Wanderers beginnen Abstiegsrunde mit 3 Auswärtspartien

30.01.2013 um 19:01 Uhr von Florian Hutterer
  • Große personelle Sorgen vor der Abstiegsrunde

    Nach dem starken Spiel und dem Sieg der Ashton-Truppe beim letzten Heimauftritt gegen den Tabellendritten EC Pfaffenhofen ging man in Germering eigentlich optimistisch in die Abstiegsrunde. Aber einige Hiobsbotschaften haben die Stimmung nun erheblich gedämpft. So ist nicht nur für Daniel Rossi, sondern auch für den Top-Scorer der Wanderers, Nico Bentenrieder, die Saison beendet. Beim Spiel gegen Pfaffenhofen hat er sich schwer an der Hand verletzt. Zudem fällt Levin Schumacher wegen wichtiger Prüfungen und voraussichtlich auch Moritz Lieb wegen Verletzung am Wochenende aus. Damit werden die Wanderers in Lindau zum klaren Außenseiter, wenngleich man bisher in Lindau meist gut aussah. Die stärksten Akteure der Islanders sind neben einem der stärksten Goalis der Liga, Varian Kirst, der Verteidiger Lubos Sekula und die Stürmer Oppenberger und Cech, die bereits über 30 Scorerpunkte verzeichnen können. Mal schauen, was die Rumpftruppe bei den heimstarken Islanders ausrichten kann, zumal Lindau von den bisher geholten 34 Punkten 24 Punkte zu Hause geholt hat. Favorit in der Abstiegsrunde mit den weiteren Mannschaften Waldkraiburg und Nürnberg ist auf alle Fälle Lindau, fand man sich doch erst im letzten Spiel durch die knappe Niederlage in Dorfen in der Abstiegsrunde wieder und musste Miesbach noch im Rennen um Platz 10 vorbeiziehen lassen.

    Am Sonntag reisen die Wanderers nach Nürnberg, wo die in der Vorrunde beiden schwächsten Mannschaften aufeinander treffen. Hier hat die Truppe von Kapitän Hardy Gambs noch etwas gutzumachen. Verlor man dort doch etwas unglücklich nach langer Führung im Penaltyschießen mit 3:2. Wie wichtig auch für den EHC 80 Nürnberg der sportliche Erhalt der Liga ist, kann man daran erkennen, dass zuletzt Trainer Sergej Hatkevitch die Schlittschuhe wieder schnürte und mithilft, den Klassenerhalt zu schaffen. Zudem befindet sich auf der Meldeliste Nürnbergs noch Ex-Profi Martin Jiranek und könnte jederzeit eingesetzt werden. Es wird also spannend, wer im wichtigen Duell in Nürnberg aufläuft.

    Die Wanderers wollen jedenfalls wie in den letzten Jahren eine sehr gute Abstiegsrunde spielen und sportlich die Liga halten. Dazu ist es erforderlich, dass man mindestens eine Mannschaft der Vierergruppe hinter sich lässt. Entgegen vieler anderer Meinungen, könnte es nämlich durchaus eine Konstulation geben, dass eine Mannschaft aus der Bayernliga absteigen muss. Wenn es auch eher nicht anzunehmen ist. Wichtig wäre für die Wanderers, dass man zum Start der Abstiegsrunde die ersten Punkte aus der Ferne mitbringt, um bei den letzten 3 Spielen zu Hause den Sack zuzumachen.

     

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Wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen

28.01.2013 um 18:59 Uhr von Florian Hutterer
  • Wanderers Germering – EC Pfaffenhofen 6:2 (1:1, 1:1, 4:0)

    Die Wanderers Germering gehen mit einem Sieg in die Abstiegsrunde, die bereits nächste Woche startet. Am Ende gewann man gegen die IceHogs aus Pfaffenhofen deutlich mit 6:2, was für einige fröhliche Gesichter auf und neben der Wanderers-Bank sorgte.

    Eigentlich ging es bei der Partie im Polariom für beide Seiten um nichts mehr. Die Gäste hatten den dritten Tabellenplatz bereits am Freitag gesichert und auch die Wanderers konnten an ihrer Tabellensituation nichts mehr verändern. Dennoch zeigte die Mannschaft von Kapitän Hardy Gambs von Anfang an, dass sie die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen wollte und übte Druck auf das Tor von IceHogs-Torhüter Hamberger aus. In einem ausgeglichenen Drittel mit Chancen auf beiden Seiten waren es erst die Wanderers, die in Person von Josef Schreiber in Führung gehen sollten, bevor Hofbauer auf der Gegenseite für den Ausgleich sorgte.

    Auch im Mitteldrittel sahen die Zuschauer 20 ausgeglichene Minuten. Diesmal sollten jedoch die Gäste zuerst das Führungstor schießen. In der 23. Spielminute erzielte Babic die Führung für seine Mannschaft, doch nicht einmal eine Minute später war es Nico Bentenrieder, der den alten Abstand wiederherstellte.

    Mit einem Unentschieden nach zwei Dritteln richtete sich der Wanderers-Anhang auf weitere spannende Minuten ein. Doch genau das Gegenteil geschah. Die Wanderers drehten noch einmal richtig auf und zeigten wohl ihr bestes Drittel in dieser Saison. Eine Strafzeit in der 44. Spielminute nutze Oliver Wälde nach nur 5 Sekunden zur erneuten Führung. Kaum weiter gespielt, durfte wieder gejubelt werden. Diesmal war es Moritz Lieb, der ein tolles Zuspiel von Teamkollegen May verwandelte. Für den „K.O.“ sorgte zehn Minuten vor Schluss Levin Schumacher, der Hamberger mit einem sehenswerten Trick überlistete. Und die Wanderers sollten an diesen Abend noch einmal jubeln dürfen. So sorgte erneut Josef Schreiber bei angezeigter Strafe für den 6:2 Endstand.

    Ein Sieg, der für eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein sorgen sollte. Denn schon nächste Woche beginnt die Abstiegsrunde, bei der die Wanderers aufs Neue angreifen wollen. Durchsetzen müssen sich die Mannen von Trainer Brian Ashton gegen die Konkurrenz aus Lindau, Waldkraiburg und Nürnberg. Die genauen Spieltermine können Anfang der Woche auf unserer Internetseite sowie in der lokalen Presse entnommen werden.

    Nicht mehr mit von der Partie wird Torhüter Andreas Fischer sein. Andreas bat um Freigabe und wechselt zu seinem vorherigen Verein Riverrats Geretsried. Die Wanderers legen Andreas keine Steine in den Weg und wünschen ihm viel Erfolg für seine kommenden Aufgaben.

     

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In Moosburg nichts zu holen

26.01.2013 um 18:59 Uhr von Florian Hutterer
  • EV Moosburg – Wanderers Germering 6:1 (2:0, 2:1, 2:0)

    Die Mannschaft um Trainer Brian Ashton unterlag am gestrigen Freitagabend mit 1:6 beim EV Moosburg. Ein Doppelschlag in der 14. Spielminute leitete bereits früh eine Niederlage ein. EVM-Stürmer Held und der Moosburger Kontingentspieler Rob Labute trafen jeweils für ihre Mannschaft. Der erste Gegentreffer gestalte sich dabei sehr unglücklich, denn der der Puck prallte von der Maske von Torhüter Klein hinter die eigene Torlinie.

    Im zweiten Spielabschnitt waren es wieder die Hausherren, die ihre Überlegenheit in Person von Sergej Hausauer in Tore ummünzten. Kurz darauf sorgte ein Treffer von Dominik Bahner für einen kurzen Hoffnungsschimmer. Ein Bullygewinn von Schmidbauer gelangte über Lucas Chavira-Schramm zu Bahner, der das Hartgummi schön verwandelte. Danach versuchten die Wanderers, noch einmal zurück in das Spiel zu kommen. Kurz vor der Pause sorgten die Moosburger mit ihrem vierten Tor an diesem Abend jedoch für die Vorentscheidung. Für den 1:6 Endstand sorgten im Schlussdrittel die Tore von A. Feistl in Überzahl und P. Weinzierl.

    Auf die Wanderers wartet bereits am Sonntag der EC Pfaffenhofen. Das letzte Vorrundenspiel beginnt um 18:00 Uhr im heimischen Polariom.

     

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Für die Wanderers ist am Wochenende "Warmlaufen" für die Abstiegsrunde angesagt

21.01.2013 um 18:58 Uhr von Florian Hutterer
  • Am Freitag in Moosburg und am Sonntag im Polariom gegen EC Pfaffenhofen

    Nach der Spielpause am vergangenen Wochenende geht es am kommenden Wochenende für die Bayernligisten wieder um Punkte. Die Wanderers treffen auf zwei Mannschaften, die die Meisterrunde bereits souverän erreicht haben. Der Freitagsgegner EV Moosburg nimmt derzeit einen sehr guten 6. Tabellenplatz ein und konnte bereits 40 Punkte auf dem Pluskonto verbuchen. Mit 126 geschossenen Toren stellt die Mannschaft von Trainer Feistl einen der stärksten Angriffe der Liga. Top-Torjäger seiner Mannschaft ist Alexander Feistl mit 25 Toren (28 Assists). Aus der routinierten Truppe ragen zudem die Ex-Profis Daffner, Oswald, Dylla sowie Verteidiger Markus Weinzierl heraus. Sicher möchte sich der EV Moosburg für die in Germering erlittene Niederlage revanchieren.

    Am Sonntag empfangen die Wanderers dann den Tabellendritten EC Pfaffenhofen. Die meisten der sogenannten Experten hatten die Ice Hogs nach einer enttäuschenden Saison 2011/2012 nicht so weit vorne erwartet. Aber der Umbruch ist der Truppe von Trainer Heinz Feilmeier perfekt gelungen. Zudem punkten die Routiniers wie Vokaty, Löwenberger und Spindler wieder regelmäßig. Bester Scorer ist "Konti" Scott Knowles. Aber auch die vielen "Jungen" sind in der Liga angekommen.

    Wenn sich auch die Truppe von Trainer Ashton platzmäßig in den beiden Spielen nicht mehr verbessern kann, will man doch punkten, um mit Aufwind in die Abstiegsrunde zu starten. Vor allem gilt es, die im letzten Heimspiel gegen Waldkraiburg erlittene bittere Niederlage vergessen zu machen.

     

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Abstiegsrundenmodus 2012/13

18.01.2013 um 18:56 Uhr von Florian Hutterer
  • Wie der BEV am heutigen Freitag, den 18.01.13 bekannt gab, wird die diesjährige Abstiegsrunde nicht wie ursprünglich geplant als Doppel-, sondern als Einfachrunde ausgetragen.

    Grund dafür waren mehrere Einsprüche von Seiten der Vereine, wodurch der bayerischer Eissportverband erneut darüber tagte. Begründet wurde die Entscheidung durch den geringen sportlichen Wert, der durch das vorzeigte Ende der Pinguine Königsbrunn verbunden ist. Einen Absteiger in die Landesliga gäbe es nämlich nur, wenn es einen Absteiger aus der Oberliga und zugleich keinen Aufsteiger aus der Bayernliga geben würde. Ein Zustand, der als sehr unwahrscheinlich anzusehen ist. Zudem wird der Kostenaufwand für die teilnehmenden Vereine gemindert. Eine Entscheidung, die die Wanderers sehr begrüßen.

    Beginn der Abstiegsrunde ist am 01. Februar und endet am 17. Februar.

    Der Vorstand

     

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Lange Zeit an einer Überraschung geschnuppert

13.01.2013 um 18:55 Uhr von Florian Hutterer
  • EHC Bayreuth – Wanderers Germering (1:1, 2:1, 1:0)

    Nach der Blamage am Freitag gegen Waldkraiburg war das Ziel von Trainer Brian Ashton, in Bayreuth „nicht baden“ zu gehen. Das gelang ihm und seiner Mannschaft am gestrigen Abend. Obwohl man auf einige Stammkräfte verzichten musste und mit einer kompletten Juniorenreihe antrat, die ihre Sache sehr gut machte, verlor man am Ende nur knapp beim haushohen Favoriten.

    Die Hausherren im ersten Abschnitt deutlich spielüberlegen, scheiterten jedoch oftmals am gut aufgelegten Daniel Klein, der in Bayreuth 60 Minuten lang das Tor hütete, oder haderten mit ihrer Chancenverwertung. Einzig Tigers-Kapitän Florian Müller überwand Klein in den ersten 20 Minuten. Matthias Jeske sorgte kurz vor der Pause für großen Jubel auf der Wanderers-Bank. Auf Zuspiel von Nico Bentenrieder verwandelte er ein „2 gegen 1“ im Tor von EHC-Goalie Bäderman.

    Auch in Folge sahen die rund 700 Zuschauer ein ähnliches Bild. Die Mannschaft von Kapitän Hardy Gambs agierte gut in der Defensive und machte es den Tigers so schwer wie möglich, zum Torerfolg zu kommen. Vor allem Wanderers-Goalie Klein hatte daran einen großen Anteil und zeigte dabei die ein oder andere Glanztat. Ausgerechnet eine Unachtsamkeit im eigenen Überzahlspiel (33. Min) sorgte für die erneute Führung der Hausherren. Kurz nach Ablauf der Strafzeit stellte Levin Schumacher den alten Abstand wieder her, doch auch dieser sollte nur kurz andauern. EHC-Stürmer Geigenmüller ließ das Hartgummi im Netz hinter Klein zappeln. In den restlichen hart umkämpften Spielminuten ließen nach und nach die Kräfte nach, was Bayreuth zum vierten Treffer des Abends nutzte. Dennis Thielsch sorgte in der 44. Spielminute für den vorzeitigen 2:4 Endstand.

    Über die gesamte Spielzeit wehrten sich die Wanderers mit all ihren Kräften gegen starke Hausherren. Eine kämpferische Leistung, die man auch in den kommenden Spielen abrufen sollte, um für die bald startende Abstiegsrunde gewappnet zu sein.

    Torfolge:
    02:36 Min. - 1:0 F. Müller (M. Juhasz, C. Kasten)
    13:10 Min. - 1:1 M. Jeske (N. Bentenrieder)
    32:57 Min. - 1:2 M. Juhasz (D. Thielsch) (4-5)
    34:36 Min. - 2:2 L. Schumacher
    37:23 Min. - 3:2 A. Geigenmüller (J. Potac, M. Fendt)
    43:11 Min. - 4:2 D. Thielsch (C. Kasten)

    Strafminuten:
    EHC Bayreuth: 8 Minuten
    Wanderers Germering: 10 Minuten

    Zuschauer: 632
     

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Heimblamage gegen Waldkraiburg

13.01.2013 um 18:54 Uhr von Florian Hutterer
  • Wanderers Germering – EHC Waldkraiburg 3:8 (1:4, 1:1, 1:3)

    Viel vorgenommen hatte man sich gegen die Löwen aus Waldkraiburg. Am Ende stand jedoch ein 3:8 auf der Anzeigetafel des Polarioms.

    Eigentlich fing alles ganz vielversprechend an: Die Wanderers gaben Gas und kamen mehrmals gefährlich vor Gästetorhüter Denis Rauscher. Doch einmal mehr war es die schlechte Chancenverwertung, die eine frühe Führung verhinderte. Waldkraiburg machte es anders. Mit der ersten Torchance gingen die Gäste durch Oliver Ferstl in Front. Gleich danach eine Strafe für die Hausherren, die die Löwen eiskalt ausnutzten. Mit einem 0:2 im Rücken wurde es für die Wanderers immer schwerer, noch einmal in das Spiel zurück zu kommen. In der 12. Spielminute keimte noch einmal Hoffnung auf. Moritz Lieb traf zum umjubelten Anschlusstreffer. Die Freude jedoch hielt nur kurz. Der EHC hatte die passende Antwort nur eine Minute später parat. Jürgen Lederer nutzte das Getümmel vor Christoph Schedlbauer und stellte den alten Abstand wieder her. Kurz vor Ende des 1. Drittels waren es dann erneut die Löwen, die zum Torerfolg kommen sollten. In Überzahl netzte Löwen-Neuzugang Miculka zum 1:4 ein.

    Nach dem Pausentee folgten erneut Versuche der Wanderers, noch einmal heranzukommen. Die wohl beste Möglichkeit bekamen die Mannen um Trainer Brian Ashton in der 30. Spielminute. Eine 2 vs. 1 Situation wurde jedoch vergeben und im direkten Gegenzug zeigten die Gäste in Person von Vogl, wie es geht. Erst eine Überzahlsituation (39. Min) brachte den Wanderers ein Tor. Matthias Jeske sorgte mit einem satten Schuss von der blauen Linie für das 2:5.

    Im Schlussdrittel machten die Gäste dann ernst und bestraften die insgesamt schwache Leistung der Wanderers. Neu-„Konti“ Lucas Miculka sorgte gleich zu Beginn für einen sehr sehenswerten Treffer. Im Alleingang überlistete er Christoph Schedlbauer, indem er den Puck durch seine Beine in das Tor beförderte und das Ergebnis auf 2:6 nach oben schraubte. Kurz darauf waren es wieder die Löwen, die jubeln durften. Bei angezeigter Strafe (49. Min) erzielte Sorsak den siebten Treffer für seine Mannschaft. Ein Tor sollten die Wanderers an diesem Abend doch noch schießen dürfen. Frederik Hoffmann traf in Überzahl, bevor Schrödinger drei Minuten später auf der anderen Seite dasselbe tat.

    Trainer Brian Ashton zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz sehr enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft. Vor allem die schlechte Chancenverwertung in Überzahl bedauerte er sehr. In Bayreuth, so Ashton, wolle man „nicht baden gehen“. Spielbeginn in der Ferne ist um 18:00 Uhr.

     

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Wanderers nehmen neuen Anlauf auf Heimsieg am Freitag im Polariom

08.01.2013 um 18:53 Uhr von Florian Hutterer
  • Trotz zweier guter Drittel hat es für die Wanderers beim letzten Heimspiel gegen den TEV Miesbach nicht zu einem Sieg gereicht. Am Freitagabend nimmt die Ashton-Truppe einen neuen Anlauf gegen den EHC Waldkraiburg. Die Löwen aus Waldkraiburg befinden sich auf dem 12. Tabellenplatz, haben allerdings schon 8 Punkte mehr als die Wanderers auf ihrem Punktekonto. Für den begehrten 10. Tabellenplatz reicht es aber - wie bei den Wanderers - wohl auch nicht mehr. Deshalb hat man sich in Waldkraiburg vom bisherigen Kontingentspieler Jan Loboda (Verteidiger) getrennt und dafür den tschechischen Stürmer Lukas Miculka verpflichtet, der mit 21 Jahren bereits in der tschechischen Extraliga debütierte. Seine Torgefährlichkeit bewies Miculka bereits beim letzten Sieg in Nürnberg, wo er bereits zwei Tore beisteuerte. Zudem haben die Löwen mit Denis Rauscher einen deutsch-tschechischen Goali verpflichtet. Die Wanderers müssen am Wochenende wohl auf die Verletzten Matthias Dosch, Levin Schumacher und den erkrankten Christopher Ott verzichten. Zudem steht Oliver Wälde am Sonntag nicht zur Verfügung.

    Geht es am Freitag mit Waldkraiburg gegen einen Gegner auf Augenhöhe, so erwartet die Mannschaft von Capitän Gambs am Sonntag in Bayreuth ein Gegner der absoluten Bayernliga-Spitzenklasse. Mit überragenden 58 Punkten hat man sich bis auf 2 Punkte an den Tabellenführer Sonthofen herangearbeitet. 128 Tore haben die Bayreuther bisher erzielt, 67 davon bei Heimspielen. Absoluter Topscorer ist Michal Bartosch mit 45 erzielten Punkten (21 Tore). Zudem agiert bei den Oberfranken mit Jozef Potac der derzeit stärkste Verteidiger der Liga. Für die Wanderers eine kaum lösbare Aufgabe. Allerdings hat man in Bayreuth in der Vergangenheit starke Spiele abgeliefert und die Außenseiterrolle liegt den Wanderers.

     

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Das Glück nicht auf seiner Seite

07.01.2013 um 18:53 Uhr von Florian Hutterer
  • Wanderers Germering – TEV Miesbach 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

    Miesbach zeigte gleich zu Beginn, dass es für die Gäste kein normales Spiel ist. Nach der Heimpleite am Freitag mussten sie unbedingt punkten, um weiter im Kampf gegen Platz 11 bestehen zu können. Kaum begonnen, zeigten sie dies auch eindrucksvoll. Nicht einmal eine Minute war gespielt, da gingen die Gäste durch Baumer bereits in Führung. Wer dachte, dass die Wanderers nach dem frühen Rückstand nicht in ihr Spiel fanden, der irrte sich. Bereits zwei Minuten später erspielten sich die Hausherren eine Großchance, die beinahe zum Ausgleich führte. Auch in Folge spielte man wie gewohnt einsatzfreundlich nach vorne und so entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem auch die Gäste immer gefährlich blieben. Kurz vor Ende der ersten 20 Minuten sollten sich auch die Wanderers für ihren Einsatz belohnen. Benedikt May verwandelte auf Zuspiel von Kapitän „Hardy“ Gambs zum inzwischen wohlverdienten Ausgleich.

    Das Mitteldrittel begann ähnlich wie das erste. Christoph Schedlbauer musste gleich nach Wiederbeginn sein Können unter Beweis stellen – diesmal sollte er der Sieger bleiben. Von dem Schock erholt, erarbeiteten sich auch die Wanderers mehrere gute Tormöglichkeiten. In der 26. Minute ertönte dann ein Pfostenschuss im Polariom und nur eine Minute später sollte erneut eine ja schon fast 100%-Torchance auf der Torlinie von TEV-Torhüter Geratsdorfer gerettet werden. Der Aufwind der Wanderers sollte jedoch gebremst werden. Im Getümmel vor Torhüter Christoph Schedlbauer fand der Puck den Weg in das Tor (34. Min) und sorgte für die erneute Gästeführung.

    In den letzten 20 Minuten legten die Miesbacher wieder mit einem frühen Tor die Weichen für eine Heimniederlage. Von der blauen Linie traf Andreas Förg für seine Mannschaft. Es dauerte einige Minuten, bis sich die Wanderers wieder fanden und so hatten sie wohl in der 46. Minute die beste Möglichkeit, noch einmal heran zu kommen. Ein passgenaues Zuspiel von Christian Czaika fand zwar seinen Mitspieler, dieser jedoch scheiterte am gut aufgelegten Anian Geratsdorfer. In den restlichen Spielminuten fiel der Mannschaft von Trainer Brian Ashton nur noch wenig ein, um gegen die nun clever spielenden Gäste zum Torerfolg zu kommen.

    Am Ende fehlte den Wanderers das nötige Quäntchen Glück um gegen die mit Ex-Profis gespickte Mannschaft aus Miesbach etwas Zählbares einzufahren. Kommenden Freitag empfangen die Jungs um Kapitän Leonhard Gambs den Tabellennachbarn aus Waldkraiburg. Ein Duell auf Augenhöhe also, bei dem die Wanderers als Sieger vom Eis gehen möchten. Die Mannschaft freut sich über Ihre Unterstützung - Spielbeginn ist um 20 Uhr.

    Torfolge:
    00:54 Min. - 0:1 A. Baumer (M. Jann, A. Reader)
    19:03 Min. - 1:1 B. May (L. Gambs, J. Schreiber)
    33:50 Min. - 1:2 A. Förg (R. Müller, A. Reader)
    41:39 Min. - 1:3 A. Förg (A. Reader, M. Jann)

    Strafminuten:
    Wanderers Germering: 6 Minuten
    TEV Miesbach: 14 Miesbach

    Zuschauer: 108
     

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Wanderers sind am Freitag spielfrei und empfangen am Sonntag im Polariom den TEV Miesbach

03.01.2013 um 18:52 Uhr von Florian Hutterer
  • ach dem spielfreien Freitag empfangen die Wanderers am Sonntag um 17:30 Uhr den Tabellenneunten TEV Miesbach. Dabei hoffen die Wanderers-Fans und Zuschauer, dass die Asthon-Truppe an ihre starke Leistung vom letzten Heimspiel gegen Dorfen anknüpfen kann. Mit dem klaren Sieg gegen Dorfen haben die Jungs um "Kapitän" Hardy Gambs eine Menge Selbstvertrauen getankt und sind für eine weitere Überraschung gut. Trainer Ashton kann zudem bis auf Matthias Dosch (verletzt) auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.

    Der TEV Miesbach, der als Saisonziel das Halbfinale der Playoffs angab, hat noch eine Menge Luft nach oben. Gespickt mit Stars wie z.B. Florian Zeller, Markus Busch, Alan Reader und Mario Jann hat man nur 3 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenelften (Abstiegsrunde) und kann sich eigentlich keinen weiteren Punktverlust leisten. Schon aus diesem Grund wird im Polariom am Sonntag um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Um das Saisonziel zu erreichen, hat man im Miesbach zuletzt mit Dennis Martindale noch einen "Konti" verpflichtet.

     

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