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Zufriedener Start in die Abstiegsrunde

10.02.2014 um 10:59 Uhr von Markus Degenhardt

Foto: Richard Langnickel

Die Wanderers können zufrieden auf das vergangene Abstiegsrunden-Wochenende zurückblicken.

Am Freitag setzte die Mannschaft um Kapitän Christian Czaika gleich ein dickes Ausrufezeichen. Mit einem deutlichen 8:1 schickte man die Haßfurter „Hawks“ zurück nach Hause und konnte sich über dieses Ergebnis doppelt freuen. Denn, dass die Germeringer den direkten Vergleich im Rückspiel noch verspielen könnten, daran glauben wohl nur noch die größten Pessimisten. Dennoch ist Platz vier noch lange nicht entschieden. Mit einem 6:5 Erfolg über den eigentlichen Gruppenfavoriten Buchloe sicherten die Franken nicht nur völlig überraschend drei Punkte, sondern machen es in der Gruppe nun richtig spannend. Von dieser Stärke merkte man am Freitagabend jedoch nichts. Von Beginn an zeigten die Wanderers, wer Herr im Polariom ist und gingen nach nicht einmal zwei Minuten bereits in Führung. Benedikt May bekam den Puck vor Torhüter Hildenbrand vor die Füße und überlistete diesen eindrucksvoll. Auch danach boten die Wanderers ihren Fans einen regelrechten Offensiv-Lauf. Nach zwei weiteren Möglichkeiten durch Harald Nuss fasste sich Christopher Ott ein Herz und schraubte das Ergebnis auf 2:0 nach oben. Doch das nicht genug! Mit einem Doppelschlag ging man nach nicht einmal zehn gespielten Minuten mit 4:0 in Front. Innerhalb von 11 Sekunden trugen sich Martin Dürr und Patrick Cassacio in die Torschützenliste ein und sorgten bereits dort für eine Vorentscheidung. Zwar erzielten die Gäste zu Beginn des Mitteldrittels in personeller Überzahl den Anschlusstreffer, konnten Daniel Klein an diesem Abend jedoch kein weiteres Mal mehr überwinden.  Stattdessen stellte Matthias Dosch recht schnell den alten Spielabstand wieder her und gab den Startschuss für drei weitere Tore. Daniel Rossi, Martin Dürr und Mathias Jeske trafen zum 8:1 Endstand. „Ein Stern vom Herzen“ fiel Trainer Sebastian Wanner nach der Partie. Auf der anschließenden Pressekonferenz lobte er  die Leistung seines Teams und fokussierte sich recht schnell auf die Partie in Pfaffenhofen.

Denn bei den „IceHogs“ tat man sich in der Vergangenheit immer schwer und so sollte es auch diesmal nicht anders sein. Die Hausherren kamen besser in die Partie und gingen folgerichtig nach sieben Minuten in einem Überzahlspiel durch Merka in Führung. Danach kam es in Person von Benedikt May und Defensiv-Mann Mathias Jeske zu durchaus aussichtsreichen Möglichkeiten, es haderte jedoch mal wieder mit der Chancenverwertung. Ganz anders auf der anderen Seite: IceHogs-Verteidiger Quirin Oexler drückte den Puck nach genau 15 gespielten Minuten über die Torlinie. Mit diesem Ergebnis ging es schließlich auch in die Pause. Danach änderte sich zunächst nicht viel am Spielgeschehen. Pfaffenhofen konnte die Führung nach weiteren sieben Minuten sogar auf 3:0 ausbauen und fühlte sich danach zu früh als Sieger dieser Partie. Denn die Wanderers gaben nicht auf und sollten dafür lieber spät als nie belohnt werden. Sven Goblirsch sorgte drei Minuten vor dem Pausentree für den 3:1 Anschlusstreffer. In der Kabine fand Coach Sebastian Wanner wohl die richtigen Worte. Denn die letzten 20 Minuten gehörten klar den Wanderers, die fast minütlich Torchancen generierten. Eine davon nutzte Benedikt May auf Zuspiel von Torhüter Daniel Klein. Ein langer Pass auf den flinken Stürmer wurde nach einem tollen Solo zum 3:2 Anschlusstreffer verwandelt. Danach dauerte es lange Zeit, bis die rund 50 mitgereisten Wanderers-Fans endlich erlöst wurden. Völlig verdient gelang Sven Goblirsch der Ausgleich. Ein Sieg in der regulären Spielzeit wäre in Anbetracht der Schlussminuten sogar noch durchaus möglich gewesen. Denn drei Minuten vor der Schlusssirene bekam Martin Dürr einen Penalty zugesprochen, bei dem er den Puck an die Latte feuerte. Aber selbst danach kam man durch ein Überzahlspiel in den letzten zwei Spielminuten zu aussichtsreichen Chancen. Vergönnt war den Wanderers der Sieg am Ende nicht mehr. Denn das ungeliebte Penaltyschießen entschieden erneut die Anderen. Trotzdem ist die Leistung der Wanner-Truppe hoch anzurechnen. Nach einem 0:3 Rückstand fand man beeindruckend zurück in die Partie und entführte am Ende einen Punkt, mit dem man nicht unbedingt hätte rechnen können.

Nach dem zweiten Abstiegsrundenspieltag  sind die Wanderers zusammen mit Pfaffenhofen nun mit vier Punkten an der Spitze. Dahinter befindet sich Haßfurt (3 Punkte) und Buchloe (1 Punkt). Das nächste Spiel findet bereits kommenden Freitag statt. Dort empfängt man um 20:00 Uhr die Pirates Buchloe.