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Christian Czaika verstärkt Wanderers Youngster-Angriff

23.11.2012 um 18:28 Uhr von Florian Hutterer
  • Kein Wanderers-Stürmer war bisher älter als 22 Jahre und trotzdem zeigten die Jungs um Kapitän „Hardy“ Gambs bisher fast ausschließlich gute Leistungen. Mit hohem Tempo und enormer Lauffreudigkeit beeindruckte man so sogar manchen Trainer von ambitionierten Bayernligisten. Nur ein Schuss Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte bisher. Berufsbedingt hat Christian Czaika seinen Wohnort in die Landeshauptstadt verlegt und sich nun den Wanderers angeschlossen. Ein Glücksfall für die Mannschaft und Trainer Brian Ashton.

    Dass der 27-jährige Linksschütze weiß wo das Tor steht, hat er in der Vergangenheit bewiesen. Zuletzt ging Christian für den Oberligisten EHC Neuwied auf Torejagd. Im Aufstiegsjahr konnte Christian Czaika für Neuwied in 27 Spielen 14 Tore und 22 Assists verbuchen. In Trainingseinheiten überzeugte der in Köln ausgebildete Center bereits durch Schnelligkeit und Spielübersicht den Trainer und seine zukünftigen Mitspieler. Voraussichtlich wird Christian am 2. Dezember sein 1. Spiel gegen den EV Lindau für die Wanderers bestreiten. Der Vorstand begrüßt Christian Czaika recht herzlich.

     

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Wanderers am Wochenende gegen Gegner, die auf Erfolgswelle schwimmen

22.11.2012 um 18:27 Uhr von Florian Hutterer
  • Am Freitag zu Hause gegen Moosburg und am Sonntag in Pfaffenhofen

    Nach den guten Leistungen der Ashton-Truppe am letzten Wochenende in Waldkraiburg und vor allem zu Hause gegen die Tigers aus Bayreuth, die leider nur mit einem Punkt belohnt wurden, geht es am Wochenende gegen Mannschaften, die sich punktemäßig klar vom Tabellenplatz 11 abgesetzt haben. Am Freitag um 20.00 Uhr gastiert der Aufsteiger aus Moosburg im Polariom. Der EVM konnte zuletzt einen Paukenschlag mit der Verpflichtung von "Bum Bum" Thomas Daffner vermelden. Dabei ist der derzeitige Tabellenachte bereits vorher personell sehr gut besetzt gewesen. Herausragende Akteure sind Alexander Feistl (13 Tore), Patrik Holler (9 Tore), "Konti" Rob Labute sowie die Abwehrspieler Günter Oswald, Philipp Weinzierl und Joungster Maximilian Waitl. Zuletzt hat Moosburg den EHC 80 Nürnberg mit 12:0 überrannt. Insgesamt konnte der Freitagsgegner bereits 54 Tore auf seinem Konto verbuchen. Die Mannen um Capitän Hardy Gambs sind also gewarnt.

    Am Sonntag reisen die Wanderers dann nach Pfaffenhofen. Die Ice Hogs können auf ihr erstes 6-Punkte-Wochenende zurückschauen. Nachdem man in Pfaffenhofen zuletzt viele Ausfälle beklagen musste, kann Trainer Feilmeier nun personell wieder aus dem Vollen schöpfen. David Vokaty hat wieder zu seiner Torgefährlichkeit zurückgefunden und rangiert in der Torjägerliste der Bayernliga wieder ganz vorne. Der kurz vor der Saison ausgewechselte "Konti"Scott Knowles punktet regelmäßig und hat wesentlichen Anteil am derzeitigen 10. Tabellenplatz. Trotzdem rechnen sich die Wanderers bei etwas mehr Effektivität gegen beide Gegner etwas aus.

     

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Wanderers ärgern den Favoriten bis zur letzten Sekunde

20.11.2012 um 18:27 Uhr von Florian Hutterer
  • Wanderers Germering – EHC Bayreuth 3:4 (0:0, 1:4, 2:0)


    Sein Tor leitete einen beeindruckenden Endspurt ein. Benedikt May zum 1:4.
    Foto: Richard Langnickel

    „Schade“, dachten sich die Wanderers-Fans, als sie das Germeringer Polariom nach Spielende verließen. 60 Minuten lang wehrte man sich gegen den Tabellenzweiten Bayreuth mehr als tapfer, doch konnte sich am Ende dennoch nicht dafür belohnen.

    „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagte Trainer Brian Ashton vergangene Woche in Bezug aufdiese Partie. Das taten die Wanderers von Anfang an und kämpften tapfer gegen stark aufspielende Tigers aus Bayreuth. Die erste große Tormöglichkeit des Spiels gehörte den Wanderers: Eine 2 gegen 1 Situation konnte jedoch nicht verwertet werden und so blieb Gäste-Torhüter Bädermann der Sieger in diesem Duell. Kurz darauf folgte eine doppelte Überzahlsituation der Wanderers und sorgte für hoffnungsvolle Gesichter auf den Rängen. Doch auch diesmal scheiterte man an gut aufgestellten Bayreuthern. In der 12. Spielminute vereitelte Christoph Schedlbauer mit einer Glanztat einen Alleingang der Gäste und hielt seine Mannschaft damit im Spiel. Die Auswärtsfahrt nach Germering hatten sich die Tigers sicherlich leichter vorgestellt. Zwar waren sie im ersten Spielabschnitt die überwiegend spielbestimmende Mannschaft, konnten ihre Chancen – wie die Wanderers - jedoch nicht verwerten.

    In der Drittelpause kamen die Tigers besser aus der Kabine und sorgten in der 25. Minute für den ersten Treffer an diesem Abend. Die Wanderers versuchten weiterhin dagegen zu halten, doch Bayreuth machte vor, was den Germeringern an diesem Abendfehlte – die „Kaltschnäuzigkeit“ vor dem Tor. In wenigen Minuten schraubte der Tabellenzweite das Ergebnis durch die Tore von Bartosch, Müller und Fendt auf 0:4 nach oben und spätestens ab diesem Zeitpunkt glaubte fast niemand mehr an eine Überraschung gegen die starken Franken. Doch die Wanderers belehrten die rund 200 Zuschauern eines Besseren und erzielten kurz vor der zweiten Drittelpause den 1:4 Anschlusstreffer durch Benedikt May.

    Als kurz nach Beginn des letzten Spielabschnitts (43. Min) „Hardy“ Gambs mit einem satten Schuss von der blauen Linie für das 2:4 sorgte kamen plötzlich wieder berechtigte Hoffnungen auf. Die junge Ashton-Truppe, die nun ihre Chance witterte, bot einen beeindruckenden Endspurt und brachte die Gäste in Bedrängnis. Belohnt werden sollte das in der 49 Spielminute, als wiederum Kapitän „Hardy“ Gambs in Überzahl den verdienten 3:4 Anschlusstreffer erzielte. Im Anschluss folgten weitere Versuche, die Partie zu kippen. Auch die Herausnahme von Torhüter Christoph Schedlbauer 62 Sekunden vor Schluss brachte nicht den gewünschten Erfolg und so müssen sich die Wanderers der bitteren Niederlage stellen.

    Verstecken brauchen sich die Wanderers mit dieser Leistung jedoch nicht. Am kommenden Wochenende warten auf die Ashton-Truppe mit dem EV Moosburg und den Icehogs aus Pfaffenhofen zwei Mannschaften, bei denen man sich durchaus mehr erhoffen darf.

    Torfolge:
    29:32 Min. - 0:1 P. Schadt (M. Fendt)
    31:58 Min. - 0:2 M. Bartosch (S. Mayer, A. Geigenmüller)
    34:17 Min. - 0:3 F. Müller (A. Geigenmüller, C. Kasten) 5-4
    34:38 Min. - 0:4 M. Fendt (S. Mayer, C. Kasten)
    37:11 Min. - 1:4 B. May (J. Schreiber)
    42:52 Min. - 2:4 L. Gambs (F. Hoffmann, J. Schreiber)
    48:48 Min. - 3:4 L. Gambs (L. Chavira Schramm, B. May) 5-4

    Strafminuten:
    Wanderers Germering: 6 Minuten
    EHC Bayreuth: 18 Minuten

    Zuschauer: 134

     

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Wanderers nehmen einen Punkt aus Waldkraiburg mit

18.11.2012 um 18:26 Uhr von Florian Hutterer
  • EHC Waldkraiburg - Wanderers Germering 4:3 n. P. (0:1, 2:1, 1:1)


    Das Team von Trainer Brian Ashton fährt den ersten Punkt in der Ferne ein. Foto: Richard Langnickel

    Die Freitagabend-Partie begann ganz nach dem Geschmack des Wanderers-Anhangs. Benedikt May brachte seine Mannschaft in der 5. Spielminute in Überzahl früh in Führung. Waldkraiburg war vor diesem Zeitpunkt die spielbestimmende Mannschaft, doch durch das schnelle Tor kamen die Jungs von Trainer Brian Ashton immer besser in das Spiel und so stand es nach 20 Minuten 1:0 für die Wanderers.

    Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer im Waldkraiburger Eisstadion weiterhin ein ausgeglichenes Spiel. In der 27. Minute sorgte dann Christian Birk für den Ausgleichstreffer. Davon ließen sich die Wanderers nicht unterkriegen und erzielten kurz vor dem Pausentee die erneute Führung in Person von Josef Schreiber. Die Freude sollte jedoch nur kurz anhalten. Gerade einmal 34 Sekunden später durfte sich Löwen-Stürmer Oliver Ferstl über den erneuten Ausgleich freuen.

    In den letzten 20 Minuten wurde es dann nochmal richtig spannend. Jan Loboda brachte seine Löwen nach 47 Minuten erstmalig in Führung und wer danach dachte, dass die Wanderers nicht mehr zurück ins Spiel finden, der hatte sich geirrt. Nun deutlich um den Ausgleich bemüht, erarbeitete man sich eine Reihe an Tormöglichkeiten, was am Ende belohnt werden sollte. Sechs Minuten vor dem Ende erzielte Verteidiger Matthias Dosch den wichtigen 3:3 Ausgleichstreffer. Nach 60 Minuten blieb es bei diesem Spielstand und so musste der Sieger durch das Penaltyschießen ermittelt werden.

    Dort jedoch scheiterten Daniel Rossi und Josef Schreiber am starken Löwen-Torhüter Sebastian Weiß, sodass erneut Jan Loboda für Freude auf Seiten der Hausherren sorgte. Am Sonntag empfangen die Wanderers den EHC Bayreuth im heimischen Polariom. Gegen den Tabellenzweiten möchte sich die junge Wanderers-Truppe so gut wie möglich präsentieren und hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr.

    Torfolge:
    04:46 Min. - 0:1 B. May (L. Chavira Schramm, J. Schreiber) 5-4
    26:11 Min. - 1:1 C. Birk (A. Piskunov, F. Barth) 5-4
    37:21 Min. - 1:2 J. Schreiber (B. May)
    37:55 Min. - 2:2 O. Ferstl (J. Lederer, M. Sorsak)
    47:36 Min. - 3:2 J. Loboda (M. Führmann, T. Laschütza) 5-4
    54:17 Min. - 3:3 M. Dosch (L. Schumacher)
    60:00 Min. - 4:3 J. Loboda (Penalty)

    Strafminuten:
    EHC Waldkraiburg: 12 Minuten
    Wanderers Germering: 14 Minuten

    Zuschauer: 283

     

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Wanderers wollen am Wochenende punkten

15.11.2012 um 18:25 Uhr von Florian Hutterer
  • Am Freitag in Waldkraiburg und am Sonntag im Polariom gegen Bayreuth

    Am Freitag reisen die Wanderers zum EHC Waldkraiburg. Die Löwen rangieren einen Platz vor den Wanderers mit derzeit 9 Punkten. Ein Gegner, der eigentlich auf Augenhöhe mit den Wanderers sein müsste. Allerdings konnte die Truppe von Trainer Ashton bisher in der Ferne noch nicht punkten. Zudem fehlt in dieser Saison natürlich ein Josh Gillam, der die Löwen zuletzt fast alleine erlegte.

    Der EHC Waldkraiburg, der sich als Ziel einen Platz in der oberen Tabellenhälfte gesetzt hat, ist derzeit noch nicht wirklich zufrieden mit seiner Tabellensituation. Mit den Neuzugängen Barth Florian, Birk Christian, Weiß Sebastian und Varianov Jr. (hat sich mittlerweile wieder verabschiedet) und vor allem von Trainer Breslagic hat man sich bei den Löwen sicher mehr erwartet. Zumal man mit Loboda , Richter, Führmann, Schrödinger und den Piskunovs bereits starke Akteure in den Reihen hatte. Die Wanderers hoffen trotz der Ausfälle Moritz Lieb und Michael Schmidbauer auf ein gutes Abschneiden.

    Anders ist die Partie gegen die Tigers aus Bayreuth zu werten. Am Sonntag um 17:30 Uhr stellt sich im Polariom einer der Top-Favoriten für den Meistertitel und den Aufstieg in die Oberliga vor. Die Mannschaft von Trainer Sergej Waßmiller ist mit 24 Punkten als Tabellenzweiter voll im Soll, obwohl sie bisher noch nicht mit dem kompletten Kader antreten konnte. Herausragende Akteure der Tigers sind Marcel Juhasz (23 Punkte), der aus Schweinfurt kam, sowie Michael Hlozek, der es bereits auf 13 (!) Tore brachte. Zudem haben sie mit Verteidiger Josef Potac einen starken Mann in ihrer Defensive. Große Chancen können sich die Wanderers gegen die Bayreuther Torfabrik (52 geschossene Tore) nicht ausrechnen. Aber die "jungen Wilden" werden im Polariom wieder mit viel Herz um jede Scheibe kämpfen, um womöglich für eine Überraschung gegen den großen Favoriten zu sorgen.

     

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Miesbach eine Nummer zu stark

07.11.2012 um 18:24 Uhr von Florian Hutterer
  • TEV Miesbach – Wanderers Germering 5:1 (0:0, 4:0, 1:1)

    Die Wanderers traten bis auf den gesperrten Daniel Rossi und den verletzten Matthias Dosch vollzählig in Miesbach an. Die ersten Minuten gestalteten die Wanderers noch ausgeglichen, doch nach und nach kam der TEV immer besser ins Spiel und erarbeitete sich eine Reihe an Tormöglichkeiten, die die Mannschaft jedoch nicht verwerten konnte. Einen großen Anteil hatte daran auch Wanderers-Goalie Christoph Schedlbauer, der sich mal wieder als starker Rückhalt herausstellte. Mit einem 0:0 ging es dann in die erste Drittelpause, einem Ergebnis, mit dem die Mannschaft um Trainer Brian Ashton gut leben konnte.

    Im Mitteldrittel sahen die rund 300 Zuschauer im Miesbacher Eisstadion ein ähnliches Bild. Die Hausherren übten weiterhin Druck auf das Wanderers-Tor aus und konnten in der 26. Spielminute das erste Tor an diesem Abend erzielen. In der 32. Spielminute nutzte der TEV dann die erste Strafminute der Wanderers gnadenlos aus. Andreas Förg erzielte mit einem satten Schuss von der blauen Linie das 2:0. Kurz drauf sorgten dann Sebastian Deml (37. Min) und Andreas Baumer (40. Min) innerhalb von drei Minuten für das endgültige „K.O.“.

    Im letzten Spieldrittel sahen die Zuschauer weniger Tore, dafür umso mehr Strafzeiten, die zu mehreren Überzahlsituationen für die Ashton-Truppe führten. Eine konnte Benedigt May in der 54. Spielminute zum 4:1 Anschlusstreffer verwandeln, bevor TEV-Stürmer Florian Zeller kurz darauf für den 5:1 Endstand sorgte.

    Am Ende müssen sich die Wanderers gegen starke Miesbacher geschlagen geben. Für die Wanderers geht es erst am 16.11 in Waldkraiburg weiter, bevor man zwei Tage später den EHC Bayreuth im Polariom empfängt. Wegen dem Deutschland Cup in München pausiert die Bayernliga am kommenden Wochenende.

    Torfolge:
    25:41 Min. - 1:0 A. Veicht (A. Albanese)
    32:28 Min. - 2:0 A. Förg (A. Baumer)
    36:45 Min. - 3:0 S. Deml (S. Rohm, A. Förg)
    39:52 Min. - 4:0 A. Baumer (M. Jann, S. Deml)
    53:48 Min. - 4:1 B. May (J. Schreiber, L. Chavira Schramm)
    55:41 Min. - 5:1 F. Zeller (T. Sterba, A. Baumer)

    Strafminuten:
    TEV Miesbach: 18 + 10 (M. Busch) Minuten
    Wanderers Germering: 8 + 10 (M. Jeske) Minuten

    Zuschauer: 374

     

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Wanderers ringen Pinguine nieder

03.11.2012 um 18:23 Uhr von Florian Hutterer
  • Wanderers Germering – Pinguine Königsbrunn 5:2 (1:0, 3:2, 1:0)


    Foto: Richard Langnickel

    Am gestrigen Freitagabend gewannen die Wanderers das Derby gegen Königsbrunn mit 5:2. Die Gäste begannen stürmisch und setzten die Hausherren früh unter Druck. Nach 56 Sekunden hatte Josef Schreiber jedoch die erste dicke Möglichkeit, seine Mannschaft in Führung zu bringen. In der 10. Spielminute durfte der Wanderers-Anhang dann endlich jubeln. Moritz Lieb ließ den Puck mit einem gezielten Schuss in das Tor von Torhüterin Jennifer Harß flattern und sorgte für einen Aufwind im Team der Wanderers. In Folge erarbeitete man sich mehrere Torchancen, die man jedoch nicht verwerten konnte.

    Im Mitteldrittel sahen die Zuschauer im Polariom eine regelrechte Torlawine. Nach lediglich drei Minuten nutzte Daniel Rossi eine Überzahlsituation zur 2:0 Führung. Doch die Freude sollte nur kurz anhalten. Gerade einmal eine Minute später traf ESV-Verteidiger Mark Waldhausen mit ebenfalls einem Mann mehr auf dem Eis. Lediglich 64 Sekunden nach dem 2:1 war es dann Pinguin-Neuzugang Masek, der für den Ausgleich sowie für fassungslose Gesichter auf Seiten der Wanderers sorgte. Wer danach dachte, dass die junge Ashton-Truppe durch den Doppelschlag das Spiel aus der Hand gab, der irrte sich. Die Wanderers spielten weiter nach vorne und so konnte sich in der 32. Minute Josef Schreiber über die erneute Führung freuen. Aus fast unmöglichem Winkel überwand er Torfrau Jennifer Harß. Kurz darauf bekam Levin Schumacher den Puck von Teamkollege Daniel Rossi zugespielt und ließ die Hintermannschaft der Pinguine alt aussehen. Alleine vor dem Tor der Gäste erzielte dann Nico Bentenrieder nach einem gekonnten Querpass von Schumacher die alte Zwei-Tore-Führung, mit der es am Ende auch in die zweite Pause ging.

    Das letzte Drittel begann mit zwei Strafminuten hintereinander, die die Wanderers unbeschadet überstanden. Spielerisch gab es im Schlussdrittel eher wenig zu sehen, auf der Strafbank dafür umso mehr. Sechs Minuten vor Ende der Partie erhielt ESV-Topscorer Evin Masek eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Kurz vor dem Ertönen der Schlusssirene kassierten die Gäste aus Königsbrunn eine Bankstrafe, die Levin Schumacher zum 5:2 Endstand ausnutze.

    Nach dem Spiel spielte sich dann eine unschöne Szene ab. Ein Königsbrunner Spieler hatte seinen Unmut nicht unter Kontrolle und ging auf Wanderers-Spieler Daniel Rossi los. Auf die darauf folgende Rauferei gab es jeweils eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Außerdem bekam Pinguin-Verteidiger Alexander Strehler eine Matchstrafe zugesprochen.

    In der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte sich Wanderers-Trainer Brian Ashton zufrieden: „Ich freue mich riesig für meine Jungs, die sich für die Arbeit in den letzten Spielen trotz einiger angeschlagener Spieler belohnt haben.“ Am Sonntag beim schweren Auswärtsspiel in Miesbach möchte sich seine Mannschaft „so teuer wie möglich verkaufen“, so der Wanderers-Coach weiter. Spielbeginn in der Ferne ist um 18:00 Uhr.

    Torfolge:
    09:24 Min. - 1:0 M. Lieb (B. May, L. Gambs)
    22:24 Min. - 2:0 D. Rossi (N. Bentenrieder, L. Schumacher) 5-4
    23:50 Min. - 2:1 M. Waldhausen (M. Jähnichen, E. Masek)
    24:52 Min. - 2:2 E. Masek (M. Waldhausen)
    31:50 Min. - 3:2 J. Schreiber
    33:35 Min. - 4:2 N. Bentenrieder (L. Schumacher, D. Rossi)
    58:10 Min. - 5:2 L. Schumacher (L. Gambs, N. Bentenrieder)

    Strafminuten:
    Wanderers Germering: 12 Minuten + 5 + 20 Minuten (D. Rossi)
    ESV Königsbrunn: 10 Minuten + 5 + 20 (R. Pandel) + 5 + 20 (A. Strehler) + 10 Polaczek Minuten

    Zuschauer: 191
     

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Derby-Time in Germering

01.11.2012 um 18:22 Uhr von Florian Hutterer
  • Wanderers empfangen zu Hause die Pinguine aus Königsbrunn

    Am Freitag, den 02.11. kommt es im Germeringer Polariom zu einem echten Klassiker. Die Wanderers empfangen die Pinguine aus Königsbrunn zum Derby - Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.

    Die Gäste aus Königsbrunn haben, ähnlich wie die Wanderers, einen sehr jungen Kader, der jedoch mit einigen erfahrenden Stützen besetzt ist. Im Tor können die Brunnstädter auf Jennifer Harß setzen, die bereits in Pfronten Bayernligaerfahrung sammeln konnte. Außerdem sind mit Andreas Schwimmbeck, Michael Polaczek sowie Neuzugang Ervin Masek, der mit seinen 45 Jahren (!) immer noch auf Torjagd geht und die interne Scorerliste der Pinguine anführt, weitere erfahrene Kräfte im Team von Trainer Petr Vorisek zu finden. Die Pinguine verloren ihr letztes Spiel unglücklich in Nürnberg und übernahmen damit die rote Laterne der Liga. Spiele gegen den ESV versprachen in der Vergangenheit immer etwas Besonderes und so hoffen die Jungs von Trainer Brian Ashton auf volle Unterstützung ihrer Fans, mit denen man die nächsten Punkte im heimischen Polariom einfahren möchte.

    Am Sonntag wartet mit dem TEV Miesbach eine deutlich schwierigere Aufgabe auf die Wanderers. Der TEV ist aktuell auf dem 8. Tabellenplatz der noch jungen Bayernligasaison anzutreffen und hat sich als Saisonziel das Erreichen des Play-Off Halbfinales gesetzt. Der ehemalige Oberligist wird sicherlich alles geben, um gegen die Wanderers die nächsten Punkte einzufahren. Mit viel Kampf und Laufbereitschaft wollen die Wanderers dagegenhalten, um womöglich die ersten Punkte in der Ferne einzufahren. Spielbeginn in Miesbach ist um 18:00 Uhr.

    Trainer Brian Ashton kann am Wochenende voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

     

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Schlechtes Mitteldrittel sorgt für Niederlage in Dorfen

29.10.2012 um 18:21 Uhr von Florian Hutterer
  • ESC Dorfen – Wanderers Germering (1:1, 3:0, 0:0)


    Die junge Ashton-Truppe verliert auch in Dorfen. Foto: Richard Langnickel

    Am gestrigen Sonntagnachmittag verlor die Mannschaft von Trainer Brian Ashton bei den Eispiraten aus Dorfen mit 1:4. Dabei begann alles so gut:

    Die Wanderers kamen gut aus der Kabine und erarbeiteten sich eine Reihe von Torchancen. In der achten Spielminute erzielte dann Daniel Rossi die zwischenzeitlich verdiente 1:0 Führung für seine Mannschaft. Kurz zuvor mussten die rund 25 mitgereisten Wanderers-Fans kurzzeitig den Atem anhalten. Den Hausherren wurde ein Penalty zugesprochen, den Dorfen-Stürmer Michael Trox allerdings nicht verwandeln konnte. Eine Unachtsamkeit in der 13. Minute sorgte dann für den Ausgleich der Partie. Sehr ärgerlich, da die Wanderers zu diesem Zeitpunkt am Drücker waren und mehrere Möglichkeiten hatten, die Führung auszubauen. Beflügelt durch den Ausgleich, kamen die Eispiraten dann besser in das Spiel und übten immer mehr Druck auf die Wanderers aus.

    Im zweiten Spielabschnitt sahen die knapp 200 Zuschauer im Dorfener Eisstadion dann ein ähnliches Bild. Die Hausherren, nun das Spiel bestimmend, konnten ihre Überlegenheit aber erst durch kapitale Fehler der Wanderers in Tore ummünzen. Fünf Minuten nach Beginn des Mitteldrittels rutschte Lucas Chavira Schramm der Puck unglücklich über seinen Schläger in das eigene Tor. In Folge agierten die Wanderers verunsichert und nur zwei Minuten später nutzte „Konti“ Chad Anderson einen Fehlpass der Germeringer eiskalt aus und verwandelte im Alleingang zum 3:1. Kurz vor der Pause sorgte dann Patrick Beham für die Vorentscheidung. Mit einem abgefälschten Schuss ließ er seine Eisparten jubeln und Christoph Schedlbauer keine Chance.

    Die letzten 20 Minuten verblieben torlos, was vor allem an den beiden gut aufgelegten Torhütern Tanzer und Schedlbauer lag, die am Ende zu Recht zu den Spielern des Spiels geehrt wurden. Am Ende müssen sich die Wanderers erneut in der Ferne geschlagen geben. Nächsten Freitag heißt es dann, im „Kellerderby“ gegen Königsbrunn erneut auf Punktejagd zu gehen. Ein Klassiker, der schon immer tolle Spiele versprach - Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.

    Torfolge:
    07:45 Min. - 0:1 D. Rossi (L. Schumacher, N. Bentenrieder)
    12:49 Min. - 1:1 M. Fürbeck (D. Hämmerle, M. Numberger)
    24:25 Min. - 2:1 P. Beham
    26:23 Min. - 3:1 C. Anderson (D. Hämmerle, M. Trox)
    38:24 Min. - 4:1 P. Beham (S. Weberstetter, T. Brenninger)

    Strafminuten:
    EC Dorfen: 6 Minuten
    Wanderers Germering: 8 Minuten

    Zuschauer: 230
     

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Wanderers schlagen sich tapfer gegen den Ligaprimus

27.10.2012 um 18:20 Uhr von Florian Hutterer
  • Wanderers Germering - ERC Sonthofen (0:3, 1:1, 0:2)


    Foto: Richard Langnickel

    Am gestrigen Freitagabend empfingen die Wanderers Germering den Meister- und Aufstiegsfavoriten Sonthofen im heimischen Polariom. Vor einem für Germeringer Verhältnisse gut gefüllten Eisstadion nahmen auch circa 70 feierlustige Bulls-Fans die Reise nach Germering auf sich und sorgten für eine gelungene Eishockey-Atmosphäre.

    Ein ungleiches Duell, denn der Kader von Sonthofen ist im Gegensatz zur jungen Ashton-Truppe mit einigen Hochkarätern besetzt. Die Gäste aus dem Allgäu begannen demnach stark und erzielten in der siebten Spielminute die hoch verdiente Führung in Person von Markus Vaitl. In Folge machten es die Wanderers den Gästen weiterhin schwer, ihre deutliche Überlegenheit in Tore umzumünzen. In der 18. Spielminute hatten die Hausherren sogar die Möglichkeit, durch einen Alleingang zum Ausgleich zu kommen, scheiterten aber am gut aufgelegten Gästetorhüter Zellhuber. Im direkten Gegenzug zeigten dann die Bulls, wie es geht. Pavel Vit legte auf den freistehenden Thomas Blaha auf, der nur noch Christoph Schedlbauer vor sich hatte und eiskalt verwandelte. Nur eine Minute später waren es dann erneut die Gäste, die jubeln durften. Sonthofen-Neuzugang Kleinheinz traf aus spitzem Winkel zur Drei-Tore-Führung für seine Mannschaft, mit der es auch in die Pause ging. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt auch in der Höhe verdient.

    Im zweiten Spielabschnitt sah der Wanderers-Anhang dann eine andere Mannschaft wie in den ersten 20 Minuten. Mit viel Kampf und Laufbereitschaft setzte man dagegen und kam zu mehreren Torchancen. In der 32. und 34. Spielminute überstanden die Jungs von Kapitän Hardy Gambs sogar zwei Unterzahlsituationen hintereinander gegen die weiterhin brandgefährlichen Bulls. Kurz darauf war es dann soweit: In Überzahl erzielte Matthias Jeske (N. Bentenrieder, D. Rossi) den zwischenzeitlich verdienten Anschlusstreffer. Direkt nach dem Bully hatten die Wanderers sogar die Möglichkeit, nachzulegen. In der 38. Spielminute passierte dann eine unschöne Szene. Ein abgefälschter Puck traf einen Zuschauer am Kopf, worauf die Drittelpause vorverlegt werden musste. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung und eine schnelle Genesung.

    Bei 37:08 ging es nach der Pause weiter und die Gäste aus dem Allgäu zeigten, wieso sie als Aufstiegsfavorit gelten. In der 39. Minute war es erneut Markus Vaitl, der den alten Abstand wiederherstellte. Im Anschluss wehrten sich die Wanderers weiterhin tapfer und überstanden erneut eine Unterzahlsituation. Auch Torhüter C. Schedlbauer zeigte an diesem Abend wieder eine starke Leistung und hielt, was zu halten war. Zehn Minuten vor dem Ende erhöhten die Gäste dann doch nochmal. Josh Rabbani erzielte nach einem sauber heraus gespielten Spielzug das fünfte Tor für seine Mannschaft. 62 Sekunden vor Schluss traf dann Pungarsek nach einem individuellen Fehler der Hausherren zum 1:6 Endstand.

    Am Ende sind die Wanderers zwar gezwungen, sich gegen starke Bulls geschlagen zu geben, aber mit der gezeigten Leistung müssen sie sich dennoch auf keinen Fall verstecken. Am Sonntag folgt dann mit dem ESC Dorfen wieder ein Gegner auf Augenhöhe. Spielbeginn in Dorfen ist um 17:00 Uhr. Die junge Wanderers-Mannschaft freut sich über eure Unterstützung in der Ferne.

    Torfolge:
    06:35 Min. - 0:1 M. Vaitl (R. Newhook, M. Witting)
    17:45 Min. - 0:2 T. Blaha (P. Vit, D. Pungarsek)
    18:15 Min. - 0:3 A. Kleinheinz (B. Friedl, C. Krötz)
    36:38 Min. - 1:3 M. Jeske (N. Bentenrieder, D. Rossi) 5-4
    38:39 Min. - 1:4 M. Vaitl (R. Newhook, F. Bindl)
    48:10 Min. - 1:5 J. Rabbani
    58:58 Min. - 1:6 D. Pungarsek (T. Blaha, S. Tarrach)

    Strafminuten:
    Wanderers Germering: 8 Minuten
    ERC Sonthofen: 6 Minuten

    Zuschauer: 190

     

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