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Nach Niederlage folgt 7:3 Heimsieg

24.11.2013 um 22:26 Uhr von Markus Degenhardt

Foto: Richard Langnickel

Drei Punkte sind die Ausbeute der Wanderers am vergangenen Wochenende. Dabei hätte es durchaus mehr sein können. Beim schweren Auswärtsspiel in Mitterteich lief anfangs noch alles nach Plan. Früh ging man durch Kapitän Christian Czaika in Führung und konnte kurz darauf durch Ryan Smith sogar auf 2:0 erhöhen. Mitterteich daraufhin mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. In der 9. Spielminute sorgte EHC-Stürmer Hausauer für den Anschluss. Auch nach dem Pausentee waren es die Hausherren, die das Spiel an sich rissen. Die Folge: der 2:2 Ausgleichstreffer (23. Min). Danach folgte eine längere Überzahlphase der Wanderers, aus der jedoch kein Kapital geschlagen werden konnte. Dies rächte sich spätestens, als der Mitterteicher Schmidt seine Mannschaft erstmals in Führung (34. Min) schoss. Die richtige Antwort hatte Martin Dürr, der kurze Zeit später den alten Spielabstand im Alleingang wiederherstellte. Mit dem 3:3 ging es schließlich in die Pause und dieses Ergebnis sollte im Schlussdrittel auch noch lange Zeit bestehen bleiben. Sogar ein Penalty, der von Klein souverän pariert wurde, änderte nichts an diesem Spielstand. Erst kurz vor dem Ende wurde das Spiel zugunsten der Hausherren entschieden. Huber und Flamik schossen in nicht einmal zwei Minuten zwei Tore und sorgten für den 3:5 Endstand. Ärgerlich für die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner, die lange Zeit gut mithielt und am Ende ohne Punkte die Heimreise antreten musste.

Dafür bot man seinen Fans am Sonntag im Polariom eine eindrucksvolle Leistung und ging am Ende mit 7:3 als Sieger vom Eis. Gleich von Beginn an zeigten die Wanderers, wer Herr im Hause ist und setzten sich oftmals im Drittel der Nürnberger fest. Wie bereits eine Woche zuvor gegen Regen fiel es der jungen Mannschaft von Coach Sebastian Wanner schwer, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Erst eine Überzahlsituation in der 10. Spielminute sollte den längst fälligen Führungstreffer durch Harald Nuss bescheren. Wieder dauerte es ziemlich genau zehn Minuten, bis das zweite Tor an diesem Abend fiel. Martin Dürr netzte bei angezeigter Strafe ein. Spätestens nach diesem Treffer brachen bei den Wanderers alle Dämme und sie spielten schöne Spielzüge nach vorne. Ein sehenswerter Treffer gelang Christopher Ott auf Zuspiel von Frederik Hoffmann und Maximilian Vater kurz nach Wiederbeginn. Kaum weitergespielt, sollte sogar das 4:0 folgen. Erneut war es Harald Nuss, der nach passgenauem Zuspiel seiner Kollegen Daniel Rossi und Christian Czaika seinen zweiten Treffer an diesem Abend markierte. Aber auch der EHC80 nahm noch am Spiel teil und meldete sich nach einem kapitalen Fehler der Wanderers-Defensive mit dem 4:1 durch Dominik Härtlein zurück. Durch den Anschlusstreffer kamen die Gäste kurzerhand besser in die Partie, waren aber in der Vorwärtsbewegung nicht gefährlich genug, um noch näher heran zu kommen. Stattdessen stellte Mathias Götz 21 Sekunden vor der Pause mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie den alten Spielabstand wieder her. Auch in den letzten 20 Minuten kamen die Zuschauer, was die Tore anbelangt, nicht zu kurz. Erst traf Nürnbergs Stürmer Härtlein das zweite Mal an diesem Abend, bevor die Wanderers mit einem Doppelschlag das Ergebnis auf 7:2 erhöhten. Daniel Rossi (52. Min) und Dominik Bahner (53. Min) ließen das Polariom jubeln. Den Schlusspunkt in einer sehr einseitigen Bayernligapartie setzen wiederum die Gäste in Person von Patrick Hörl.

Trainer Sebastian Wanner äußerte sich nach dem Spiel zufrieden: „Wir haben viel Druck nach vorne gemacht und die neutrale Zone beherrscht. Dennoch haben wir heute versäumt, das ein oder andere Tor mehr zu machen, können mit der gezeigten Leistung jedoch zufrieden sein.“