Revanche geglückt

03.12.2012 um 18:37 Uhr von Florian Hutterer
  • EV Lindau – Wanderers Germering (0:1, 0:0, 1:1)

    „Wir wollen uns für die Schmach im Hinspiel revanchieren“, sagte Trainer Brian Ashton nach der deutlichen 1:8 Niederlage am Freitag. Genau das ist ihm mit seiner Mannschaft gestern in Lindau gelungen.

    Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen mit einem leichten Chancenplus für die Islanders. Schuld daran waren mehrere Strafzeiten. Die Wanderers jedoch bewiesen erneut ihr starkes Unterzahlspiel und ließen kaum Chancen zu. Wie am Freitag, sollten es die Gäste sein, die zuerst den Torhüter überlisteten. Benedikt May brachte in der 8. Spielminute seine Mannschaft in Führung, nachdem er gekonnt dem Lindauer Verteidiger den Puck vom Schläger stibitzte. Mit einer 1:0 – Führung im Rücken, ging es schließlich in die Pause.

    Die Hausherren waren mit diesem Ergebnis nicht einverstanden und erhöhten spürbar den Druck auf das Tor von Christoph Schedlbauer, der die Islanders an diesem Abend fast zur Verzweiflung brachte. Auch die starke Wanderers-Defensive, die man im Hinspiel vermisste, machte eine ordentliche Partie, sodass nach 40 Minuten weiterhin eine Führung der Wanderers auf der Anzeigetafel stand.

    Nach dem dringend benötigten Pausentee im frostigen Eisstadion sahen die treuen sieben mitgereisten Wanderers-Fans ein „Blitztor“ ihrer Mannschaft. Gerade einmal 20 Sekunden waren gespielt, als Josef Schreiber nach tollem Zuspiel von Kapitän Hardy Gambs und Benedikt May zum 2:0 einnetzte. Auch die schnelle Antwort der Islanders durch Zdenek Chech brachte die Wanderers nicht aus ihrem Konzept und so blieb den Hausherren nichts anderes übrig bereits 2 ½ Minuten vor Schluss Torhüter Kirst zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis zu nehmen. Kurz vor dem ertönen der Sirene hielt Wanderers-Schlussmann Christoph Schedlbauer mit einer Glanztat seine Mannschaft auf Siegeskurs. Einen fast unhaltbaren Nachschuss aus ca. 2 Meter Entfernung parierte er mit dem Schoner und verhinderte damit das mögliche Penaltyschießen. Alles Üben am Freitag verhinderte nicht die Niederlage im eigenen Stadion und so feierten die Jungs von Trainer Brian Ashton ihren ersten Saisonsieg in der Ferne.

    Ein kleiner Wehrmutstropfen blieb an diesem Abend jedoch nicht aus. Daniel Rossi wird den Wanderers kommenden Freitag nicht zur Verfügung stehen. Nach einer umstrittenen Spieldauerstrafe in der 30. Spielminute ist er für das kommende Spiel gesperrt. Neuzugang Christian Czaika präsentierte sich bei seinem Debüt als sehr wendigen und extrem pucksicheren Stürmer. Die Wanderers werden mit ihm sicherlich viel Spaß haben.

    Das nächste Heimspiel findet am Freitag, den 07.12 statt (Spielbeginn 20:30 Uhr). Unter der Aktion „Wilde Winter Wanderers“, wartet ab 17:30 Uhr ein tolles Rahmenprogramm auf Sie. Genaue Informationen zum Ablauf, sowie Aktuelles rund um diese Aktion finden Sie auf unserer Internetseite (www.wanderers-germering.de). Als besonderen Service pendelt an diesem Abend ein „Shuttle-Bus“ vom Bahnhof Germering-Unterpfaffenhofen zum Eisstadion. Seien Sie dabei und feiern Sie gemeinsam mit uns einen unvergesslichen Abend, den es so noch nie zuvor im Polariom gegeben hat!

    Torfolge:
    08:31 Min. - 0:1 B. May
    40:20 Min. - 0:2 J. Schreiber (L. Gambs, B. May)
    41:59 Min. - 1:2 Z. Chech (A. Martini, N. Oppenberger)

    Strafminuten:
    EV Lindau: 8 Minuten
    Wanderers Germering: 14 Minuten + 5 + 20 Minuten (D. Rossi)

    Zuschauer: 505

     

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Erweiterte Perspektive auf den Eissport

02.12.2012 um 18:36 Uhr von Florian Hutterer
  • Germering – Im Juli wurde Christian Meier zum neuen Präsidenten der Wanderers gewählt. Nach etwas mehr als 100 Tagen Amtszeit zieht der neue starke Mann am Wanderers-Steuer eine erste Bilanz. Der Sport tritt dabei weitgehend in den Hintergrund. Der selbstständig tätige Betriebswirt ist seit 25 Jahren als Spieler Trainer und Vorstandsmitglied bei den Wanderers. Christian ist „Young Leaders Forum“ - Mitglied der BMW Stiftung Herbert Quandt. Er sieht die Aufgaben des Vereins auch auf sozialer Ebene. Vor allem die Entwicklung der Kinder liegt dem 31-Jährigen am Herzen. Im Interview stand er dem Tagblatt Rede und Antwort.

    Wie man hört, soll der traditionelle Sponsorentag der Wanderers am 7. Dezember in einem etwas anderen Rahmen stattfinden.

    Christian Meier: Das ist richtig. In letzter Zeit wurde der Fokus bei den Wanderers zu sehr auf nur ein Segment gerichtet: Die erste Mannschaft. Am Sponsorentag wollen wir den Verein in seiner Gesamtheit mit all seinen Facetten präsentieren. Wir wollen die gesellschaftliche Verantwortung und die Nachhaltigkeit eines Sportvereins in den Mittelpunkt rücken.

    Wie stellt sich aus Ihrer Sicht diese Verantwortung des Vereins dar?

    Meier: Wir haben täglich rund 500 Kinder, die im Verein dem Eishockey und Eiskunstlauf nachgehen. Davon schaffen es maximal fünf Prozent, später Geld mit dem Sport zu verdienen. Wir haben aber auch gegenüber den anderen 95 Prozent eine gesellschaftliche Verantwortung. Es geht nicht nur darum, den Kindern beizubringen, in zwei Sekunden auf Schlittschuhen von A nach B zu laufen. Wir müssen weg von der rein sportlichen Betrachtung der Kindesentwicklung. Es gilt auch Werte wie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Disziplin, Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und Loyalität in den Köpfen der Kinder zu verankern.

    Warum eignet sich ein Sportverein in besonderer Weise dafür?

    Meier: Das deutsche Bildungssystem ist nicht darauf ausgelegt, diese Werte zu vermitteln. Dafür fehlen die Zeit und der Fokus. Als Verein können wir unsere natürliche Autorität nutzen. Die Kinder kommen gerne zu uns. Dadurch haben wir gerade in der Pubertät auch einen anderen Zugang zu den Jugendlichen als die Eltern. Im sportlichen Kontext können wir die Werte vermitteln und Vorbild sein. Das geschah bislang eher durch Zufall. Wir wollen ein System rein bringen.

    Wie soll dieses System aussehen?

    Meier: Wir haben wöchentlich zwölf bis 18 Stunden mit den Kindern zu tun. Mit nur zwei bis drei Stunden mehr kann man sehr viel erreichen. Mit dieser zusätzlichen Wochenzeit abseits des Eises können wir Kindern die vorhin genannten Werte und nachhaltiges Verhalten vermitteln. Dazu zählen Themen wie der richtige Umgang mit dem eigenen Körper, um dem körperlichen Verschleiß bei Sportlern entgegenzuwirken. Ein weiteres großes Thema ist die richtige Ernährung und auch der richtige und bewusste Umgang mit Alkohol. Hierzu können wir das Wissen unserer Partner und Sponsoren nutzen. Zu unseren Geldgebern zählt beispielsweise eine Krankenkasse, die mit den Kindern eine Rückenschule durchführen kann. Bei mir wurde das versäumt, weswegen ich heute mit Rückenproblemen zu kämpfen habe.

    Heißt das, dass der sportliche Fokus bei den Wanderers in den Hintergrund rückt?

    Meier: Nein, ganz im Gegenteil. Unsere Produkte sind Eishockey und Eiskunstlauf auf Nachwuchs- und Erwachsenenebene. Daran wird sich nichts ändern. Mir geht es vielmehr darum, einen bewussten Fokus auf unser „Nebenprodukt“ zu entwickeln. Die Perspektive auf Leistungssport endet beim Großteil unserer Mitglieder zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr. Die Werte, die wir gerade im Alter von zwölf bis 20 Jahren in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen verankern können, halten dagegen ein Leben lang.

    Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem Denkumschwung?

    Meier: Ich möchte die Attraktivität des Vereins erhöhen und beweisen, dass ein Eissportverein nicht etwa die Klischees des brutalen Rowdy-Sports Eishockey und des Püppchen-Images beim Eiskunstlauf bedient. Wir tragen vielmehr unseren Teil zur charakterlichen Entwicklung der Kinder bei. Wir möchten Charakterstärke und Jugendliche mit stabilen gesellschaftlichen Wertvorstellungen entwickeln. Denn diese sind es, die intakte Beziehungen, Freundschaften und Familien schützen und elementar wichtig für ein nachhaltiges und dauerhaftes Miteinander sind. Ich will eine Art Blaupause hierfür schaffen, die auch andere Vereine in Deutschland für ihre Jugendarbeit nutzen können.

    Interview: Andreas Daschner, Münchner Merkur

     

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Dezimierte Wanderers verlieren deutlich gegen Lindau

01.12.2012 um 18:35 Uhr von Florian Hutterer
  • Mit nur 13 Feldspielern empfingen die Wanderers am gestrigen Freitagabend den EV Lindau

    Die Hausherren kamen besser als die Gäste in das Spiel und erarbeiten sich eine Reihe an Torchancen. Doch wie zuletzt ließ man diese liegen und scheiterte am starken EVL-Schlussmann oder am gegnerischen Pfosten. Auf der anderen Seite genau das Gegenteil: Mit einer fast 100%-Torausbeute gingen die Islanders mit 3:0 in Führung und sorgten für fassungslose Gesichter auf Germeringer Seite.

    Im Mitteldrittel agierten die Gäste deutlich stärker und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Drittel. Zwar legten die Gäste in der 24. Spielminute in Überzahl nach, die Wanderers gaben sich jedoch noch nicht auf und ließen weitere Torchancen folgen. Eine davon nutzte Kapitän Hardy Gambs kurz vor der zweiten Drittelpause zum 1:4 Anschlusstreffer. Die Partie, inzwischen deutlich ruppiger geführt, entwickelte sich zu einer regelrechten Strafzeiten-Flut, die an den Kräften der dezimierten Ashton-Truppe zehrte.

    In Folge schwanden langsam die Kräfte der jungen Wanderers-Mannschaft, der in der verbliebenen Zeit nur noch wenig gelang. Die Mannschaft von Gäste-Trainer Mojtek wusste diesen Zustand zu nutzen und bewies einmal mehr, dass sie torgefährliche Leute in ihren Reihen haben. Fast im Minutentakt schraubten die Islanders das Ergebnis auf 1:8 nach oben. Wenige Sekunden vor Schluss jedoch sorgte dann ein umstrittenes Verhalten der Gäste für Diskussionsbedarf auf den Rängen und auf der anschließenden Pressekonferenz. Trainer Pavel Mojtek nahm beim Spielstand von 1:8 (!) den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Bei der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärte EVL-Teammanager Sebastian Schwarzbart, dass man solch eine Situation unter echten Wettkampfbedingungen üben wollte. Ob das angesichts hitziger Minuten zuvor ratsam war, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein.

    Am Ende müssen sich die Wanderers geschlagen geben, auch wenn die Niederlage am Ende ein wenig zu hoch ausgefallen war. Für die Jungs heißt es nun, das Spiel abhaken und nach vorne schauen. Denn schon am Sonntag möchten sich die Wanderers beim direkten Rückspiel „für die Niederlage revanchieren“, so Trainer Brian Ashton. Neu dabei sein wird Stürmer-Neuzugang Christian Czaika, der für mehr Torgefahr im Spiel der Wanderers sorgen soll. Spielbeginn in der Ferne ist um 17:30 Uhr. 



     

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Wanderers am Doppelspieltag gegen EV Lindau personell geschwächt

29.11.2012 um 18:34 Uhr von Florian Hutterer
  • Am Freitag treten die Wanderers um 20.00 Uhr im Polariom gegen die Islanders an, bevor es am Sonntag um 17.30 Uhr in Lindau zum Rückspiel kommt.

    Zwar ist der zuletzt kranke und stark vermisste Josef Schreiber wieder an Bord, aber nun hat es Moritz Lieb, Christopher Ott und Michael Schmidbauer erwischt. Voraussichtlich kann keiner der eben Genannten zum Einsatz kommen, sodass die Wanderers mit einer Mini-Truppe die beiden schweren Spiele gegen die Truppe von Trainer Pavel Mojtek bestreiten müssen. Auch Juniorenspieler können nicht einspringen, da diese am Wochenende 3 Spiele in der Landesliga bestreiten müssen.

    Am Bodensee war man mit der vergangenen Saison nicht zufrieden. Nach einem enttäuschenden 12. Platz nach der Vorrunde konnte man sich in einer engen Abstiegsrunde den Klassenerhalt sichern. In dieser Saison treten die Islanders mit einer verjüngten Mannschaft an und haben sich, wie die Wanderers, als Saisonziel den Klassenerhalt gesetzt. Ebenso wie die Wanderers (mit Josh Gillam) muss man beim EV Lindau heuer auf einen alles überragenden Kyle Doyle verzichten. Dafür ist Zdenek Cech nach seiner langen Verletzung wieder fit und konnte diese Saison bereits in lediglich 8 Spielen 7 Tore und 10 Assists verbuchen. Fast ebenso erfolgreich ist Nicolas Oppenberger (7 Tore und 7 Ass.). Weitere herausragende Stützen der Mannschaft sind die Routiniers Sekula, Dolezal und der Verteidiger Jiri Kunce. Wie auch immer, zu Hause sollte die Truppe um Kapitän Hardy Gambs gegen die bisher auswärtsschwachen Islanders punkten. Aber auch beim Rückspiel am Sonntag, wo erstmalig Neuzugang Christian Czaika zum Einsatz kommt, wollen sich die Wanderers so teuer wie möglich verkaufen.

     

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Wieder kein Erfolg in der Ferne

25.11.2012 um 18:33 Uhr von Florian Hutterer
  • EC Pfaffenhofen – Wanderers Germering 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)

    Nach dem umkämpften Heimsieg am Freitag gegen Moosburg reiste die Mannschaft von Trainer Brian Ashton am Sonntag zu den IceHogs nach Pfaffenhofen, musste sich jedoch mit 1:6 geschlagen geben.

    Von Beginn an taten sich die Wanderers sichtlich schwer, in ihr Spiel zu finden und ermöglichten den Hausherren so mehrere Tormöglichkeiten. In der 5. Spielminute schlugen die IceHogs daraus zum ersten Mal Kapital und nahmen ein „Geschenk“ der Wanderers-Defensive dankend an. Die erste richtig gefährliche Torchance der Wanderers hatte Nico Bentenrieder in der neunten Minute, scheiterte jedoch am starken Pfaffenhofener Schlussmann. Im weiteren Spielverlauf waren es weiterhin die IceHogs, die mehr für ihr Spiel taten und sich dafür in Person von ihren Kapitän Marco Löwenberger belohnten (11.Min.). Mit einem 0:2-Rückstand ging es in die Pause, doch auch in den nächsten 20 Minuten sollte sich nichts am Spielgeschehen ändern. Zwar kamen die Wanderers gleich bedrohlich nah vor das Tor von ECP-Goalie Hamberger, doch den darauf folgenden Konter nutzen die Gastgeber erneut eiskalt aus und gingen durch David Vokaty mit 3:0 in Führung. Kurz darauf kam bei den ca. 30 mitgereisten Wanderers-Fans noch einmal Hoffnung auf. Levin Schumacher nutze einen Puckverlust der Pfaffenhofener zum 3:1 Anschlusstreffer (28. Min.) und die junge Ashton-Truppe erspielte sich in Folge weitere Torchancen. Eine Strafzeit der IceHogs kurze Zeit später hätte die Wanderers wieder heran bringen können. Doch statt die Chance zu nutzen, ergatterte sich Pfaffenhofens-Kanadier Knowles die Hartgummischeibe und ließ Christoph Schedlbauer keine Chance. Jubeln konnten die Wanderers in der 35. Minute – jedoch nur kurz. Das Schiedsrichtergespann übersah den freien Puck neben ECP-Torhüter Hamberger, den die Wanderers im Netz unterbringen konnten und pfiff zu Unrecht ab.

    Im letzten Spielabschnitt bewiesen die Hausherren erneut ihre Konterstärke. Der herausragende Mann des Abends, Knowles, erzielte sein drittes Tor an diesem Abend (43. Min.). Drei Minuten später gab es für die Wanderers wieder Grund zum Ärgern. Bei einer 5-3 Überzahlsituation zappelte der Puck im Netz der IceHogs und wieder sollte der Treffer nicht gezählt werden. Wegen einem angeblichen Schlittschuhtor wurde das Tor nach längerer Diskussion aberkannt. Eine sehr strittige Entscheidung, bei der zu allem Überfluss Kapitän Hardy Gambs eine zehnminütige Disziplinarstrafe erhielt. Wenige Minuten vor dem Ende bekamen die Wanderers einen Penalty zugesprochen, scheiterten jedoch am Pfosten. Den Schlussstrich setzen wenige Sekunden vor Schluss die IceHogs. Trainer-Sohn Tobias Feilmeier traf zum 6:1 Endstand aus Sicht der Gastgeber.

    Für die Wanderers gilt es, die Partie abzuhaken und nach vorne zu schauen. Denn schon nächste Woche erwartet man den direkten Ligakonkurrenten Lindau im heimischen Polariom (Spielbeginn: 20:00 Uhr), bevor man zwei Tage später an den Bodensee reist. Dort wird Neuzugang Christian Czaika sein Debüt im Wanderers-Trikot geben.

    Torfolge:
    04:17 Min. - 1:0 S. Knowles (T. Feilmeier) 4-4
    10:07 Min. - 2:0 M. Löwenberger (S. Knowles, M. Hübl)
    24:49 Min. - 3:0 D. Vokaty (R. Moosmeier, T. Berger)
    27:19 Min. - 3:1 L. Schumacher (N. Bentenrieder, L. Gambs)
    33:11 Min. - 4:1 S. Knowles (M. Löwenberger) 4-5
    42:10 Min. - 5:1 S. Knowles (L. Seibert, P. Landstorfer)
    58:58 Min. - 6:1 T. Feilmeier (J. Helmrath, P. Landstorfer)

    Strafminuten:
    EC Pfaffenhofen: 14 Minuten + 10 Minuten (L. Seibert)
    Wanderers Germering: 8 Minuten # 10 Minuten (L. Gambs)

    Zuschauer: 235

     

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Spannung pur im Polariom

24.11.2012 um 18:29 Uhr von Florian Hutterer

  • Fotos: Richard Langnickel

    Die Wanderers gewinnen gegen Moosburg mit 6:5 n. P.

    Ohne den erkrankten Josef Schreiber, dafür mit dem wieder genesenden Moritz Lieb empfingen die Wanderers am Freitagabend den EV Moosburg. Zu Beginn bot sich den Zuschauern im Polariom ein ähnliches Bild wie in der vergangenen Woche gegen Bayreuth. Die Gäste begannen stark und setzten die Wanderers früh unter Druck. Bereits nach 32 Sekunden landete der Puck im Netz der Wanderers – das Tor jedoch wurde wegen Torraumabseits nicht gegeben. In der 7. Spielminute erspielte dann Nico Bentenrieder die erste richtige Chance der Hausherren, scheiterte jedoch alleine vor dem Gäste-Torhüter Eggerdinger-Hölzl. Zwei Minuten später sollte es dann aber gelingen: Lucas Chavira Schramm erzielte sein erstes Tor im Wanderers-Trikot und sorgte für Jubel im Polariom. Wie in den letzten Spielen häufig der Fall, sollte die Freude nur kurz anhalten. Moosburg-Stürmer Alexander Popp bekam den Puck von Eric Dylla, der hinter dem Tor stand, zugespielt und netzte zum 1:1 Ausgleich ein (11. Min.). Moosburg in der Folge weiter gefährlich, scheiterte aber an einer gut aufgestellten Wanderers-Defensive sowie an einem wieder stark aufspielenden Christoph Schedlbauer. Sechs Minuten vor Drittelende prallte der Puck nach einem satten Schuss von Kapitän Hardy Gambs an der Bande ab zurück vor das Gästetor - Moritz Lieb stand genau richtig und traf zur erneuten Führung.

    Nach der Pause erspielten sich die Wanderers eine regelrechte Chancen-Flut. Nach 26 Minuten nutzte Hardy Gambs eine davon – natürlich in Überzahl. Wie gegen Bayreuth hämmerte der Wanderers-Kapitän nach einem präzisen Pass von Moritz Lieb das Hartgummi in das Tor von EVM-Goalie Eggerdinger-Hölzl. Danach kamen die Jungs von Trainer Brian Ashton richtig in Fahrt. Im Minutentakt kam man vor das Tor der Gäste, bekam die Scheibe aber nicht dort unter. So vergab man sogar mehrere „2 gegen 1“ – Situationen. Ein Zustand, der sich rächen sollte. Bei einem Getümmel vor dem Tor von Christoph Schedlbauer (30. Min) nutzte der Moosburger Ferstl die verdeckte Sicht und versuchte sein Glück – mit Erfolg. Doch es kam noch schlimmer: Kurz vor der Drittelpause (39. + 40. Min) drehten die Gäste wie aus dem Nichts das Spiel und waren auf einmal mit 4:3 in Führung. Wie schon letzte Woche war es mal wieder das Mitteldrittel, was die Wanderers in die Bredouille brachte. Das ärgerte auch Wanderers-Sprecher Markus Degenhardt: „Bei den Chancen, die wir hatten, müssen wir mindestens mit 5:1 in Führung gehen.“

    Doch die Ashton-Truppe bewies in den verbliebenen 20 Minuten Moral und erkämpfte sich gegen nun selbst stark gemachte Moosburger weitere Chancen. Zwar zeigte man zu Beginn des Schlussdrittels einige Unsicherheiten, welche jedoch spätestens durch den Ausgleich (45. Minute) abgestellt wurden. Ein abgeprallter Schuss von Matthias Jeske landete vor Nico Bentenrieder, der zur Freude der Wanderers verwandeln konnte. Kurz darauf (46. Min.) eine Überzahlsituation für die Germeringer, die Hoffnungen auf den Rängen weckte. Statt erneut in Führung zu gehen, nutze EVM-Kanadier Rob Labute eine Unachtsamkeit der Wanderers an der blauen Linie und traf im Alleingang zum 4:5. Diesmal sollten es die Wanderers sein, die kurz darauf die passende Antwort parat hatten. Kapitän Hardy Gambs zeigte erneut seine Überzahlqualitäten und erzielte mit einem platzierten Schuss den erneuten Ausgleich. Eine Minute vor dem Ende hätte man sogar als Sieger vom Eis gehen können. Nach einem Durcheinander vor Gäste-Torhüter Eggerdinger-Hölzl lag die Scheibe seelenruhig vor der blauen Linie und wartete förmlich darauf, eingeschoben zu werden. Bezeichnend für die Chancenverwertung in dieser Saison gelang dies nicht und so ging es nach 60 Minuten in das Penaltyschießen.

    Auch hier blieb die Spannung nicht aus. Die Gäste begannen mit einem Pfostenschuss, das Gleiche auf Germeringer Seite durch Jeske. Auch im nächsten Versuch scheiterten beide Mannschaften an ihrem Gegenüber. Erst im dritten Anlauf sollte es klappen. Zum Leid der Wanderers-Fans auch bei den Gästen. Da nach drei Durchgängen kein Sieger feststand, musste das Penaltyschießen fortgesetzt werden und die Spannung erreichte an diesem Abend seinen Höhepunkt. Der von den Fans geforderte Schütze Matthias Jeske traf diesmal nicht den Pfosten, sondern versenkte den Puck gekonnt hinter Eggerdinger-Hölzl. Danach trat Moosburg an und scheiterte am starken Christoph Schedlbauer. Die Freude danach war groß und so sicherten sich die Wanderers an diesem Abend den Zusatzpunkt.

    Am Sonntag reisen die Mannen von Trainer Brian Ashton zu den IceHogs aus Pfaffenhofen. Auch dort rechnet man sich durchaus etwas Zählbares aus. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr. Über eure Unterstützung in der Ferne freut sich die Mannschaft sehr.

    Torfolge:
    08:41 Min. - 1:0 L. Chavira Schramm (N. Bentenrieder)
    10:57 Min. - 1:1 A. Popp (E. Dylla, G. Oswald)
    13:23 Min. - 2:1 M. Lieb (L. Gambs)
    25:28 Min. - 3:1 L. Gambs (M. Lieb, C. Ott) 5-4
    29:55 Min. - 3:2 A. Feistl (P. Holler, R. Labute)
    38:06 Min. - 3:3 F. Mayer (E. Dylla, M. Waitl)
    39:44 Min. - 3:4 F. Mayer (A. Feistl)
    45:00 Min. - 4:4 N. Bentenrieder (L. Schumacher, M. Jeske)
    45:48 Min. - 4:5 R. Labute (F. Mayer, A. Feistl)
    47:32 Min. - 5:5 L. Gambs (M. Jeske, M. Lieb) 5-3
    60:00 Min. - 6:5 M. Jeske (Penalty)

    Strafminuten:
    Wanderers Germering: 18 Minuten
    EV Moosburg: 16 Minuten + 10 Minuten (R. Labute)

    Zuschauer: 123

     

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Christian Czaika verstärkt Wanderers Youngster-Angriff

23.11.2012 um 18:28 Uhr von Florian Hutterer
  • Kein Wanderers-Stürmer war bisher älter als 22 Jahre und trotzdem zeigten die Jungs um Kapitän „Hardy“ Gambs bisher fast ausschließlich gute Leistungen. Mit hohem Tempo und enormer Lauffreudigkeit beeindruckte man so sogar manchen Trainer von ambitionierten Bayernligisten. Nur ein Schuss Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte bisher. Berufsbedingt hat Christian Czaika seinen Wohnort in die Landeshauptstadt verlegt und sich nun den Wanderers angeschlossen. Ein Glücksfall für die Mannschaft und Trainer Brian Ashton.

    Dass der 27-jährige Linksschütze weiß wo das Tor steht, hat er in der Vergangenheit bewiesen. Zuletzt ging Christian für den Oberligisten EHC Neuwied auf Torejagd. Im Aufstiegsjahr konnte Christian Czaika für Neuwied in 27 Spielen 14 Tore und 22 Assists verbuchen. In Trainingseinheiten überzeugte der in Köln ausgebildete Center bereits durch Schnelligkeit und Spielübersicht den Trainer und seine zukünftigen Mitspieler. Voraussichtlich wird Christian am 2. Dezember sein 1. Spiel gegen den EV Lindau für die Wanderers bestreiten. Der Vorstand begrüßt Christian Czaika recht herzlich.

     

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Wanderers am Wochenende gegen Gegner, die auf Erfolgswelle schwimmen

22.11.2012 um 18:27 Uhr von Florian Hutterer
  • Am Freitag zu Hause gegen Moosburg und am Sonntag in Pfaffenhofen

    Nach den guten Leistungen der Ashton-Truppe am letzten Wochenende in Waldkraiburg und vor allem zu Hause gegen die Tigers aus Bayreuth, die leider nur mit einem Punkt belohnt wurden, geht es am Wochenende gegen Mannschaften, die sich punktemäßig klar vom Tabellenplatz 11 abgesetzt haben. Am Freitag um 20.00 Uhr gastiert der Aufsteiger aus Moosburg im Polariom. Der EVM konnte zuletzt einen Paukenschlag mit der Verpflichtung von "Bum Bum" Thomas Daffner vermelden. Dabei ist der derzeitige Tabellenachte bereits vorher personell sehr gut besetzt gewesen. Herausragende Akteure sind Alexander Feistl (13 Tore), Patrik Holler (9 Tore), "Konti" Rob Labute sowie die Abwehrspieler Günter Oswald, Philipp Weinzierl und Joungster Maximilian Waitl. Zuletzt hat Moosburg den EHC 80 Nürnberg mit 12:0 überrannt. Insgesamt konnte der Freitagsgegner bereits 54 Tore auf seinem Konto verbuchen. Die Mannen um Capitän Hardy Gambs sind also gewarnt.

    Am Sonntag reisen die Wanderers dann nach Pfaffenhofen. Die Ice Hogs können auf ihr erstes 6-Punkte-Wochenende zurückschauen. Nachdem man in Pfaffenhofen zuletzt viele Ausfälle beklagen musste, kann Trainer Feilmeier nun personell wieder aus dem Vollen schöpfen. David Vokaty hat wieder zu seiner Torgefährlichkeit zurückgefunden und rangiert in der Torjägerliste der Bayernliga wieder ganz vorne. Der kurz vor der Saison ausgewechselte "Konti"Scott Knowles punktet regelmäßig und hat wesentlichen Anteil am derzeitigen 10. Tabellenplatz. Trotzdem rechnen sich die Wanderers bei etwas mehr Effektivität gegen beide Gegner etwas aus.

     

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Wanderers ärgern den Favoriten bis zur letzten Sekunde

20.11.2012 um 18:27 Uhr von Florian Hutterer
  • Wanderers Germering – EHC Bayreuth 3:4 (0:0, 1:4, 2:0)


    Sein Tor leitete einen beeindruckenden Endspurt ein. Benedikt May zum 1:4.
    Foto: Richard Langnickel

    „Schade“, dachten sich die Wanderers-Fans, als sie das Germeringer Polariom nach Spielende verließen. 60 Minuten lang wehrte man sich gegen den Tabellenzweiten Bayreuth mehr als tapfer, doch konnte sich am Ende dennoch nicht dafür belohnen.

    „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagte Trainer Brian Ashton vergangene Woche in Bezug aufdiese Partie. Das taten die Wanderers von Anfang an und kämpften tapfer gegen stark aufspielende Tigers aus Bayreuth. Die erste große Tormöglichkeit des Spiels gehörte den Wanderers: Eine 2 gegen 1 Situation konnte jedoch nicht verwertet werden und so blieb Gäste-Torhüter Bädermann der Sieger in diesem Duell. Kurz darauf folgte eine doppelte Überzahlsituation der Wanderers und sorgte für hoffnungsvolle Gesichter auf den Rängen. Doch auch diesmal scheiterte man an gut aufgestellten Bayreuthern. In der 12. Spielminute vereitelte Christoph Schedlbauer mit einer Glanztat einen Alleingang der Gäste und hielt seine Mannschaft damit im Spiel. Die Auswärtsfahrt nach Germering hatten sich die Tigers sicherlich leichter vorgestellt. Zwar waren sie im ersten Spielabschnitt die überwiegend spielbestimmende Mannschaft, konnten ihre Chancen – wie die Wanderers - jedoch nicht verwerten.

    In der Drittelpause kamen die Tigers besser aus der Kabine und sorgten in der 25. Minute für den ersten Treffer an diesem Abend. Die Wanderers versuchten weiterhin dagegen zu halten, doch Bayreuth machte vor, was den Germeringern an diesem Abendfehlte – die „Kaltschnäuzigkeit“ vor dem Tor. In wenigen Minuten schraubte der Tabellenzweite das Ergebnis durch die Tore von Bartosch, Müller und Fendt auf 0:4 nach oben und spätestens ab diesem Zeitpunkt glaubte fast niemand mehr an eine Überraschung gegen die starken Franken. Doch die Wanderers belehrten die rund 200 Zuschauern eines Besseren und erzielten kurz vor der zweiten Drittelpause den 1:4 Anschlusstreffer durch Benedikt May.

    Als kurz nach Beginn des letzten Spielabschnitts (43. Min) „Hardy“ Gambs mit einem satten Schuss von der blauen Linie für das 2:4 sorgte kamen plötzlich wieder berechtigte Hoffnungen auf. Die junge Ashton-Truppe, die nun ihre Chance witterte, bot einen beeindruckenden Endspurt und brachte die Gäste in Bedrängnis. Belohnt werden sollte das in der 49 Spielminute, als wiederum Kapitän „Hardy“ Gambs in Überzahl den verdienten 3:4 Anschlusstreffer erzielte. Im Anschluss folgten weitere Versuche, die Partie zu kippen. Auch die Herausnahme von Torhüter Christoph Schedlbauer 62 Sekunden vor Schluss brachte nicht den gewünschten Erfolg und so müssen sich die Wanderers der bitteren Niederlage stellen.

    Verstecken brauchen sich die Wanderers mit dieser Leistung jedoch nicht. Am kommenden Wochenende warten auf die Ashton-Truppe mit dem EV Moosburg und den Icehogs aus Pfaffenhofen zwei Mannschaften, bei denen man sich durchaus mehr erhoffen darf.

    Torfolge:
    29:32 Min. - 0:1 P. Schadt (M. Fendt)
    31:58 Min. - 0:2 M. Bartosch (S. Mayer, A. Geigenmüller)
    34:17 Min. - 0:3 F. Müller (A. Geigenmüller, C. Kasten) 5-4
    34:38 Min. - 0:4 M. Fendt (S. Mayer, C. Kasten)
    37:11 Min. - 1:4 B. May (J. Schreiber)
    42:52 Min. - 2:4 L. Gambs (F. Hoffmann, J. Schreiber)
    48:48 Min. - 3:4 L. Gambs (L. Chavira Schramm, B. May) 5-4

    Strafminuten:
    Wanderers Germering: 6 Minuten
    EHC Bayreuth: 18 Minuten

    Zuschauer: 134

     

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Wanderers nehmen einen Punkt aus Waldkraiburg mit

18.11.2012 um 18:26 Uhr von Florian Hutterer
  • EHC Waldkraiburg - Wanderers Germering 4:3 n. P. (0:1, 2:1, 1:1)


    Das Team von Trainer Brian Ashton fährt den ersten Punkt in der Ferne ein. Foto: Richard Langnickel

    Die Freitagabend-Partie begann ganz nach dem Geschmack des Wanderers-Anhangs. Benedikt May brachte seine Mannschaft in der 5. Spielminute in Überzahl früh in Führung. Waldkraiburg war vor diesem Zeitpunkt die spielbestimmende Mannschaft, doch durch das schnelle Tor kamen die Jungs von Trainer Brian Ashton immer besser in das Spiel und so stand es nach 20 Minuten 1:0 für die Wanderers.

    Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer im Waldkraiburger Eisstadion weiterhin ein ausgeglichenes Spiel. In der 27. Minute sorgte dann Christian Birk für den Ausgleichstreffer. Davon ließen sich die Wanderers nicht unterkriegen und erzielten kurz vor dem Pausentee die erneute Führung in Person von Josef Schreiber. Die Freude sollte jedoch nur kurz anhalten. Gerade einmal 34 Sekunden später durfte sich Löwen-Stürmer Oliver Ferstl über den erneuten Ausgleich freuen.

    In den letzten 20 Minuten wurde es dann nochmal richtig spannend. Jan Loboda brachte seine Löwen nach 47 Minuten erstmalig in Führung und wer danach dachte, dass die Wanderers nicht mehr zurück ins Spiel finden, der hatte sich geirrt. Nun deutlich um den Ausgleich bemüht, erarbeitete man sich eine Reihe an Tormöglichkeiten, was am Ende belohnt werden sollte. Sechs Minuten vor dem Ende erzielte Verteidiger Matthias Dosch den wichtigen 3:3 Ausgleichstreffer. Nach 60 Minuten blieb es bei diesem Spielstand und so musste der Sieger durch das Penaltyschießen ermittelt werden.

    Dort jedoch scheiterten Daniel Rossi und Josef Schreiber am starken Löwen-Torhüter Sebastian Weiß, sodass erneut Jan Loboda für Freude auf Seiten der Hausherren sorgte. Am Sonntag empfangen die Wanderers den EHC Bayreuth im heimischen Polariom. Gegen den Tabellenzweiten möchte sich die junge Wanderers-Truppe so gut wie möglich präsentieren und hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr.

    Torfolge:
    04:46 Min. - 0:1 B. May (L. Chavira Schramm, J. Schreiber) 5-4
    26:11 Min. - 1:1 C. Birk (A. Piskunov, F. Barth) 5-4
    37:21 Min. - 1:2 J. Schreiber (B. May)
    37:55 Min. - 2:2 O. Ferstl (J. Lederer, M. Sorsak)
    47:36 Min. - 3:2 J. Loboda (M. Führmann, T. Laschütza) 5-4
    54:17 Min. - 3:3 M. Dosch (L. Schumacher)
    60:00 Min. - 4:3 J. Loboda (Penalty)

    Strafminuten:
    EHC Waldkraiburg: 12 Minuten
    Wanderers Germering: 14 Minuten

    Zuschauer: 283

     

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