Ligaprimus fährt Pflichtsieg gegen Erzrivalen ein

Ligaprimus fährt Pflichtsieg gegen Erzrivalen ein

Foto. Richard Langnickel

Die Wanderers gewannen auch das sechste Ligaspiel in Folge und bezwangen die zweite Garde des EV Fürstenfeldbruck mit 0:8. Die rund 50 mitgereisten Fans sahen über die 60 Minuten ein Spiel auf ein Tor und das am Ende die Partie nicht noch höher ausging, lag einzig und allein an der teilweise fehlenden Entschlossenheit im Torabschluss. Die Germeringer erwischten einen guten Start und gingen in der ersten Minute durch Marco Berger in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels passierte nicht viel auf dem Eis, erst kurz vor dem ersten Pausentee erhöhte Nico Rossi auf 0:2. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Hausherren kaum für Entlastung sorgen, doch das Netz wollte für den EVG nicht zappeln. So war es auch wenig verwunderlich, dass das 0:3 aus einem vermeintlich harmlosen Schuss von Rückkehrer Thomas Köppl resultierte. Plötzlich löste sich aber der Knoten und binnen zwei Minuten stand plötzlich ein 0:5 auf der Anzeigetafel. In den letzten 20 Minuten das gleiche Bild. Das Vorisek-Team am Drücker und spielerisch mit einigen sehenswerten Offensivaktionen. Der letztliche 0:8 Auswärtserfolg von Schwarz-Gelb war für Fürstenfeldbruck am Ende eher schmeichelhaft. Auch die wenigen Torabschlüsse auf das Wanderers Gehäuse parierten Andreas Heinze und Fabio Misof, die je eine Spielhälfte zum Einsatz kamen, souverän.

Ein Sieg ist leider nur die halbe Miete

Die Münchner Vorstädter sicherten sich am vergangenen Sonntag in Berchtesgaden eine gute Ausgangslage für das Bayernkrug-Rückspiel in einer Woche und gewannen am Ende verdient mit 2:5 in der Alpenregion. Das erste Drittel hatte einige Parallelen zum Freitagsspiel in Fürstenfeldbruck. Die Schwarz-Gelben setzten sich immer wieder vor dem Berchtesgadener Tor fest und erspielten sich Chance um Chance. Nur selten kam das Team von Andreas Stöckl aus der eigenen Zone, dann war es aber durchaus gefährlich vor dem Kasten von EVG-Goalie Severin Dürr. Mit einer 0:3 Führung gingen die Wanderers in den zweiten Spielabschnitt. Die Dominanz der Gäste vom ersten Spielabschnitt war plötzlich dahin. Es entwickelte sich mehr und mehr eine ausgeglichene Partie mit zahlreichen Tormöglichkeiten für beide Mannschaften. Bis auf den 1:3 Anschlusstreffer des EVB fielen jedoch keine Tore. Es war zu erwarten, dass Berchtesgaden im Schlussdrittel nochmal alles versuchen würde. Das allerdings auch vermehrt mit unfairen Mitteln und der ein oder anderen Strafzeit. Das 2:5 für Germering geht gerade nach den starken ersten 20 Minuten in Ordnung.

Das Team um Kapitän Quirin Reichel muss an seiner Konsequenz im Torabschluss arbeiten. Denn sollten die Berchtesgadener im Rückspiel am nächsten Sonntag die Leistung und den Einsatz von den letzten beiden Dritteln über die komplette Spiellänge aufs Eis bringen, wartet auf das schwarz-gelbe Publikum ein heißer Tanz im heimischen Polariom. Volle Konzentration ist gefragt.