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Allrounder Hoffmann bleibt den Wanderers treu

10.03.2013 um 10:31 Uhr von Markus Degenhardt
  • Nach der Weiterverpflichtung von Stürmer Christian Czaika verlängert nun auch Allrounder Frederik Hoffmann.

    Frederik, der vom Landkreisnachbarn EV Fürstenfeldbruck zu den Wanderers wechselte, spielte in der abgelaufenen Saison sowohl Verteidiger als auch Stürmer. Dabei konnte er in 29 Spielen vier Tore und vier Assists erzielen. Aufgrund seines Alters konnte er in dieser Saison sein Können auch bei den Junioren unter Beweis stellen, wo er zu den Leistungsträgern gehörte.

    Der Vorstand freut sich, Frederik auch weiterhin im Wanderers-Trikot spielen zu sehen.

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Christian Czaika auch kommende Saison ein Wanderer

06.03.2013 um 08:53 Uhr von Markus Degenhardt
  • Die erste Weiterverpflichtung für die kommende Bayernliga-Saison ist in trockenen Tüchern. Christian Czaika bleibt den Wanderers treu und wird auch in der kommenden Spielzeit auf Torjagd gehen.

    Christian kam Mitte letzten Dezember vom Oberligisten EHC Neuwied zu den Wanderers und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Der sehr pucksichere und bullystarke Stürmer konnte in 12 Partien erstaunliche 10 Scorerpunkte verbuchen und schoss sich spätestens nach seinem legendären Penalty, der zum Heimsieg gegen den EHC 80 Nürnberg führte, in das Herz der Wanderers-Fans.

    Die Verantwortlichen freuen sich, mit Christian einen wichtigen Baustein für die kommende Spielzeit gesetzt zu haben und arbeiten weiter mit Hochdruck an der Kaderplanung für die nächste Saison.

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Saisonfazit 2012/13

05.03.2013 um 19:10 Uhr von Florian Hutterer
  • Saisonziel trotz mäßiger Vorrunde souverän erreicht

    Zwei Wochen sind nun nach dem versöhnlichen Saisonabschluss, welcher deutlich mit 7:2 gegen den EV Lindau gewonnen wurde, vergangen. Eine nicht immer leichte Saison liegt hinter den Wanderers. Ein großer Umbruch in der Mannschaft stellte die Wanderers-Verantwortlichen vergangenen Sommer vor eine große Aufgabe. Aufgrund der Tatsache, dass es durch den Rückzug des EA Schongau in die Landesliga nur einen Absteiger geben würde, entschloss man sich, die Mannschaft durch talentierte junge Spieler zu verjüngern und zugleich durch die drastische Kosteneinsparung den Verein finanziell wieder stabil aufzustellen. Einer holprigen Vorrunde und einem tollen Saisonendspurt, mit dem man das angestrebte Saisonziel „souveräner Klassenerhalt“ erreichte, steht die finanziell erfolgreichste Saison nach über 20 Jahren zu Buche.

    Ein großer Dank geht selbstverständlich an alle Partner sowie ehrenamtliche Helfer, ohne die ein erfolgreicher Spielbetrieb nicht auf die Beine zu stellen wäre. Ein Ehrenamt ist keine Selbstverständlichkeit und wir freuen uns, viele fleißige Hände in der „Wanderers-Familie“ zu haben.

    Natürlich stecken die Wanderers-Verantwortlichen schon jetzt intensiv in den Planungen für die kommende Spielzeit. Viele Gespräche wurden bereits getätigt, wobei einige Spieler ihre Bereitschaft für ein weiteres Jahr im Wanderers-Trikot signalisiert haben. Ein weiteres Ziel für die kommende Saison ist es, den talentierten jungen Kern der Mannschaft in die Breite zu verstärken. Dabei bleiben die Wanderers selbstverständlich ihrer finanziellen Linie treu und werden keine finanziellen Abenteuer eingehen. Sobald erste Erfolge erzielt werden konnten, werden wir diese ganz gewiss mit Freude vermelden.

    Der Vorstand

     

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Rundum gelungener Saisonabschluss

19.02.2013 um 19:09 Uhr von Florian Hutterer

  • Foto: Richard Langnickel

    Wanderers fegen Islanders aus dem Polariom

    Fröhliche Gesichter sah man am Sonntagabend nach Spielende im Polariom. Mit einem tollen 7:2 Heimsieg gegen den EV Lindau verabschiedete man sich von seinen Fans aus der abgelaufenen Saison.

    Ohne May, Lieb, D. Rossi, Bentenrieder, Schmidbauer und Bahner ging man deutlich dezimiert in die Partie. Trotzdem zeigte die Mannschaft von Kapitän Hardy Gambs eine ansprechende kämpferische Leistung und erspielte sich mehrere Tormöglichkeiten. Doch auch die Gäste aus Lindau präsentierten sich im ersten Spielabschnitt deutlich stärker wie die Gegner zuvor und übten zeitweise ordentlich Druck auf das Tor von Christoph Schedlbauer aus. Treffen sollte in diesem Drittel aber nur eine Mannschaft – die von Trainer Brian Ashton. Levin Schumacher erzielte in Überzahl (12. Min) die freudige Führung für seine Mannschaft.

    Im Mitteldrittel spielten die Wanderers weiter gut nach vorne und nutzten die vielen vermeidbaren Strafen der Gäste gnadenlos aus. Kaum weiter gespielt, baute Matthias Jeske mit einem Mann mehr auf dem Eis die Führung auf 2:0 aus. Was kurz danach geschah, war angesichts der Tatsache, dass es für beide Mannschaften nur noch um die Ehre ging, mehr als unnötig. EVL-Stürmer Paul traf Oliver Wälde mit seinem Schläger so im Gesicht, dass er darauf hin nicht mehr weiter spielen konnte und bekam folgerichtig eine Spieldauerdisziplinarstrafe zugesprochen und kam damit noch glimpflich davon. Die nummerische Überlegenheit wurde prompt in Tore umgewandelt. Josef Schreiber traf gleich zweimal in nur zwei Minuten und schraubte damit das Ergebnis in unerwartete Höhe. Doch das nicht genug: Erneut in Überzahl konnte Hoffmann das fünfte Tor an diesen Abend erzielen. Heran kamen die Gäste wenige Minuten vor der Pause durch ihren Topscorer Cech, der das 5:1 markierte.

    In den letzten 20 Minuten bekamen die Zuschauer neben zahlreichen Strafzeiten auch noch drei Tore präsentiert. Zwar konnten die Islanders durch Rampp (45 Min.) noch einmal heran kommen und kreierten auch danach weitere Torchancen, scheiterten jedoch von da ab an der gut aufgestellten Wanderers-Defensive und Schedlbauer. In den letzten vier Minuten der Saison trafen die Wanderers dann gleich doppelt. Die Juniorenreihe mit Nico Rossi, Daniel Heit und Patrick Smolik belohnten sich genau in dieser Reihenfolge mit einem Tor für ihre guten Leistungen im Wanderers-Trikot. Den Schlussstrich setzte erneut Matthias Jeske, der von der blauen Linie mit einem gezielten Schuss EVL-Torhüter Gundlach überwand.

     

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Pech & Schnierstein machen Wanderers das Leben schwer

16.02.2013 um 19:08 Uhr von Florian Hutterer

  • Foto: Richard Langnickel

    Wanderers Germering – EHC 80 Nürnberg 4:3 n. P. (0:1, 2:2, 1:0)

    Eine halbe Stunde später begann die Partie zwischen den Wanderers und dem EHC 80 Nürnberg, da die Gäste im Stau feststeckten. Gegen die Franken hatten die Wanderers nach der Hinspielpleite noch etwas gut zu machen.

    Das erste Drittel gestaltalte sich relativ ausgeglichen mit einem leichten Chancenplus auf Seiten der Wanderers. Man merkte den Gästen deutlich an, dass sie im Polariom unbedingt punkten wollten, um sich eine bessere Ausgangslage für ihr „Endspiel“ am Sonntag gegen Waldkraiburg zu verschaffen. Vor allem Nürnbergs Torhüter Schnierstein hatte großen Anteil daran, dass die Wanderers in den ersten 20 Minuten kein einziges Mal trafen. Mit tollen Paraden hielt er seine Mannschaft im Spiel, die in der 13. Spielminute sogar in Führung gehen konnte.

    Nach der Pause entwickelte sich ein ganz anderes Spiel getreu nach dem Motto „Wanderers vs. Schnierstein“. Fast im Minutentakt kam man gefährlich vor das Tor der Gäste. Erst in der 29. Minute sollte der längst fällige Ausgleich fallen. Matthias Jeske legte im genau richtigen Zeitpunkt auf seinen Teamkollegen Hardy Gambs quer, der den Puck gekonnt über die Linie brachte. Auch in Folge waren es die Wanderers, die mehr für ihr Spiel taten. Belohnt werden sollte das gerade mal fünf Minuten nach dem Ausgleich. Christopher Ott erzielte die erstmalige Führung im Nachsetzen zur Freude seiner Teamkollegen. Auch danach gab es genug Möglichkeiten, nachzulegen und die Führung weiter auszubauen, diese scheiterten aber reihenweise am bärenstarken Schnierstein. Auch an Härte nahm das Spiel im zweiten Drittel immer mehr zu, was dazu führte, dass das Schiedsrichtergespann immer mehr Strafen verteilen musste. Eine davon traf Benedikt May, der eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt und den Wanderers am Sonntag gegen Lindau fehlen wird. Was zwei Minuten vor der letzten Drittelpause geschah, damit rechnete wohl niemand. Ein abgeprallter Puck vom Schlittschuh des Hauptschiedsrichters ermöglichte den Gästen die wohl erste große Chance in diesem Drittel, die sie prompt verwandelten. Doch das nicht genug: Genau eine Minute vor dem Ertönen der Pausensirene nutzte der EHC 80 die „Schockstarre“ der Wanderers und ging sogar durch Reiser erneut in Führung, was für fassungslose Gesichter auf der Germeringer Seite sorgte.

    Im Schlussdrittel galt es, das Spiel noch zu drehen. Die Wanderers machten weiter Druck auf das Tor der Gäste, die nun ihre Chance witterten und gefährliche Konter und Einzelaktionen fuhren. In einer Überzahlsituation sollte es dann gelingen! Oliver Wälde traf zum erneuten Ausgleich (47. Min) und es blieb noch genug Zeit, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Aber auch im weiteren Verlauf war das Glück nicht auf der Seite der Wanderers. Ein Lattenschuss von Czaika und mehrere weitere Tormöglichkeiten fanden nicht den Weg in das Tor. Doch auch die Nürnberger wurden kurz vor Schluss noch einmal richtig gefährlich und gingen beinahe erneut in Front. Daniel Klein war jedoch zur Stelle und rettete. Mit einem Unentschieden nach 60 Minuten ging es in das Penaltyschießen. Die Wanderers begannen in Person von Christian Czaika, der gleich ein Ausrufezeichen setzte. Mit einem äußerst sehenswerten Treffer (auf unserer Facebook-Seite zu sehen) verwandelte er den ersten Penalty und auch Oliver Wälde überwand Schnierstein. Da beide Nürnberger Schützen den Meister in Daniel Klein fanden, sicherte sich die Mannschaft von Trainer Brian Ashton den Zusatzpunkt.

    Somit haben die Wanderers den 2. Tabellenplatz der Abstiegsrunde gefestigt, den ihnen nun niemand mehr nehmen kann. Am Sonntag empfangen die Wanderers dann die bisher ungeschlagenen Islanders aus Lindau im Polariom. Auf heimischen Eis verabschiedet man sich auch von seinen treuen Fans in die Sommerpause mit Freibier und gratis Leberkassemmeln nach dem Spiel. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr – die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Unterstützung.

     

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Wanderers beenden die Saison mit zwei Heimspielen

12.02.2013 um 19:07 Uhr von Florian Hutterer
  • Am Freitagabend empfangen die Wanderers den EHC 80 Nürnberg und am Sonntag die Islanders aus Lindau

    Im Lager der Wanderers war man nach der Terminierung der Abstiegsrunde nicht ganz glücklich, so musste man die ersten drei Partien in der Ferne antreten. Nach der erwarteten Auswärtsniederlage in Lindau konnte die Truppe von Kapitän Hardy Gambs nur einen mageren Punkt aus Nürnberg entführen. Dementsprechend war auch die Stimmung. Nach dem überragenden letzten Wochenende, an dem man zum ersten Mal in dieser Saison die volle Punkteausbeute holte, herrscht Hochstimmung im Wanderers-Umfeld. Zwölf Tore gegen die Löwen in zwei Spielen, gegen die man erst vor kurzem im Polariom noch deutlich verlor, sorgten für den Stimmungsumschwung. Plötzlich klappen Dinge im Spiel, die bisher eher schwach ausgeführt wurden. Mit verantwortlich für die plötzliche Torflut ist unter anderem auch Josef Schreiber, der im Moment nach Belieben trifft. Satte 5 Tore in 4 Spielen ist seine tolle Bilanz. Die gesamte Mannschaft hat einen Gang zugelegt , sodass man für das kommende Wochenende sehr optimistisch sein kann.

    Der Freitagsgegner Nürnberg muss auf Tucker Braund verzichten, der sich beim letzten Spiel eine Spieldauerstrafe eingehandelt hat. Bei den Wanderers fehlt Levin Schumacher, der im Spiel gegen Waldkraiburg seine dritte Disziplinarstrafe erhielt. Die Wanderers möchten sich für die Punktverluste in Nürnberg unbedingt revanchieren und brennen auf das Rückspiel und möchten damit den derzeitigen zweiten Platz der Abstiegsrunde zementieren.

    Am Sonntag geht es dann gegen die Islanders aus Lindau, die derzeit mit 4 Siegen in Folge souverän die Abstiegsrunde anführen. Die Mannschaft von Trainer Mojtek hat einen Lauf und erzielt Tore am Fließband. Mit Arnold, Dolezal, Cech und Paul hat man Angreifer, die fast nach Belieben punkten. Nur wenn die Ashton-Truppe an die Form des letzten Wochenendes anknüpfen kann, ist vielleicht ein Sieg beim letzten Heimspiel der Saison möglich.

    Wie auch immer, die Wanderers haben mit den letzten starken Spielen bereits jetzt den sportlichen Abstieg verhindert. Zum Abschluss der Saison spendieren die Wanderers ihren Fans traditionell nach dem Spiel Freibier und Leberkässemmeln (solange der Vorrat reicht).


     

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Wanderers erreichen frühzeitigen Klassenerhalt

11.02.2013 um 19:06 Uhr von Florian Hutterer

  • Grund zum jubeln hatte nicht nur Kapitän Hardy Gambs - Foto: Richard Langnickel

    Erstes 6-Punkte-Wochenende der Saison

    Nach dem überraschenden Auswärtserfolg am Freitag in Waldkraiburg, gewannen die Wanderers auch das direkte Rückspiel auf heimischen Eis. Am Ende stand ein deutliches 7:3 auf der Anzeigetafel, mit dem es rechnerisch nicht mehr möglich ist, den letzten Tabellenplatz zu belegen.

    Schon von Beginn an bekamen die Zuschauer im Polariom einiges geboten. Kaum gespielt, war es Benedikt May, der im Alleingang das erste Tor hätte erzielen können. Die Wanderers machten weiter Druck und belohnten sich folgerichtig mit der 1:0 - Führung (7. Min). Christopher Ott bekam den Puck vor die Füße und brachte die Hartgummischeibe im Tor unter. Kurz darauf kamen die Gäste zum ersten Mal wirklich gefährlich vor das Tor der Hausherren und prüften Daniel Klein, der den Puck mit dem Schoner abwehren konnte. Im direkten Gegenzug durften die Wanderers wieder jubeln. Matthias Jeske spielte sich schön frei und probierte sein Glück und zog im vollen Lauf kurz nach der blauen Linie ab und traf zentimetergenau in das linke Torraumeck. Für EHC-Trainer Petr Vorisek Grund, um einen Torwartwechsel vorzunehmen. Wie am Freitag brachte das auch diesmal nicht den gewünschten Erfolg. Kapitän Hardy Gambs erhöhte nach gerade einmal zwölf gespielten Minuten auf 3:0, worauf Waldkraiburg eine Auszeit nahm. Diese sollte Wirkung zeigen: Eine Strafzeit der Wanderers nutze Alexej Piskunov gnadenlos aus und verkürzte auf 3:1. Das gleiche Bild nur kurze Zeit später. Löwen-Stürmer Florian Barth gab der Partie mit einem erneuten Überzahltor wieder Spannung. Die passende Antwort fand Moritz Lieb kurz vor dem Pausentee. Einen Abpraller verwandelte er zur Freude seiner Teamkollegen.

    Im zweiten Spielabschnitt merke man den Löwen aus Waldkraiburg deutlich an, dass sie mit dem Ergebnis keinesfalls zufrieden waren. Sie agierten stärker und versuchten immer wieder, vor das Tor von Daniel Klein zu gelangen. Doch die Wanderers waren Herr der Lage und vereitelten alle Angriffe und setzten immer wieder gefährliche Konter.

    Nach einer schön anzusehenden Tanzaufführung der Tanzgruppe „Next Generation“ ging es weiter in die letzten 20 Minuten. Hier sollten wieder Tore fallen und zwar Schlag auf Schlag. Vier Minuten nach Wiederbeginn durfte Levin Schumacher für seine Mannschaft jubeln. Ihm gelang das 5:2 und stellte den ursprünglichen Abstand wieder her. Direkt danach eine Strafzeit für den EHC Waldkraiburg. Doch statt den Vorsprung weiter auszubauen, sorgte ein kapitaler Fehler vor dem eigenen Tor zum Puckverlust, den die Löwen in Person von Sergej Piskunov eiskalt ausnutzen. Auch hier sollten die Fans, die die Mannschaft toll unterstützten, nicht lange zittern, ob sich die Wanderers den Sieg noch aus der Hand nehmen ließen. Christopher Ott trug sich erneut in die Torschützenliste ein (47. Min) und traf völlig freistehend von der linken Seite in das Tor von EHC-Goalie Rauscher. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war von den Gästen nur noch wenig zu sehen, sodass Josef Schreiber eine Minute vor Schluss mit einem schönen Solo zum 7:3 Endstand einnetzen konnte.

    Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel lobte Trainer Brian Ashton seine Mannschaft, die zum ersten Mal in dieser Saison ein 6-Punkte-Wochenende einfahren konnte. „Meine Mannschaft hat dieses Wochenende zwei sehr gute Spiele abgeliefert, bei denen sie nie den Kampfgeist missen ließen“, so Ashton. Löwen-Coach Vorisek sah vor allem den bitteren Abgang ihres Topscorers Martin Führmann verantwortlich für den Einbruch seines Teams, bei dem er Team- und Kampfgeist vermisste. „Das hat der Mannschaft nicht gut getan“, so er weiter.

    Mit den beiden Siegen gegen die Löwen aus Waldkraiburg haben die Wanderers trotz mäßiger Vorrunde das Saisonziel „souveräner Klassenerhalt“ erreicht. Für die Wanderers gilt es, die gezeigten Leistungen zu wiederholen, um sich nächstes Wochenende gebührend in die Sommerpause zu verabschieden und die Saison versöhnlich zu beenden.

     

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Wanderers überraschen in Waldkraiburg

09.02.2013 um 19:04 Uhr von Florian Hutterer

  • Foto: Richard Langnickel

    EHC Waldkraiburg – Wanderers Germering 1:5 (0:1, 0:3, 1:1)

    Wer hätte das gedacht? Mit einem deutlichen 5:1 Auswärtserfolg traten die Jungs von Trainer Brian Ashton am gestrigen Freitagabend zufrieden die Heimreise an.

    Die ersten 20 Minuten gestalteten sich sehr ausgeglichen. Mehrere Unterzahlsituationen mussten die Wanderers dabei überstehen, meisterten diese aber mit Bravour. Vor allem Türhüter Daniel Klein, der für den erkrankten Christoph Schedlbauer im Tor stand, überzeugte das gesamte Spiel mit tollen Paraden. Die erste eigene Situation mit einem Mann mehr auf dem Eis wurde prompt genutzt. Verteidiger Frederik Hoffmann verwandelte ein schönes Zuspiel von Teamkollegen Christian Czaika und brachte seine Wanderers damit in Führung.

    Kurz nach der Drittelpause lenkte Josef Schreiber die Partie auf Siegeskurs. Mit einem Doppelschlag schraubte er in gerade einmal 35 Sekunden das Ergebnis auf 3:0 in die Höhe! Direkt von der Strafbank aus kommend, überlistete er Löwen-Goalie Birk im Alleingang mit einem sehenswerten Tor, bevor er mit dem ersten Angriff nach Wiederbeginn für das dritte Tor sorgte. Danach folgte ein Torwartwechsel bei den Hausherren. Doch auch Rauscher, der von da an das Tor hüten sollte, durfte recht schnell hinter sich greifen. Drei Minuten nach den beiden Toren von Schreiber, war es Matthias Dosch, der ein Zuspiel von Oliver Wälde direkt verwandeln konnte und damit für den 4:0 Pausenstand sorgte.

    Im Schlussdrittel wurde das Spiel ruhiger und man hatte auch nach dem Anschlusstreffer von Alexej Piskunov (47. Min) nicht das Gefühl, dass die Wanderers sich den Sieg noch aus der Hand nehmen ließen. Stattdessen markierte Hardy Gambs vier Minuten vor Schluss mit einem satten Schuss von der blauen Linie den 5:1 Endstand.

    Mit dem überraschenden Sieg in Waldkraiburg stehen die Wanderers (4 Pkt.) nun hinter dem EV Lindau (9 Pkt.) auf dem zweiten Tabellenplatz. Am Sonntag haben die Jungs von Kapitän Hardy Gambs im direkten Rückspiel die Möglichkeit, nachzulegen. Denn die Verfolger Waldkraiburg (3 Pkt.) und Nürnberg (2 Pkt.) sind den Wanderers dicht auf den Fersen. Spielbeginn im Polariom ist um 17:30 Uhr – die Mannschaft freut sich über lautstarke Unterstützung auf den Rängen.

    Torfolge:
    12:31 Min. - 0:1 F. Hoffmann (C. Czaika) 5-4
    24:13 Min. - 0:2 J. Schreiber (B. May) 5-4
    24:48 Min. - 0:3 J. Schreiber 5-4
    27:22 Min. - 0:4 M. Dosch (O. Wälde, M. Jeske) 5-4
    46:05 Min. - 1:4 A. Piskunov (L. Miculka, S. Piskunov)
    55:37 Min. - 1:5 L. Gambs (B. May) 5-4

    Strafen:
    EHC Waldkraiburg: 22 Minuten + 10 Minuten (Meinicke) + 10 Minuten (Lederer)
    Wanderers Germering: 20 Minuten

    Zuschauer: 207
     

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Wanderers am Wochenende zweimal gegen EHC Waldkraiburg

06.02.2013 um 19:04 Uhr von Florian Hutterer
  • Nach dem für die Wanderers enttäuschenden letzten Wochenende mit nur einem Punkt geht es für die Ashton-Truppe am Freitag zu den Löwen nach Waldkraiburg. Am Sonntag findet um 17.30 Uhr im Polariom dann das Rückspiel gegen die Löwen statt.

    Die Truppe von Trainer Vorisek startete mit einem klaren 6:3 Sieg gegen den EHC Nürnberg in die Abstiegsrunde. Herausragend in diesem Spiel war Sergej Piskunov, der alleine vier Treffer erzielte. Im Heimspiel gegen den EV Lindau konnten die Löwen dann nicht nachlegen und verloren gegen die Islanders knapp mit 6:7. Der EHC Waldkraiburg muss die Abstiegsrunde ohne einen ihrer stärksten bisherigen Angreifer, Martin Führmann, auskommen, der sich nach Dorfen verabschiedet hat. Mit Miculka hat man aber einen "Top-Konti", der den Wanderers bei der hohen Heimniederlage in der Vorrunde das Leben sehr schwer machte. Mit 3 Punkten steht der EHC auf dem 2. Tabellenplatz der Abstiegsrunde, während die Wanderers bisher nur einen mageren Punkt erbeuteten. In den Kader der Truppe von "Kapitän" Hardy Gambs ist zwar Levin Schumacher wieder zurückgekehrt. Zugleich hat sich allerdings Goali Christoph Schedlbauer krank gemeldet. Sein Einsatz am Wochenende ist mehr als ungewiss. Trotzdem heißt es jetzt für die letzten vier Spiele, alle Kräfte zu bündeln, um am Wochenende gegen die favorisierten Löwen zu punkten.

     

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Bittere Niederlage in Nürnberg nach Penaltyschießen

04.02.2013 um 19:03 Uhr von Florian Hutterer
  • EHC 80 Nürnberg – Wanderers Germering 5:4 n. P. (2:2, 2:1, 0:1)

    Nach der deutlichen Niederlage in Lindau verloren die Wanderers auch beim EHC 80 Nürnberg. Das Spiel beim Vorrundenschlusslicht ging nach einem engen Spielverlauf in das Penaltyschießen, bei dem sich die Franken durchsetzten.

    Zu Beginn des Spiels gingen die Hausherren durch Michael Gietl früh in Führung (4. Min). Diese jedoch konnte Christian Czaika postwendend, gerade einmal 20 Sekunden später, mit seinem zweiten Tor an diesem Wochenende relativieren. In Folge entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel. Erst in der 17. Spielminute sollten die Franken erneut in Führung gehen, bevor Moritz Lieb nur kurz danach den Gleichstand wiederherstellte.

    Auch nach der Pause änderte sich nicht viel. Erst nach der Hälfte der Spielzeit war es erneut die Mannschaft von Trainer Hatkevitch, die in Front gehen sollte. Torschütze war Reiser, bevor Trainer Hatkevitch (46 Jahre), der für die Abstiegsrunde selbst noch einmal die Schlittschuhe schnürte, zum 4:2 einnetzte. Mit einem Zwei-Tore-Abstand befürchteten die mitgereisten Wanderers-Fans bereits das Schlimmste. Doch wieder kamen die Wanderers zum Ausgleich. Josef Schreiber sorgte sieben Sekunden vor der Drittelsirene in eigener Unterzahl für den Anschlusstreffer, bevor Moritz Lieb kurz nach der Pause zum 4:4 einschob. In den verbliebenen Minuten sollte keiner Mannschaft mehr ein Treffer gelingen, sodass es am Ende zum Penaltyschießen kam. Dort blieb der starke Schlussmann Schnierstein der Nürnberger der Sieger und sicherte somit seiner Mannschaft den Zusatzpunkt.

    Für die Wanderers bedeutet das, nun im Rückspiel zu gewinnen, möchte man den letzten Platz der Abstiegsrunde vermeiden. Zuvor erwartet die Mannschaft von Trainer Brian Ashton jedoch gleich zweimal die Löwen aus Waldkraiburg. Keine leichte Aufgabe, doch vor allem im Polariom gilt es für die Wanderers, sich für die deutliche Vorrundenpleite zu revanchieren. Spielbeginn am Freitag in Waldkraiburg ist um 19:45 Uhr, zwei Tage später auf heimischen Eis um 17:30 Uhr.

     

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