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Indians eine Nummer zu groß

08.12.2013 um 21:03 Uhr von Markus Degenhardt

Viel zu tun hatte Daniel Klein am Sonntagabend (Foto: Richard Langnickel)

Zwei Niederlagen mussten die Bayernliga-Wanderers am Doppelspieltags-Wochenende hinnehmen. Gegner waren beide Male die Indians aus Memmingen.

Am Freitag konnte die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner den Tabellenzweiten sogar lange Zeit ärgern. Mit 3:4 musste man sich am Ende vor rund 700 Zuschauern geschlagen geben. Wie eine Woche zuvor in Lindau gingen die Hausherren blitzschnell in Führung. Pertl ließ nach 69 Sekunden erstmal das Indianervolk jubeln. Doch auch diesmal kamen die Wanderers schnell zurück in die Partie. Noch im ersten Spielabschnitt gelang dem Toptorjäger der Wanderers, Harald Nuss, der Ausgleich. Auch im Mitteldrittel versuchte die Wanner-Truppe ihr Bestes, geriet jedoch durch einen Doppelschlag der Memminger auf einmal mit 1:3 ins Hintertreffen. Die Führung ging ohne Zweifel in Ordnung – ans Aufgeben dachte jedoch niemand im Wanderers-Lager. Denn nur wenige Minuten später traf Patrick Casaccio nach Vorarbeit von Ryan Smith und Martin Dürr. Die passende Antwort hatten wiederum die Hausherren. Kaum weitergespielt, stellte ECDC-Neuzugang Sebastian Lachner den alten Spielabstand wieder her. Dennoch kämpfe die Mannschaft von Kapitän Christian Czaika bis zum Ende durch und kam in Person von Ryan Smith sogar noch auf ein Tor heran. Für eine Überraschung sollte es jedoch nicht mehr reichen und so unterlag man am Ende gegen stärkere Indians mit 3:4.

Die Revanche gab es nur zwei Tage später vor rund 400 Zuschauern im Polariom. Auch hier hielten die Wanderers lange mit, haderten jedoch wie schon öfters mit ihrer Chancenverwertung. Gleich die erste gute Möglichkeit hatte Harald Nuss in Überzahl, scheiterte jedoch am gut aufgelegten ECDC-Schlussmann Niemz. Die vorhandene Klasse der Indians zeigte in der sechsten Spielminute Patrick Zimmermann. Fast im Alleingang ließ er die Wanderers-Defensive alt aussehen und schob ein zur Führung der Gäste. Der schnelle Ausgleich wie beim Hinspiel sollte den Hausherren nicht vergönnt sein. Die wohl beste Möglichkeit dazu hatte in den ersten 20 Minuten Martin Dürr, der von Mathias Jeske allein auf das Gästetor geschickt wurde. Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste. Kaum nach Wiederbeginn durften die Gäste samt Anhang jubeln. Memmingens Kontingentspieler Joanette nutzte einen kapitalen Fehler der Wanderers gnadenlos zum 0:2 aus. Danach zeigten sich die Wanderers sichtlich bemüht, zurück in das Spiel zu kommen und erarbeiten sich eine Reihe an Torchancen. Diese wiederum wurden entweder leichtfertig vergeben oder durch Niemz gekonnt pariert. Wie das mit den Tore schießen geht, zeigten erneut die Gäste. Durch Schweiger und Jainz sorgten sie kurz vor der zweiten Drittelpause mit zwei Treffern für das frühzeitige K.o. der Wanderers. Im letzten Drittel gelang dem ECDC sogar noch das 0:5 durch Lachner mit einem Mann mehr auf dem Eis. In den Schlussminuten der Partie kamen dann auch noch die Wanderers-Fans auf ihre Kosten. Daniel Rossi und Mathias Jeske betrieben Ergebniskosmetik und sorgten für den 2:5 Endstand.

Gegen Memmingen, die nun mit Tabellenführer Sonthofen punktgleich ziehen, zu verlieren ist sicherlich keine Schande. Vor allem nicht, wenn man den haushohen Favoriten lange Zeit Paroli bot.  Die nächste Chance auf wichtige Punkte bietet sich bereits kommendes Wochenende. Dort fährt man am Freitag zu den Pirates nach Buchloe, bevor man am Sonntag die IceHogs aus Pfaffenhofen empfängt.