3 (4:1, 1:2, 1:0) in Ottobrunn sorgten die Treffer von Dennis Sturm (3), Marco Göttle (2) und Markus Mair für kollektives Aufatmen. „Auch mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, gestand Coach Markus Ratberger nach der Schlusssirene im Ottobrunner Freiluftstadion.
Ein Selbstläufer war die Begegnung allerdings nicht, betonte Ratberger. Obwohl der Tabellenachte aus dem Landkreis München durch den Rückzug des VER Selb bereits am grünen Tisch gerettet ist, ließ Ottobrunn nicht nach. „Der Sieg war nicht selbstverständlich“, stellte auch der Wanderers-Coach fest.
Basis für den Erfolg war die Effektivität, die die Wanderers vor allem im ersten Drittel an den Tag legten. Gut sieben Minuten brauchten die Germeringer, um Rhythmus und Gefühl für die Partie zu finden. Dann aber lenkten sie das Spiel mit drei Treffern innerhalb von 69 Sekunden auf eine gute Bahn. Selbst den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer beantworteten sie prompt.
Diese Linie hielt Germering jedoch nicht durch. „Wir haben Ottobrunn durch Nachlässigkeiten ins Spiel kommen lassen“, monierte Ratberger mit Blick auf das zweite Drittel. Im Schlussdrittel stellten die Wanderers diese Fehler wieder ab – dennoch wurde es beim Stand von 5:3 und in doppelter Unterzahl noch einmal brenzlig, zumal Ottobrunn ins Risiko ging und den Keeper herausnahm. Das nutzten die Germeringer schließlich zum entscheidenden Empty-Goal-Treffer. „Wir haben uns insgesamt wieder als Team gezeigt“, lobte Ratberger vor allem die Einsatzbereitschaft seiner Spieler.
Quelle: Merkur.de
Foto/Autor: Hans Kürzl


