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Schlechte Performance lässt Fans verstummen

19.02.2018 um 10:25 Uhr von Florian Hutterer

Foto: Richard Langnickel

Wanderers verspielen Big Points im Kampf um den Klassenerhalt

Ein Wochenende mit Licht und Schatten ging für das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier am vergangenen Sonntagabend zu Ende. Im Heimspiel gegen die EA Schongau sahen die gut 200 Zuschauer im Germeringer Polariom eine desolate Vorstellung ihrer Mannschaft. Von Einstellung, Kampf und Leidenschaft war bei den Schwarz-Gelben nichts zu sehen. Derweil ging es für den EVG darum, den dritten Tabellenplatz in der Verzahnungsrunde zu verteidigen und den Vorsprung auf Platz vier auszubauen, da Kempten im Parallelspiel einen Punkt liegen ließ. Die Wichtigkeit der Partie ging aber scheinbar nicht bis zu den Spielern durch. Schongau war über 60 Minuten die bessere Mannschaft und gewann auch in der Höhe verdient mit 5:1 gegen die Wanderers. Zwei Tage zuvor feierten die Germeringer beim 4:3 einen Last-Minute-Sieg im Derby gegen den EV Fürstenfeldbruck. Die Landkreisnachbarn vermeldeten mit knapp 530 Zuschauern einen Saisonrekord. Am kommenden Wochenende beginnt nun der Dreikampf um Platz 3 in der Verzahnungsrunden-Gruppe D. Schongau, Kempten und Germering gehen mit jeweils 15 Punkten in die nächsten beiden Partien.

Das Spielwochenende wird für den EVG mit dem Auswärtsspiel beim SC Reichersbeuern eröffnet, die ihre Heimspiele in der Halle des Zeitligisten EC Bad Tölz austragen. Die Mannschaft von Trainer Josef Schlickenrieder hat aktuell den vorletzten Tabellenplatz inne, hat aber die einzigen beiden Siege jeweils vor heimischen Publikum gefeiert. Den jüngsten Sieg konnte man am letzten Sonntag gegen den EV Bad Wörishofen einfahren. Mit Selbstvertrauen geht man also in das Aufeinandertreffen gegen Germering. Die torgefährlichsten Akteure sind Tobias Reiter und Lukas Harrer. Für das Feilmeier-Team zählt nur ein Sieg, will man weiter um den Klassenerhalt in der Bayernliga mitspielen.

Zwei Tage später ist der ESC Kempten zu Gast im Polariom. Im Hinspiel bissen sich die Münchner Vorstädter lange Zeit die Zähne an den Schwaben aus. Die Sharks erwiesen sich als sehr kompakte, laufstarke und kämpferisch top eingestellte Mannschaft. Der knappe 4:2 Erfolg an der Iller zeigte klar auf, dass die Kemptener über die volle Spieldauer ebenbürtig und nah an einem Punktgewinn waren. Als mittlerweile direkter Konkurrent im Kampf um Platz 3 sollten möglichst alle Punkte in Germering behalten werden. Entsprechend wird man sich in der laufenden Trainingswoche vorbereiten und fokussieren.

Bei den Wanderers muss in den anstehenden Übungseinheiten einiges passieren und angesprochen werden. Ein Auftritt wie am letzten Wochenende kann man sich nicht mehr leisten, will man den Kredit bei den Fans nicht komplett verspielen. Den Spielern muss klar gemacht werden, um was es für Stadt und Verein geht. Man muss den Kampf annehmen, die Einstellung hinterfragen und eine Reaktion zeigen. Sonst heißt es nächstes Jahr für die Wanderers Landesliga.