Ticket für Bayernkrug-Viertelfinale nach Kraftakt gelöst

Ticket für Bayernkrug-Viertelfinale nach Kraftakt gelöst

Foto: Richard

Foto: Richard Langnickel

Bei den Wanderers schaut man auf einen ereignisreichen Abend zurück. Nach einem torreichen Spiel ging das Vorisek-Team mit einem 9:7 Sieg vom Eis. Es war das erwartet schwere Match, denn in Sachen Einstellung, Kampf und Leidenschaft standen die Berchtesgadener den Germeringer nichts nach. Im Gegenteil. Zweimal zeigte das Team aus der Alpenregion herausragende Comeback-Qualitäten, indem sie einen zwischenzeitlichen drei und zwei Tore Rückstand aufholten. Beim EVG gab es viele sehenswerte Aktionen in der Offensive, aber auch einige Konzentrationsschwierigkeiten und individuelle Fehler vor dem eigenen Tor, die eiskalt bestraft wurden. Die Gäste zeigten den Münchner Vorstädter klar auf, dass man sein Spiel über die volle Distanz durchbringen muss, ansonsten kann es auch mal schwer werden. Trotz aller Kritik, die man sich am vergangenen Wochenende gefallen lassen muss, zählt am Ende nur das Weiterkommen und das hat man nach zwei Erfolgen gegen Berchtesgaden geschafft. Aber im schwarz-gelben Lager hat man hohe Ziele und daher muss man sich Fehler eingestehen, ansprechen und es bei den nächsten Aufgaben besser machen.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – Wanderers empfangen den ESV Dachau

Am 1. Advent empfangen die Germeringer den ESV Dachau in heimischer Halle. Das Team von Ex-Wanderers-Coach Jürgen Fleissner hat nach vier Ligaspielen drei Niederlagen bei einem Sieg vorzuweisen. Dabei soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass die „Woodpeckers“ nur 3:4 beim aktuellen Tabellenzweiten der SG Schliersee/Miesbach verloren haben. In der ersten Runde des Bayernkrugs schied der ESV nach dem 3:6 gegen die zweite Mannschaft des EHC Bad Aibling bereits vorzeitig aus. Zu den gefährlichsten Akteuren der Dachauer zählen Kapitän Maximilian Braun, Rick Gebhardt, Florian Winhart und Trainersohn Ferdinand Fleissner. Neben Winhart und Fleissner trugen auch Jonas Rimann, Jerome Marmorstein und Sven Schittenhelm bereits das schwarz-gelbe Trikot in der Vergangenheit. Im Vorjahr beendeten die „Woodpeckers“ die Vorrunde in der Bezirksliga-Gruppe 3 mit dem vorletzten Tabellenplatz. Die beiden Aufeinandertreffen gegen die Wanderers endeten 0:7 und 3:4 für die Münchner Vorstädter. Gerade das knappe Ergebnis in der Germeringer Halle lässt den ESV hoffen, dass vielleicht heuer eine Überraschung möglich ist. Am Sonntag kommt es zudem zum Wiedersehen von EVG-Goalie Severin Dürr mit seinen ehemaligen Kollegen, mit denen er die letzten beiden Jahre zusammenspielte. Auch wenn er dort vorwiegend als Feldspieler aufgelaufen ist, so findet er im Germeringer Tor allmählich zu alter Stärke als Goalkepper. Das möchte er selbstverständlich in dieser Partie unter Beweis stellen.

Das Vorisek-Team trifft am Wochenende auf den amtierenden BEV-Pokalsieger. Im vergangenen März feierten die Dachauer damit den bislang größten Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte. Mit einer ambitionierten Gästemannschaft darf man auf jeden Fall rechnen.