Trainer Ratberger fordert weniger Schönspielerei und bessere Chancenverwertung im Heimspiel gegen den ERC Lechbruck.
Es hat etwas von Play-Off-Feeling, auch wenn die Vorrunde nicht das Hop-oder-Top-Ereignis von Weiterkommen oder Ausscheiden bietet. Doch die Wanderers Germering treffen am Freitag, 20 Uhr, zum dritten Mal innerhalb von zwölf Tagen auf den SC Forst, zum zweiten Mal auf dessen Eis.
Aus der Niederlage etwas lernen
„Gelegenheit zu zeigen, dass wir gelernt haben.“ So spielt Trainer Markus Ratberger auf die 3:4-Niederlage in der Peißenberger Eissporthalle am vergangenen Sonntag an. „Das war dort teilweise Play-Station-Eishockey“, monierte Ratberger zu viel Schönspielerei. Es sei gut, dass man schnell die Chance habe, das zu korrigieren. Ein Mittel dazu könnte sein, mehr auf Ertrag als auf Show zu setzen. Zumal Ratberger bei der Partie beim SC Forst auch mangelnde Chancenverwertung angemahnt hatte.
Bei Spielen mit klaren Ergebnissen falle es nicht so auf, wenn man etliche weitere Möglichkeiten liegen lasse. „Wenn es eng wird aber schon“, erklärt Ratberger und warnt damit auch schon mal vor dem Heimgegner am Sonntag, 17.45 Uhr, im Polariom. Da schlägt der ERC Lechbruck auf, der gerade einen guten Lauf hat. Mit einer Serie von zuletzt vier Siegen am Stück haben sich die Allgäuer fast unbemerkt auf Platz drei geschlichen, mit nur drei Punkten Rückstand auf die Wanderers.
Die wiederum wollen den Abstand ausbauen. Deshalb hat Ratberger ein effektives Ziel gesetzt: „Es sollte unser Anspruch sein, Heimspiele zu gewinnen.“ Damit wäre die weiße Weste verteidigt, die bisher vier Siege in vier Spielen auf eigenem Eis verzeichnet.
Quelle: Merkur.de
Autor/Bild: Hans Kürzl


