Dezimierte Wanderers kämpfen tapfer gegen Alligators

23.11.2014 um 22:00 Uhr von Markus Degenhardt
  • Gerade einmal zwölf Feldspieler konnten die Wanderers vergangenen Freitag mit nach Höchstadt nehmen. Mit Christian Czaika, Patrick Casaccio, Martin Dürr, Moritz Lieb und Harald Nuss fehlten gleich fünf Offensivkräfte, sodass man mit Mühe und Not zwei Reihen stemmen konnte. Den Hausherren ging es jedoch kaum anders – auch sie brachten zwölf Spieler auf das Eis.

    Mit großen Verletzungssorgen auf beiden Seiten begann somit die Partie im fränkischen Höchstadt. Obwohl die Franken die ersten Minuten der Partie beherrschten, zeigten sich die Wanderers ungewohnt effektiv vor dem Tor des Gegner. Denn nach 117 Sekunden ging die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner bereits früh in Führung. Benedikt May täuschte erst einen Schuss an und verwandelte danach die erste Torchance seiner Mannschaft zum 1:0. Wie so häufig in dieser Saison, hielt die Führung nicht lange stand. Die Hausherren konnten bereits nach einer Minute den alten Spielabstand wiederherstellen. In einem durch Kampf geprägtem Spiel gingen in der 9. Spielminute dann erstmals die Gastgeber in Führung. Bei angezeigter Strafe verwandelte HEC-Kapitän Sikorski den Puck hinter Torhüter Reisinger. Aufgeben kam deswegen für die Mannschaft von Ersatz-Kapitän Daniel Rossi nicht in Frage. Noch im ersten Drittel schaffte man den ersehnten Ausgleichstreffer. Ein Zuspiel von Michael Schmidbauer hinter dem Tor verwandelte Stürmer Stefan Sohr zum 2:2 Ausgleich. Auch im Mitteldrittel sahen die 466 Zuschauer ein Bayernliga-Spiel, was weniger durch Tore zum „Zunge schnalzen“ sondern durch Kampf- und Laufbereitschaft geprägt war. In diesem Spielabschnitt gelang lediglich dem Höchstadter EC ein Tor. Martin Vojcak brachte den Puck über die Torlinie und brachte seine Farben erneut auf Siegeskurs. Aber auch dieses Mal hatten die Wanderers etwas dagegen. Verteidiger Matthias Dosch konnte in der 45. Spielminute auf Vorarbeit von Mathias Jeske den erneuten Ausgleich erzielen. Leider konnte dieser nicht über die Zeit gebracht werden. Eine zu vermeidende Strafzeit konnten die Hausherren neun Minuten vor dem Schluss zum 3:4 Endstand ausnutzen. Ein Punkt wäre für die gezeigte Leistung sicherlich verdient gewesen. Auch HEC-Spielertrainer Daniel Jun zollte der kämpferischen Mannschaftsleistung der Wanderers auf der anschließenden Pressekonferenz Respekt zu.

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Die Ergebnisse kommen langsam wieder

18.11.2014 um 19:19 Uhr von Florian Hutterer
  • Nach dem vergangenen Wochenende klettern die Wanderers wieder auf Platz elf und haben nun vier Punkte Rückstand auf den Tabellenzehnten Memmingen.

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Wanderers melden sich zurück

16.11.2014 um 21:40 Uhr von Markus Degenhardt
  • Das erwartet schwere Spiel bekamen die rund 15 mitgereisten Wanderers-Fans vergangenen Freitag in Nürnberg präsentiert. Die Spannung kam über 60 Minuten jedoch nicht zu kurz. Erst wenige Sekunden vor dem Ende konnte die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner den Sack endgültig zumachen!

    Dabei begann die Partie äußerst vielversprechend. Gleich zwei Überzahlsituationen zu Beginn machten Hoffnung auf eine frühe Führung. Leider konnte man die personelle Überlegenheit auf dem Eis nicht in Tore ummünzen und gab kurz darauf den Hausherren die Möglichkeit, sich in Überzahl zu beweisen. Aber auch der EHC80 konnte daraus kein Kapital schlagen. Die ersten richtigen Torchancen im Spiel hatten wenig später die Gäste. Harald Nuss und Christopher Ott scheiterten gleich zweimal am EHC-Torhüter Güttner. Vier Minuten vor der ersten Drittelpause sollte der Schlussmann der Nürnberger dann das erste Mal geschlagen werden. Nico Rossi nutzte eine Unachtsamkeit von Güttner gnadenlos aus und schob den Puck zum umjubelten 1:0 über die Linie! Die Führung sollte auch über das erste Drittel hinaus lange Bestand haben! In einer nun ausgeglichenen, aber durch viele Strafzeiten geprägten Partie kamen beide Seiten immer wieder zu Tormöglichkeiten. Da es die Wanderers versäumten, nachzulegen, kam es, wie es kommen musste: Die Hausherren glichen aus! Stürmer Michael Gietl ließ die Partie in der 30. Spielminute noch einmal von vorne beginnen. Beinahe gedreht hätten die Franken die Partie zu Beginn des Schlussdrittels, doch Sebastian Reisinger im Tor der Wanderers konnte in letzter Not entschärfen. Danach mussten vor allem die Wanderers immer wieder Platz auf der Strafbank nehmen. Dadurch gewährte man den Gastgebern zahlreiche Chancen und musste in der Druckphase der Nürnberger häufig um seine Punkte zittern. Völlig unangekündigt nahm sich Stürmer Daniel Rossi ein Herz (52. Min.) und ließ das Netz hinter Güttner zappeln! Die verbliebenen Spielminuten entwickelten sich dann zu einem regelrechten Eishockey-Krimi. Zwei weitere Strafzeiten boten dem EHC neue Möglichkeiten, ein zweites Mal auszugleichen. Da ihnen das nicht gelang, nahmen sie 48 Sekunden vor dem Ende ihren Torhüter vom Eis. Nachdem der erste Befreiungsversuch der Wanderers nicht im Tor untergebracht werden konnte, startete Benedikt May einen zweiten Versuch und erzielte mit einem Empty-Net-Treffer den 1:3 Endstand, der für eine fröhliche Heimreise sorgte.

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Die vergangenen Spiele machen Hoffnung auf mehr

11.11.2014 um 21:01 Uhr von Florian Hutterer
  • Trotz einer knappen 3:4 Heimpleite am vergangenen Freitag gegen den ESC Dorfen, zeigte das Team um Wanderers Coach Sebastian Wanner eine starke, kämpferische Leistung.

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Kampfgeist wird nur mit einem Punkt belohnt

09.11.2014 um 20:55 Uhr von Markus Degenhardt
  • „Das Einzige, was ich meiner Mannschaft heute Abend ankreiden kann, ist ihr Überzahlspiel. Daran müssen wir arbeiten“, so Trainer Sebastian Wanner nach der heimischen Pressekonferenz gegen Dorfen. Am Kampfgeist lag es an diesem Abend wahrlich nicht. Am Ende wurde erneut die düstere Chancenverwertung zum Verhängnis. Situationen mit einem Mann mehr auf dem Eis gab es vor allem im ersten Spielabschnitt zur Genüge. Ganze acht Spielminuten in Powerplay konnten nicht genutzt werden, um die Hartgummischeibe gefährlich vor ESC-Torhüter Andreas Tanzer zu bringen. Vom Glück reden kann man, dass auch die Gäste in den ersten 20 Minuten nicht sonderlich am Toreschießen interessiert waren. Die Folge: ein magerer 0:0 Pausenstand und die verpasste Chance, mit einer Führung in das Mitteldrittel zu starten.

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Fanbus nach Waldkraiburg

07.11.2014 um 10:11 Uhr von Markus Degenhardt
  • Die Wanderers Germering veranstalten für ihr Auswärtsspiel am 28.12.2014 in Waldkraiburg einen Fanbus. Das Spiel bei den Löwen beginnt bereits um 17:15 Uhr, sodass wir nicht erst zu später Stunde zurück nach Germering zurückkommen werden. Eine Fahrt nach Waldkraiburg lohnt sich nicht nur wegen dem Spiel. Vor dem Stadion findet der alljährliche Weihnachtsmarkt statt. Zahlreiche Stände und reichlich Leckereien laden zum Zeitvertreib vor dem Spiel ein.

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Mund abputzen und weitermachen

04.11.2014 um 20:35 Uhr von Florian Hutterer
  • Nach den enttäuschenden Ergebnissen ohne Punktgewinn am vergangenen Wochenende, wollen die Wanderers nun gemeinsam mit ihren Fans wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

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Wochenende ohne Punkte

02.11.2014 um 21:41 Uhr von Markus Degenhardt
  • Die Wanderers Germering müssen ein Wochenende ohne Punktgewinn hinnehmen. Weder zu Hause gegen die „Pirates“ aus Buchloe noch am Sonntag in Lindau gelang es der Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner, Zählbares einzufahren.

    Vor heimischer Kulisse begann die Partie am Freitagabend sogar recht vielversprechend. Nach tollen Anfangsminuten belohnte Verteidiger Mathias Jeske seine Mannschaft in der 4. Spielminute mit der frühen Führung. In personeller Überzahl zimmerte er den Puck in die Maschen von ESV-Torhüter Stefan Horneber. Die Gäste hatten jedoch eine schnelle Antwort parat. David Strodel konnte vier Minuten später den Ausgleich für seine Farben erzielen. Das erste Mal in Rückstand geraten sollten die Wanderers sechs Minuten vor dem ersten Pausentee. Marc Weigant schnappte sich die Hartgummischeibe im Mitteldrittel und verwandelte ein starkes Solo hinter Torhüter Sebastian Reisinger. Diesmal fackelten auch die Wanderers nicht lange und antworteten nur wenige Minuten später. Wanderers-Angreifer Quirin Reichel brachte den Puck hinter die Torlinie und stellte somit den alten Abstand wieder her, mit dem es schließlich auch in die Drittelpause ging.
    Wieder zurück auf dem Eis zeigten sich die Gäste mehr und mehr präsenter. Die Hausherren taten sich schwer, dem ESV - wie noch im ersten Drittel - Paroli zu bieten und gerieten in der 30. Spielminute erneut in Rückstand. Kurz darauf hatte Martin Dürr wohl die beste Möglichkeit gehabt, wiederum auszugleichen. In einer 2-gegen-1 Situation zusammen mit Christopher Ott verfehlte der Puck nur knapp den Kasten von Hornheber. Stattdessen bestraften die „Pirates“ den Gastgeber für die erneut fehlende Kaltschnäuzigkeit und legten wenig später sogar das 2:4 mit einem Mann mehr auf dem Eis nach. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Messe für die Wanderers gelesen und der ESV konnte im Schlussabschnitt durch Oliver Braun den 2:5 Endstand erzielen. Für die personell angeschlagenen Wanderers war das Halloween-Heimspiel wahrlich kein fröhlicher Abend, wollte man doch gegen die Mannschaft von Trainer Robert Torgler den einen oder anderen Punkt vor eigenem Publikum einfahren.

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Jetzt online: Spielersteckbriefe aller Spieler

01.11.2014 um 18:42 Uhr von Markus Degenhardt
  • Ihr möchtet mehr über eure Lieblingsspieler erfahren? Kein Problem! Ab sofort sind auf der Internetseite der Wanderers Germering unter dem Menüpunkt „Bayernliga 2014/15 – Mannschaft“ Spielersteckbriefe aller Spieler bereitgestellt.

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Wanderers wollen an Erfolgserlebnis anknüpfen

28.10.2014 um 21:41 Uhr von Florian Hutterer
  • Am kommenden Freitag kommt es im Germeringer Polariom zum Derby zwischen den Wanderers und den Pirates aus Buchloe.

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