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Gemeinsam zum Klassenerhalt

05.02.2014 um 09:48 Uhr von Markus Degenhardt

Foto: Richard Langnickel

In wenigen Tagen wird es für die Wanderers ernst. Die Abstiegsrunde beginnt und auf das Team von Trainer Sebastian Wanner warten mindestens sechs nervenaufreibende Duelle. Denn Glück hatten die Wanderers bei der Zusammenstellung ihrer Abstiegsgruppe wahrlich nicht. Mit dem ESV Buchloe und dem EC Pfaffenhofen haben die Germeringer zwei harte Brocken in ihrer Gruppe. Der dritte Gegner ist Schlusslicht Haßfurt, welches nach der Verpflichtung von Ex-Profi Josef Eckmair eine deutliche Leistungssteigerung zeigte. So gewannen die Franken beispielsweise vergangenes Wochenende gegen die Allgigatoren aus Höchstadt und setzten damit ein Ausrufezeichen. Somit wird der Klassenerhalt wahrlich kein Selbstläufer, weswegen die Wanderers die Unterstützung ihrer Fans benötigen. Das weiß auch Wanner und betonte auf der letzten Pressekonferenz, dass sein junges Team Woche für Woche auf die Unterstützung ihrer Fans angewiesen sei. Mit dabei wird auch wieder sein Kult-Stadionsprecher „Ivan the Voice“. Der Modus der Abstiegsrunde ist schnell erklärt: Der Tabellenletzte ist Direktabsteiger in die Landesliga und muss die höchste bayerische Spielklasse verlassen. Gegen den möglichen dritten Absteiger spielen die beiden Dritten der Gruppe A und B im best-of-five Modus. Diesen gibt es, sollte es einen Absteiger aus der Oberliga in die Bayernliga geben. Somit wäre eine Platzierung auf Platz eins oder zwei Gold wert, um die Saison nicht durch unnötige Spannung in die Länge zu treiben.

Die erste Möglichkeit, diese Plätze in Angriff zu nehmen, bietet sich bereits kommenden Freitag. Zu Gast sind die Haßfurt „Hawks“ im Germeringer Polariom. Die Franken schlossen die Vorrunde als Schlusslicht ab und sammelten lediglich neun Punkte. Fünf von diesen Punkten holte der ESC jedoch in den letzten vier Spielen und lässt damit einen deutlichen Aufwärtstrend zu erkennen. Grund genug, um die Mannschaft mit der roten Laterne nicht zu unterschätzen und vollkonzentriert ans Werk zu gehen. Gefährlichster Spieler ist der bereits erwähnte Josef Eckmair, der vom Oberligisten Schweinfurt zum Bayernligisten kam. In gerade mal sechs Partien gelangen ihm 13 Scorerpunkte. Ebenfalls aufpassen muss die Wanderers-Defensive vor Martin Oertel (29 Pkt.) oder dem internen Toptorschützen Eugen Nold (21 Pkt.) sowie Deutsch-Slowake Jan Michalek (20 Pkt.). Verstecken brauchen sich die Wanderers jedoch nicht. In der Vorrunde gewann die Mannschaft um Kapitän Christian Czaika beide Spiele und ließ auf einen 3:2 Auswärtserfolg einen deutlichen 8:3 Heimsieg folgen. Dennoch reisen die „Hawks“ wohl in jedem Spiel dieser Runde als Außenseiter an und haben somit kaum was zu verlieren. Gerade deshalb gilt es, am Freitag eine hochkonzentrierte Leistung abzurufen, um erfolgreich in die heiße Phase der Saison zu starten.

Zwei Tage später sind die Rollen genau umgekehrt. Als Außenseiter gastiert man im rund 60 km entfernten Pfaffenhofen. Eine Auswärtsfahrt, die sich am frühen Sonntagabend (17:30) zweifelsfrei anbietet. Gegen die „IceHogs“ hat man im Wanderers-Lager nicht allzu gute Erinnerungen. So verlor man in der laufenden Saison beide Partien mit drei Toren Unterschied. An Offensiv-Power mangelt es den „Hogs“ nicht. Mit 134 Treffern schossen sie die meisten Tore aller Mannschaften der unteren Acht. Großen Anteil daran hat das Offensiv-Trio Marco Babic (51 Pkt.), Tobias Feilmeier (51 Pkt.) und Kontingentspieler D.J. Turner (49 Pkt.), die alle drei zu den besten Stürmern der Liga zählen. Vor allem zu Hause ist die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier äußerst unangenehm zu spielen. Trotzdem zeigten die Wanderers, dass ihnen die Außenseiterrolle durchaus liegt und deshalb fährt man mit offenem Visier nach Pfaffenhofen.

Nicht mitwirken können weiterhin die Verletzten Ryan Smith und Michael Schmidbauer. Zurück im Team ist Frederik Hoffmann.

WanderersTV: Interview mit Trainer Sebastian Wanner zur kommenden Abstiegsrunde:

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