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Wanderers treffen gleich zweimal auf Indianer

03.12.2013 um 20:00 Uhr von Markus Degenhardt

Ein harter Kampf war es auch in der vergangenen Saison gegen die Indians (Foto: Richard Langnickel)

Die Wanderers müssen dieses Wochenende gleich zweimal gegen die Indians aus Memmingen antreten. Bevor man am Freitag bei den Rothäuten zu Gast ist, folgt zwei Tage (18:00 Uhr) später das Rückspiel vor heimischer Kulisse.

Die Mannschaft von Trainer Jochen Koch ist momentan gut drauf und belegt, trotz einem Spiel weniger, den zweiten Tabellenplatz. Großen Anteil an diesem Erfolg tragen die gut besetzten Sturmreihen der Indians. Gleich acht Spieler können eine zweistellige Punkteausbeute vorweisen! Ganz vorne mit dabei sind Patrick Zimmermann (20 Pkte.), Martin Schweiger und Anton Pertl (beide 19 Pkte.). Aber auch der von Seiten der Memminger Fans oft kritisierte Kontingentspieler Alain Joanette kommt immer besser in Fahrt und schoss mit neun Toren die meisten in seinem Team. Einen weiteren torgefährlichen Stürmer konnten die Memminger mit Sebastian Lachner verpflichten. Der erst 24-jährige Stürmer kommt vom Oberligisten Erding zu den Allgäuern und wird gegen Germering sein Debüt geben. Aus diesen Gründen wird die Wanderers-Defensive an diesem Wochenende besonders gefragt sein. Die Rollen sind also bereits vor den beiden Partien klar verteilt. Das glaubt auch Wanderers-Trainer Sebastian Wanner: „Mit Memmingen wartet ein harter Brocken auf uns, bei dem es gilt, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Die Indians haben keinen einzelnen Spieler, auf den man besonders achtgeben muss, sondern sind durch ihren starken breitgefächerten Kader ein unangenehmer Gegner für uns“. Es wird also eine konzentrierte Leistung von Nöten sein, um am Ende nicht am Marterpfahl zu landen. Wie man einen Tabellenzweiten ärgert, bewiesen die Wanderers erst letzte Woche in Lindau und dies macht Mut für die kommenden Aufgaben. 

Wanner wird dieses Wochenende wieder auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen können. Einzig Dominik Sams und Michel Feike müssen noch pausieren. Hinter Benedikt May steht ein optimistisches Fragezeichen. An Spielern mangelt es beiden Mannschaften wohl nicht. Auch die Indians haben einen großen Kader und traten zuletzt in Haßfurt mit 22 Spielern (ohne Lachner) an.