Wanderers testen erneut gegen einen Bayernligisten

Wanderers testen erneut gegen einen Bayernligisten

Foto: VideoWolf by Wolfgang Maisch

Am kommenden Freitag begrüßen die Germeringer mit dem EHC Königsbrunn einen weiteren Bayernligisten zum Kräftemessen in der Vorbereitung. Seit dem Wiederaufstieg in Bayerns höchste Eishockeyliga vor vier Spielzeiten,wird in der Brunnenstadt von Jahr zu Jahr professioneller gearbeitet. Ein hart ausgearbeitetes und auf lange Sicht ausgerichtetes Konzept, das den EHC früher oder später in die Oberliga führen soll. So spricht man bei den „Pinguinen“ heuer von der härtesten Vorbereitung der Vereinsgeschichte. Seit Mitte Juni ist man im Sommertraining, seit Mitte August trainiert man auf dem Eis. Die physischen Voraussetzungen für einfittes und eingespieltes Team sollen dabei geschaffen werden. Die Mannschaft wurde nicht nur mit zahlreichen DNL-Youngstern und Spielern aus der Region verstärkt, man sicherte sich zudem mit Gustav Veisert die Dienste eines DEL2-Verteidigers und holte Publikumsliebling Marc Barchmann (ehemals Weigant) zurück. Darüber hinaus ließ man Goalie Eric Brassard und Stürmer Jason Lavallee aus Kanada einfliegen. Letzter ging im Vorjahr noch für den ERC Lechbruck in der Landesliga auf Torejagd. Der Grundstein für eine erfolgreiche Saison ist gelegt. Jetzt liegt es an dem Trainerteam um Waldemar Dietrich und Andreas Becher, ein Team zu formen, welches in der Bayernliga nicht nur bestehen, sondern auch überzeugen kann.Überzeugen tut man in der bisherigen Vorbereitung jedenfalls eindrucksvoll. Vier von fünf Testspiele konnte man für sich entscheiden, erst am letzten Sonntag gab es eine 5:4 Niederlage nach Verlängerung beim Bayernligakontrahenten aus Buchloe.

Die Wanderers freuen sich auf diesen Hochkaräter und werden versuchen, ihre Stärken auf dem Eis dagegenzusetzen und sich so gut wie möglich zu verkaufen. „Wir haben am vergangenen Wochenende kämpferisch gute Leistungen gezeigt und stehen noch am Anfang der Vorbereitung. Mit jedem Spiel werden wir immer besser zusammenfinden“, so Kapitän Quirin Reichel.