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Die Einen kommen, die Anderen gehen....

24.02.2014 um 19:38 Uhr von Markus Degenhardt

Liebe Wanderers, liebe Sportsfreunde,

eine erfolgreichen Saison 2013/2014 liegt hinter uns. Erfolgreich nicht nur im Bezug auf eine faszinierende und fesselnde Abstiegsrunde unserer Jungs, die uns den Verbleib in der Bayernliga gesichert hat. Es war eine tolle Saison mit der jüngsten Wanderersmannschaft aller Zeiten. Nach einer erfreulichen Vorrunde (mit 35 Punkten haben wir mehr als doppelt so viele Punkte gesammelt wie in der Vorsaison) konnten wir zum Ende der Saison erleben, wozu dieses neugeformte Team wirklich fähig ist. Erfolg jedoch, lässt sich in einem Verein nicht nur an sportlichen Ergebnissen einer Mannschaft messen. Mit Erfolg identifizieren wir bei den Wanderers auch immer die Erreichung unserer vereinsübergreifenden Ziele. An oberster Stelle steht hier die Organisation als solche, die wir enorm robust, stabil, prozessoptimiert und vor allem in finanziellem Gleichgewicht gehalten haben. Einer Organisation, die seit mehr als 35 Jahren Heimat für mehrere Tausend sportbegeisterter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener ist. Die Vereinswerte zu schützen und die Wanderers nachhaltig erfolgreich auf Kurs zu halten, sollte immer unsere oberste Prämisse sein. Ferner freut es mich, dass es uns gelungen ist, vielen jungen Spielern eine Chance in der Bayernliga zu geben.

Von daher möchte ich mich sehr herzlich im Namen des Vorstands und der Mannschaft bei Euch für die tatkräftige Unterstützung in dieser Saison bedanken.

Für mich ist dieser Dank auch ein Stück Abschied:

Wie vielleicht schon einigen von Euch zu Ohren gekommen ist, werde ich meine aktive „Mitgestaltungs-Zeit“ bei den Wanderers mit Ablauf dieser Legislaturperiode vorerst beenden. Nach rund 27 Jahren Dienst für die Wanderers (25 Jahre als Spieler, 15 Jahre als Trainer, 10 Jahre in der Nachwuchsleitung und 10 Jahre im Vorstand des Hauptvereins) werde ich mich dem nächsten Kapitel meines Lebens widmen, meiner Familie und meinen beruflichen Herausforderungen.

Der Grund warum ich nicht mehr als Vorstandsvorsitzender kandidiere ist in keinster Weise „Amtsmüdigkeit“ oder ähnliches, es ist schlicht und ergreifend das Thema Zeit. Mein Credo war und ist immer: „Nur wenn man etwas mit voller Aufmerksamkeit macht, kann man es auch gut machen“. Da nun der Großteil meiner Zeit und Aufmerksamkeit privaten Themen gewidmet ist, erfülle ich meine persönlichen Ansprüche an ein so verantwortungsvolles Amt nicht mehr. Nichtsdestotrotz macht mir die Aufgabe bis zur letzten Sekunde sehr viel Spaß.

Ich hatte über die Jahre hinweg eine Menge tatkräftiger Kolleginnen und Kollegen um mich herum, bei denen ich mich hier nochmals bedanken möchte für die tolle Zeit in diesem Verein.

Deshalb bin ich sehr stolz auf diese leistungsfähige Organisation mit ihren starken Strukturen die ich gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen in den Jahren aufbauen durfte. Vielen Dank an Euch Uwe Haulitschek, Silvia Sohr, Markus Degenhardt und Andy Fallwickl. Ich würde mich freuen, wenn Ihr weiterhin den Verein vorantreibt. Vielen Dank auch an die Mitverantwortlichen und vielen Helfer, die das Herz des Vereins immer am schlagen halten. Wir als Verein haben uns in den letzten zwei Dekaden enorm entwickelt. Unsere Bilanz ist stark gewachsen und die täglichen Aufgaben und Herausforderungen steigen von Tag zu Tag.

Alles in Allem stehen die Wanderers heute so gut da, wie niemals zuvor. Dies war jedoch nur möglich durch die unglaublichen Anstrengungen der Vorstandschaften der letzten 20 Jahre. Hier möchte ich mich noch einmal sehr herzlich bei meinen Vorgängern Stefan Kronthaler, Willy Weser, Jürgen Fleissner und Uwe Haulitschek bedanken, die uns mit unermüdlicher Arbeit auf diesen Weg gebracht haben. Ohne sie wären wir nicht das, was wir heute sind.

Ein besonderer Dank geht an Alfons Dosch und seiner Familie für die sehr freundschaftliche, partnerschaftliche und herausragende Unterstützung über die letzten zwei Jahrzehnte.

Zuletzt möchte ich noch eine Person herausheben, die nicht nur meine sportliche Entwicklung maßgeblich geprägt hat, sondern auch die des Vereins. Die letzten 27 Jahre habe ich aufgrund unserer familiären Verflechtung immer darauf verzichtet (oder das anderen überlassen), mich bei meinem Vater Günter Meier zu bedanken. Diesmal möchte ich das persönlich machen. Herzlichen Dank für die vielen tausend Stunden Deiner bedingungslosen Unterstützung für die Wanderers und auch für mich.

Die Wanderers haben mein Leben entscheidend geprägt und werden immer Teil meines Lebens sein. Vielen Dank an alle die Teil davon waren und sind.

Wie geht es weiter – vor der Saison ist nach der Saison:

Im Anschluss an die Saison werde ich mit meinen Vorstandskollegen versuchen einen neuen Vorstand aufzubauen. Dabei würde ich mir wünschen, dass meine Vorstandskollegin und
-kollegen auch weiterhin Aufgaben übernehmen bzw. im Vorstand verbleiben. Im Zuge dessen werden wir natürlich zeitnah den Spielern und Trainern, sowie allen Abteilungen der Wanderers, Planungssicherheit für die nächste Saison geben. Operativ werde ich hier noch die erforderlichen Gespräche führen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Parallel werde ich - falls gewünscht - auch noch die Übergangsphase in die neue Saison beratend mitunterstützen, wobei ich mich mit dem Zeitpunkt der Neuwahlen (angestrebt Frühjahr/Frühsommer) operativ von den Geschicken des Vereins zurückziehen werde. Es würde mich freuen, wenn der neue Vorstands/ -vorsitzender aus der Mitte unserer Vereins oder aus der Mitte der Vorstandschaft kommt, da eine gewisse „Wanderers-Erfahrung“ sicherlich ein positiver Faktor für die Führung des Vereins ist.

Ich wünsche dem neuen Vorstand, sowie dem neuen Vorstandsvorsitzenden alles Gute, ein gutes kaufmännisches Händchen und viel Leidenschaft für diesen Sport.

Und eines möchte ich nochmals mit auf den Weg geben: Die oberste Prämisse muss es immer sein, die Vereinswerte zu schützen und die Wanderers als Organisation nachhaltig erfolgreich auf Kurs zu halten.

Vielen Dank für 27 Jahre Vertrauen.

Herzlichst
Christian Meier # 4