Zwei Punkte in letzter Minute vergeben

01.12.2013 um 22:07 Uhr von Markus Degenhardt
  • Bereits vor dem Spiel in Lindau wusste man, dass es ein ganz schweres Wochenende für die Wanderers werden wird. Ein befürchtetes Null-Punkte-Wochenende blieb zum Glück aus. Dennoch ärgerte man sich im Wanderers-Lager über den späten Ausgleichstreffer beim Tabellenzweiten, der in letzter Sekunde zwei wichtige Punkte kostete.

    Nach gerade einmal 89 Sekunden konnten die Hausherren bereits den Führungstreffer markieren. Doch auch die Wanderers erarbeiteten sich Torchancen und brachten den Tabellenzweiten immer wieder in Bedrängnis. Auszahlen sollte sich das wenig später, als Ryan Smith passgenau auf seinen Teamkollegen Martin Dürr auflegte, der Johansson keine Chance ließ. Spätestens im zweiten Spielabschnitt rissen jedoch die Hausherren die Partie an sich und kamen immer häufiger gefährlich nahe vor Wanderers-Schlussmann Sebastian Reisinger. Mit tollen Paraden hielt er seine Mannschaft immer wieder im Spiel und ließ den Angriff der Lindauer schier verzweifeln. Diese Verzweiflung  wusste einer zu nutzen. Christian Czaika verwandelte (32. Min.) einen Abpraller sicher im Kasten des EVL. Die Führung hatte jedoch nur wenige Minuten Bestand. Mit dem Schnee kam in der 38. Spielminute prompt der Ausgleich. Mit einem Mann mehr traf Cech zum 2:2. Auch in den letzten 20 Minuten bekam Reisinger allerhand zu tun. Doch die junge Wanner-Truppe spürte, dass ein Punktgewinn durchaus im Bereich des Möglichen lag.  Erst recht durch die erneute Führung. Matthias Jeske traf in Überzahl (47. Min.) von der blauen Linie und überwindete Johansson. Was jetzt gefragt war, waren Nerven. Dass diese vorhanden sind, zeigten die Jungs von Kapitän Christian Czaika bis kurz vor Schluss. Selbst zwei Unterzahlsituationen überstand man torlos und schnupperte förmlich an der Sensation. Diese war den Wanderers jedoch nicht vergönnt. Der Gastgeber nahm den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und erzielte 34 Sekunden vor dem Ertönen der Sirene durch Krohnfoth den Ausgleich. Ärgerlich für die Wanderers, die so kurz vor ihrem zweiten Auswärts-Dreier standen. Im darauf folgenden Penaltyschießen war selbst der Zusatzpunkt den Wanderers nicht mehr vergönnt. Zwei Matchbälle konnten nicht genutzt werden und so fuhr man mit einem Punkt zurück nach Germering. Trainer Sebastian Wanner ärgerte sich nach dem Spiel sichtlich über die Last-Minute-Niederlage: „Hätte mir vor dem Spiel jemand gesagt, wir holen in Lindau einen Punkt, hätte ich wahrscheinlich gut damit leben können. Unter diesen Umständen muss ich jedoch von zwei verlorenen Punkten sprechen.“

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Zurück in die gewohnte Außenseiterrolle

26.11.2013 um 17:51 Uhr von Markus Degenhardt
  • „Bloß nicht baden gehen“, lautet das Motto am kommenden Freitag. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner ist zu Gast in Lindau am Bodensee. Die „Islanders“ sind für viele das Überraschungsteam dieser Saison. Mit 27 Punkten belegen sie aktuell hinter dem Tabellenführer Sonthofen, welcher ein Spiel mehr absolviert hat, den zweiten Tabellenplatz. Maßgeblichen Anteil zu diesem Erfolg tragen die drei internen Topscorer Zdenek Cech (24 Pkt.), Michal Mlynek (20 Pkt.) und Jiri Milkesz (18Pkt.). Aber auch die Defensive der Lindauer ist gut aufgestellt. Mit 31 Gegentoren kassierten nur die Löwen aus Waldkraiburg weniger Tore. Die Wanderers reisen somit als klarer Außenseiter an den Bodensee. Dass die junge Wanner-Truppe damit durchaus umgehen kann, bewies sie in dieser Spielzeit mehrmals eindrucksvoll. Ergebnisse aus der Vorsaison machen außerdem Mut. So gewannen die Wanderers nicht nur das Abstiegsrundenheimspiel deutlich mit 7:2 gegen den EVL, sondern bewiesen auch Moral beim Doppelspielwochenende in der letztjährigen Vorrunde. Nach einer bitteren 1:8 Klatsche vor heimischen Publikum gewann man zwei Tage später in Lindau mit 2:1. Die Vorzeichen für das Duell sind nach der derzeitigen Tabellenlage trotzdem klar definiert. Die Partie in Lindau beginnt um 20:00 Uhr.

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Nach Niederlage folgt 7:3 Heimsieg

24.11.2013 um 22:26 Uhr von Markus Degenhardt
  • Drei Punkte sind die Ausbeute der Wanderers am vergangenen Wochenende. Dabei hätte es durchaus mehr sein können. Beim schweren Auswärtsspiel in Mitterteich lief anfangs noch alles nach Plan. Früh ging man durch Kapitän Christian Czaika in Führung und konnte kurz darauf durch Ryan Smith sogar auf 2:0 erhöhen. Mitterteich daraufhin mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. In der 9. Spielminute sorgte EHC-Stürmer Hausauer für den Anschluss. Auch nach dem Pausentee waren es die Hausherren, die das Spiel an sich rissen. Die Folge: der 2:2 Ausgleichstreffer (23. Min). Danach folgte eine längere Überzahlphase der Wanderers, aus der jedoch kein Kapital geschlagen werden konnte. Dies rächte sich spätestens, als der Mitterteicher Schmidt seine Mannschaft erstmals in Führung (34. Min) schoss. Die richtige Antwort hatte Martin Dürr, der kurze Zeit später den alten Spielabstand im Alleingang wiederherstellte. Mit dem 3:3 ging es schließlich in die Pause und dieses Ergebnis sollte im Schlussdrittel auch noch lange Zeit bestehen bleiben. Sogar ein Penalty, der von Klein souverän pariert wurde, änderte nichts an diesem Spielstand. Erst kurz vor dem Ende wurde das Spiel zugunsten der Hausherren entschieden. Huber und Flamik schossen in nicht einmal zwei Minuten zwei Tore und sorgten für den 3:5 Endstand. Ärgerlich für die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner, die lange Zeit gut mithielt und am Ende ohne Punkte die Heimreise antreten musste.

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Zwei unbequeme Aufgaben warten auf die Wanderers

20.11.2013 um 15:22 Uhr von Markus Degenhardt

Zwei Last-Minute Treffer machen 4-Punkte-Wochenende perfekt

17.11.2013 um 22:44 Uhr von Markus Degenhardt
  • „Mit der Punkteausbeute können wir an diesem Wochenende zufrieden sein, jedoch nicht, wie diese zustande gekommen sind“, so Trainer Sebastian Wanner nach dem Last-Minute Sieg gegen die Gäste aus dem bayerischen Wald.

    Schon am Freitag in Moosburg tat man sich schwer, in das gewohnte Spiel zu finden und bot den Gastgebern somit einige Torchancen, die zum Glück der Wanderers nicht zwingend genug waren. Einzig EVM-Topscorer Alexander Feistl konnte Sebastian Reisinger im ersten Drittel im Alleingang überwinden. In der Kabine fand Wanner wohl die passenden Worte, wodurch seine Jungs besser mithielten. In der 33. Spielminute sollte dieser Einsatz dann endlich belohnt werden, auch wenn der eigentliche Torschütze das Trikot der Gastgeber trug. Ein Schuss von Harald Nuss prallte am Schläger eines Moosburgers ab und fälschte ihn unhaltbar in das Tor von EVM-Goalie Hingel hinein. Beflügelt durch den Ausgleich waren kurze Zeit die Wanderers am Drücker und konnten prompt sogar in Führung gehen. Ein verdeckter Schuss von Kapitän Christian Czaika zappelte zur Freude der rund 25 mitgereisten Wanderers-Fans im Netz. Mit diesem Ergebnis ging man dann schließlich auch in die zweite Drittelpause. Im Schlussdrittel nahm das Spiel dann schnell eine ungeahnte Wendung. Innerhalb von zwei Minuten nutzten die Hausherren eine unkonzentrierte Phase der Wanderers gnadenlos aus. Das Ergebnis: zwei vermeidbare Tore drehten den Spielstand um und so führte die Mannschaft von Trainer Klaus Feistl auf einmal mit 3:2. Verloren war 15 Minuten vor dem Ende jedoch nichts. Kurz jubeln durften die Wanderers in Unterzahl, als Ryan Smith den Puck aus einigen Metern Entfernung verwandelte. Leider wurde der Treffer durch eine Abseitssituation nicht gegeben und so hieß es für die Wanner-Truppe weiter kämpfen. Als Mayer die Gastgeber (51. Min) in Überzahl sogar mit zwei Toren in Führung brachte, glaubten nur noch Wenige an einen Punktegewinn. Christian Czaika sollte die Hoffnungen zwei Minuten vor dem Ende jedoch noch einmal aufkeimen lassen. Mit seinem zweiten Tor an diesem Abend kam man wieder auf ein Tor heran, was für eine beeindruckende Schlussphase sorgte. Ohne Torhüter Sebastian Reisinger vom Eis zu nehmen, gelang Frederik Hoffmann 27 Sekunden vor dem Ende der umjubelte Ausgleichstreffer! Doch das nicht genug: Daniel Rossi hatte acht Sekunden vor dem Ende sogar noch eine Großchance, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Im darauf folgenden Penaltyschießen traf einzig der Moosburger Fischer und sicherte seiner Mannschaft den Zusatzpunkt. Nichtsdestotrotz sichert man sich am Ende einen Punkt, mit dem man so nicht unbedingt rechnen hätte müssen.

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Nach unangenehmen Auswärtsspiel folgt Pflichtaufgabe

12.11.2013 um 17:24 Uhr von Markus Degenhardt
  • Nach der Länderspielpause wird es kommendes Wochenende wieder ernst für die Mannschaft um Trainer Sebastian Wanner.

    Kommenden Freitag geht es für die Wanderers nach Moosburg. Beim EVM  tat man  sich in der Vergangenheit oftmals schwer und verlor in der abgelaufenen Saison sogar mit 1:6 im unangenehm zu spielendem Stadion. Vor einem Mann muss sich die Wanderers-Defensive ganz besonders in Acht nehmen. Alexander Feistl ist aktuell bester Scorer der Moosburger und konnte in acht Partien stolze acht Tore und zehn Torvorlagen erzielen. Die Partie gegen Moosburg ist aufgrund der Tabellensituation ein sogenanntes „6-Punkte-Spiel“, da beide Mannschaften in den bisherigen acht Partien zehn Punkte auf ihr Konto verbuchen konnten. Zuletzt gewann die Mannschaft von Klaus Feistl (Onkel von Alexander Feistl) mit 3:2 in Haßfurt – das gleiche Ergebnis, das auch die Wanderers vor drei Wochen im Frankenland verbuchen konnten. Die Fans können sich also auf ein spannendes Spiel auf Augenhöhe gefasst machen, bei dem die Wanderers selbstverständlich das bessere Los ziehen möchten.

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Hat nicht sollen sein

03.11.2013 um 22:21 Uhr von Markus Degenhardt
  • Die Wanderers müssen ihr erstes Null-Punkte-Wochenende hinnehmen. Einer 3:6 Pleite in Peißenberg folgte ein 0:3 im heimischen Polariom gegen Dorfen. Chancenlos war die Mannschaft von Trainer Sebastian jedoch in keinen der beiden Partien.

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Wanderers erwarten zwei direkte Konkurrenten

29.10.2013 um 20:09 Uhr von Markus Degenhardt
  • Mit dem TSV Peißenberg und den ESC Dorfen warten dieses Wochenende zwei direkte Konkurrenten um Platz acht auf die Wanderers.

    In Peißenberg muss Trainer Sebastian Wanner erneut auf einige Spieler verzichten. Neben den Verletzten Dominik Sams (Mittelhandbruch), Maximilian Lieb, Maximilian Vater (beide Schulterverletzung) steht verletzungsbedingt auch noch ein Fragezeichen hinter den Einsätzen von Christopher Ott und Dominik Bahner. Beruflich nicht mit nach Peißenberg reisen können Sven Goblirsch und Frederik Hoffmann. Hoffmann wird jedoch am Sonntag wieder zur Verfügung stehen. Ebenso auch Martin Dürr, der in Peißenberg eine Spieldauerstrafe absitzen muss. Der TSV konnte vergangenes Wochenende fünf Punkte auf sein Konto verbuchen. Ein Penaltysieg zu Hause gegen die Löwen aus Waldkraiburg sowie ein Auswärtserfolg (6:1) in Haßfurt brachte die Mannschaft von Trainer Rudi Sternkopf auf Platz sechs der Liga. In Acht nehmen muss sich die ersatzgeschwächte Wanderers-Defensive vor allem vor Sebastian Buchwieder (13 Punkte), Martin Hinterstocker (12 Punkte) und Florian Barth (11 Punkte), die die interne Scorerwertung der Eishackler anführen. Die Wanderers erwartet also keinenfalls eine leichte Aufgabe in der Ferne. Aus Erfahrung weiß man, wie schwer sich die heimstarken Peißenberger spielen lassen.

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Wanderers feiern Überraschungssieg im Polariom

27.10.2013 um 22:12 Uhr von Markus Degenhardt
  • Zwei schwere Brocken hatten die Wanderers an diesem Wochenende vor sich. Dass man dieses mit drei Punkten abschließt, daran hätten wohl nur die größten Optimisten geglaubt.

    In Sonthofen kassierten die Wanderers die zu erwartende Niederlage. Schaut man auf die vorherigen Ergebnisse der Allgäuer (13:3 Heimsieg gegen Haßfurt und 12:1 Sieg in Nürnberg), so zogen sich die Jungs von Trainer Sebastian Wanner sogar noch beachtlich aus der Affäre. Erst recht, wenn man die acht schwerwiegenden Ausfälle bedenkt. Das Spiel entwickelte sich dann wie erwartet: Der ERC, der mit reichlich Erfahrung auf dem Eis stand, dominierte die junge Wanderers-Truppe, die sich das gesamte Spiel nicht aufgab und kämpferisch dagegen hielt. Dennoch bewies der Aufstiegsaspirant seine Qualitäten und überwindete Torhüter Sebastian Reisinger sechs Mal an diesem Abend. Einzig Maximilian Vater (Patrick Smolik) konnte im Schlussdrittel, welches sogar an die Wanderers ging, einen Konter verwerten.

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Rumpftruppe steht vor Mammutaufgaben

23.10.2013 um 19:53 Uhr von Markus Degenhardt
  • Zwei harte Brocken warten auf den aktuellen Tabellenachten Germering. Der Freitaggegner ist kein geringerer als der aktuelle Tabellenführer und letztjährige Vorrundenmeister, der ERC Sonthofen. Die „Bulls“, die in der abgelaufenen Saison in den letzten Metern den Aufstieg verpassten, haben sich auch diese Saison den Sprung in die Oberliga als Ziel gesetzt. Dementsprechend stark gestaltet sich der Kader der Allgäuer. Vergleicht man auf dem Papier Zu- und Abgänge, mussten die „Bulls“ mit Michael Waginger (Karriereende), Shawn Snider (unbekannt), Josh Rabbani (Rostock Piranhas) und Björn Friedl (EV Füssen) sehr schmerzhafte Abgänge verkraften. Dafür sind die Neuzugänge bereits richtig in Form! Ryan Martens (Erding Gladiators) und Janne Kujala (Rote Teufel Bad Nauheim) sind nicht nur in Sonthofen aktuelle Topscorer, sondern auch in der gesamten Liga. Außerdem verstärkte man sich mit der in der Bayernliga bereits bekannten Torfrau Jennifer Harß (ECDC Memmingen) und einem jungen Talent Dennis Tausend (EV Regensburg). Für die junge Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner praktisch eine schier unlösbare Aufgabe, die man auch noch ohne Martin Dürr und einige weitere Ausfälle bestreiten muss. Dürr kassierte in Haßfurt eine Spieldauerstrafe und steht seiner Mannschaft erst am Sonntag wieder zur Verfügung.

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