Dezimierte Wanderers gehen leer aus

08.11.2015 um 19:28 Uhr von Markus Degenhardt
  • Trainer Alfred Weindl musste am vergangenen Freitag gegen den ESV Buchloe gleich auf drei wichtige Stürmer verzichten. Neben den gesperrten Christian Czaika und Martin Pfohmann fehlte auch weiterhin der verletzte Sven Goblirsch. Durch die Ausfälle war der Wanderers-Coach dazu gezwungen die Reihen neu umzustellen.

    Trotzdem hielt seine Mannschaft lange Zeit mit. Wenn auch gleich sein Team in der 6. Spielminute früh in Rückstand geriet. Die passende Antwort hatte J.C. Cangelosi zwei Minuten später in personeller Überzahl auf dem Schläger. Nach Vorarbeit seiner Teamkollegen Matthias Götz und Benedikt May verwandelte er zum 1:1 Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Wanderers die Partie sogar zu drehen. Kurz nach Wiederbeginn nutze Nicholas Becker die verdeckte Sicht von ESV-Torhüter Michael Bernthaler und ließ das Netz in der 22. Spielminute zappeln. Die Führung hatte jedoch nur wenige Minuten Bestand. Zur Aufregung vieler Zuschauer erkannte das Schiedsrichtergespann den Gästen einen Treffer an, der für den Großteil der Fans nicht die Torlinie passierte. Womöglich konnte man in der 34. Spielminute von „ausgleichender Gerechtigkeit“ sprechen. Denn diesmal erzielten die „Pirates“ für alle ersichtlich ein reguläres Tor, welches nicht anerkannt wurde. Die kurzzeitige Verwirrung der Buchloer nutze kurz darauf Defensiv-Mann Tizian Ravensberg. Auf Zuspiel von Markus Koch und J.C. Cangelosi gelang ihm in Überzahl die erneute Führung. Mit dem 3:2 auf der Anzeigetafel verabschiedeten sich schließlich beide Mannschaften in den zweiten Pausentee. Im Schlussabschnitt merkte man den Hausherren die Ausfälle und die harte Arbeit der letzten Wochen deutlich an. Der ESV zeigte sich spritziger und dominierte die letzten 20 Minuten. Eine Unachtsamkeit vor dem eigenen Tor wurde kurz nach der Pause bitter bestraft. Tobias Kastenmeier brachte seine Mannschaft zurück in die Partie. In der 49. Spielminute hatten die Wanderers-Angreifer Nico Rossi und Benedikt May mit zwei Großchancen hintereinander wohl die beste Möglichkeit den alten Spielabstand wiederherzustellen. Bernthaler im Kasten der Gäste blieb jedoch Sieger in beiden Duellen. Kurz darauf sprang Gäste-Stürmer Timo Rauskolb der Puck regelrecht vor die Füße und brachte sein Team mit einem platzierten Schuss auf die Siegerstraße. Als fünf Minuten vor Schluss Buchloe in Person von Maximilian Dropmann eine Strafzeit der Hausherren ausnutzen konnte, wurde das Spiel vorzeitig entschieden. Denn auch die Herausname von Torhüter Timon Ewert konnte zwei Minuten vor Schluss keine Aufholjagd mehr herbeiführen.

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Derbytime im Germeringer Polariom

03.11.2015 um 19:28 Uhr von Florian Hutterer
  • Vom vergangenen Spielwochenende hat man sich im Wanderers Lager sicherlich mehr erhofft.

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Wanderers siegen im extralangen Eishockey-Krimi

01.11.2015 um 21:39 Uhr von Markus Degenhardt
  • Eine regelrechte Magerkost bekamen die rund 150 Zuschauer – darunter rund 40 schwarz-gelbe Anhänger aus Germering – im ersten Spielabschnitt in Pfaffenhofen zu sehen. Beide Mannschaften tasteten sich lediglich ab, sodass echte Highlights ausblieben. Die wohl gefährlichste Torchance in den ersten 20 Spielminuten hatte auf Seiten der Gäste Nicholas Becker. Er verfehlte kurz vor dem Seitenwechsel knapp das Tor von ECP-Torhüter Andreas Banzer. Im Mitteldrittel sollten die Zuschauer schließlich Tore zu sehen bekommen. Das erste Tor gelang in der 24. Spielminute den Hausherren. Mit einem Mann mehr auf dem Eis ließ Marco Deubler das Netz zur 1:0-Führung zappeln. Begradigen sollte den Treffer kurz darauf J.C. Cangelosi. Er traf nur eine Minute später zum umjubelten Ausgleich. Zum Leid der Wanderers überschlugen sich in Folge die Ereignisse. Ein eigentlich fair geführter Zweikampf von Sven Schittenhelm wurde vom Schiedsrichtergespann als Strafzeit gewertet. Diese nahmen die „IceHogs“ dankend an und gingen durch ihren Kapitän David Vokaty erneut in Führung. Exakt zehn Minuten später sollten die Unparteiischen erneut in den Mittelpunkt geraten. Ein klares Icing der Hausherren wurde nicht geahndet, woraufhin ECP-Angreifer Andreas Tahedl die kurzzeitige Verwirrung der Weindl-Truppe eiskalt zum 3:1 ausnutzte. Zu allem Überfluss leistete sich kurz vor der zweiten Drittelpause die Wanderers-Defensive einen fatalen Aussetzer. Nicht zweimal bitten ließ sich Robert Gebhardt und fixierte die Hartgummischeibe ins rechte obere Eck. Mit einem Drei-Tore-Rückstand ging es für die Mannschaft um Kapitän Matthias Dosch schließlich in den letzten Abschnitt. In diesem ließ der ECP jedoch nur noch wenig anbrennen. Einzig Benedikt May konnte ein Zuspiel von Daniel Rossi zum zwischenzeitlich 2:4 aus Sicht der Gäste herbeiführen. Als zwei Minuten vor dem Ende dieses Ergebnis weiterhin auf der Anzeigetafel aufleuchtete, nahm Trainer Alfred Weindl Torhüter Timon Ewert zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Leider brachte diese Entscheidung nicht den gewünschten Erfolg. Stattdessen traf 46 Sekunden vor Schluss Pfaffenhofens Defensive-Mann Mathias Schuster ins leere Tor zum 5:2 Endstand. Der Sieg für die Gastgeber war letzten Endes verdient, da die Wanderers zu wenig für ihr Spiel taten. Coach Alfred Weindl zeigte sich nach Abpfiff unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und forderte eine Leistungssteigerung zwei Tage später zu Hause gegen den ESC Geretsried.

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Jetzt bloß nicht abheben

27.10.2015 um 18:53 Uhr von Florian Hutterer
  • Zugegebenermaßen der ein oder andere Eishockeybegeisterte reibt sich aktuell die Augen

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5-Punkte-Wochenende

25.10.2015 um 21:42 Uhr von Markus Degenhardt
  • Die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl gastierte am Freitagabend am Hungerbachweg in Landsberg und wurde dabei von rund 70 mitgereisten Germeringer-Fans unterstützt. Mit einem Fahnenmeer im Rücken und lautstarken Fangesängen peitschten die Fans ihre Mannschaft regelrecht nach vorne.

    Grund zum Jubeln hatte der schwarz-gelbe Anhang im ersten Spielabschnitt zu genüge. Mit der ersten Strafzeit der Hausherren, gelang es Verteidiger Markus Koch mit einem kräftigen Schuss von der blauen Linie die 1:0 Führung für seine Mannschaft zu markieren. Kaum zwei Minuten später bekamen die Wanderers eine erneute Überzahlsituation zugesprochen. Noch während der Stadionsprecher die Strafzeit ansagen konnte, wurde er doch lautstarken Jubel unterbrochen. Ein Schuss von Matthias Dosch wurde durch Angreifer Christian Czaika unhaltbar ins Tor von Ex-Germeringer Christoph Schedlbauer abgefälscht. Als kurz vor Ende des ersten Spielabschnittes die Gäste den Weg auf die Strafbank aufsuchen mussten, ergab sich für den HCL die Möglichkeit den Spielabstand noch vor der Pause zu verkürzen. Diese Rechnung wurde ohne die Wanderers gemacht. Kontingentspieler J.C. Cangelosi bekam den Puck von Benedikt May frei zugespielt und lief alleine auf HCL-Torhüter Schedlbauer zu. Dieser konnte den ersten Schuss noch parieren. Beim Nachschuss musste er sich jedoch geschlagen geben und griff ein drittes Mal hinter sich. Mit einer komfortablen Führung im Rücken ging es schließlich in Durchgang zwei. In diesem gelang es Kapitän Matthias Dosch und seinem Team den Spielstand lange zu halten. Großen Anteil daran hatte auch Torhüter Timon Ewert. Mit tollen Paraden hielt er seine Mannschaft immer wieder im Spiel. Ein einziges Mal musste sich der Schlussmann in den zweiten 20 Minuten geschlagen geben. In der 37. Spielminute markierte HCL-Stürmer Denis Sturm den 1:3 Anschlusstreffer. Im Schlussabschnitt erhöhten die Hausherren den Druck, um doch zählbares vor rund 700 Zuschauern einzufahren. Eine zweiminütige Strafzeit in der 44. Spielminute gegen die Wanderers sollte die Gelegenheit herbeiführen das Spielergebnis erneut zu verkürzen. Doch die Mannschaft aus Germering zeigte erneut, dass es auch mit einem Mann mehr nicht einfach ist, die Wanderers zu überwinden. Im Gegenteil – auch in personeller Unterzahl ist die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl immer für einen gefährlichen Konter gut. Dies bewies in dieser Situation Benedikt May und sein Sturmpartner Daniel Rossi. In einer 2-gegen-1-Situation spielten sie den Torhüter der Landsberger gekonnt aus und erhöhten das Ergebnis auf 1:4. Auf der anschließenden Pressekonferenz nannte der Wanderers-Coach eine alte Eishockey-Weisheit: „Wer zuerst das vierte Tor schießt, gewinnt das Spiel“. Damit sollte er schließlich Recht behalten. Auch wenn die RiverKings in Person von Stefan Kerber noch das 2:4 markierten, gelang es dem HCL in Folge nicht noch einmal Timon Ewert zu überwinden. Stattdessen hatte Cangelosi in der Schlussminute gleich zweimal die Möglichkeit, die Hartgummischeibe in das leere Tor des Gastgebers unterzubringen. Doch beide Male bewahrte der Pfosten Heimtrainer Andreas Zeck vor einer deutlicheren Niederlage.   

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Wanderers wollen weiter Punkte einfahren

20.10.2015 um 17:31 Uhr von Florian Hutterer
  • Nach dem Erfolgserlebnis am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel in Peißenberg

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Wanderers überraschen in Peißenberg

18.10.2015 um 19:41 Uhr von Markus Degenhardt
  • „Das war das stärkste, was ich in den letzten zwei Jahren von Germering gesehen habe“, mit diesen lobenden Worten beendete Gäste-Trainer Heinz Feilmeier seine Spielanalyse auf der Pressekonferenz am Freitagabend. Kaufen konnten sich die Wanderers trotz dieser Hochschätzung jedoch nichts, wenngleich Coach Alfred Weindl mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. Am Ende wurde der ESC Dorfen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 4:2 im Polariom Germering. Damit gelang es der Mannschaft um Kapitän Andreas Attenberger ihren optimalen Saisonstart auszubauen und feierten den dritten Sieg im dritten Spiel.

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Wanderers bestreiten das zweite Punktspiel-Wochenende

13.10.2015 um 18:35 Uhr von Florian Hutterer
  • Die Euphorie vom 4:3 Sieg nach Verlängerung gegen den TEV Miesbach am vergangenen Sonntag hat sich gelegt.

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Wanderers starten mit faustdicker Überraschung

11.10.2015 um 20:22 Uhr von Markus Degenhardt
  • Unter dem Motto „Eishockey pulsiert Germering“ starteten die Wanderers Germering am Sonntagabend vor heimischer Kulisse in die neue Bayernliga-Saison. Zum Auftakt bekam es die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl gleich mit zwei „dicken Brocken“ zu tun, sodass die Rollen bereits vor dem Wochenende klar verteilt waren.

    Nur die treuesten Optimisten rechneten an diesem Wochenende mit einem Punktgewinn – sie sollten Recht behalten. Denn die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl gewann am Sonntag überraschend gegen den TEV Miesbach, die als Liga-Mitfavoriten gehandelt werden. Mit Glück hatte der Sieg am Ende jedoch nichts zu tun. Vor rund 400 Zuschauern zeigten die Wanderers über die gesamte Partie eine kämpferische Höchstleistung. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und konnten nach gerade einmal 19 Sekunden das erste Mal jubeln. US-Boy J.C. Cangelosi bekam den Puck völlig frei vor die Füße zugespielt und ließ sich nicht zweimal bitten. Mit einem platzierten Schuss ließ er TEV-Torhüter Kai Klimesch keine Chance und brachte seine Farben früh in Führung. Wenige Minuten später sollten die Zuschauer ein weiteres Mal von ihren Sitzen gerissen werden. In personeller Überzahl gelang es Verteidiger Markus Koch auf Zuspiel seiner Teamkollegen Martin Pfohmann und Christian Czaika die Führung auf 2:0 auszubauen. Die passende Antwort hatte jedoch Peter Meier, der nur wenige Sekunden darauf (5. Min.) den 2:1 Anschlusstreffer für die Gäste erzielen konnte. Nach dem ersten Pausentee machte Kapitän Matthias Dosch und sein Team da weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört haben. Mit vollem Einsatz kamen die Gastgeber immer wieder gefährlich vor das Tor der Miesbacher. Bestes Beispiel ist ein Pfostentreffer von Benedikt May in der 24. Spielminute. Doch auch die Gäste nahmen weiterhin am Spiel teil und konnten zur Spielmitte in einer Druckphase der Wanderers den Ausgleich erzielen. Mit diesem Tor erwachte die Mannschaft von Gäste-Trainer John Samanski schließlich immer mehr und übte fortan mehr Druck auf Germerings Goalie Timon Ewert aus, der wie seine Kollegen an diesem Abend überragende Arbeit leistete. Dennoch gelang es dem TEV Ewert an diesem Abend ein letztes Mal zu überwinden. In der 42. Spielminute konnte Stefan Kirschbauer die Hartgummischeibe im Tor der Wanderers unterbringen. Trotz des erstmaligen Rückstandes ließ sich die Weindl-Truppe nicht beirren und kämpfte weiterhin für den ersten Punktgewinn der Saison. Dieser rückte in der 48. Spielminute wieder näher! Sven Schittenhelm gelang auf Zuspiel von Benedikt May der 3:3 Ausgleich. In den verbliebenen Spielminuten entwickelte sich die Partie schließlich zu einem regelrechten Eishockey-Krimi. Beide Mannschaften achteten penibel darauf nicht den Fehler zu machen, der letzten Endes spielentscheidend sein könnte. Dementsprechend trennten sich beide Teams nach 60 Minuten mit 3:3, was vom Heimpublikum mit kräftigem Applaus honoriert wurde. In der darauf folgenden Verlängerung sahen die Zuschauer im Polariom packende fünf Zusatzminuten, die fünf Sekunden vor dem ertönen der Schlusssirene unterbrochen werden sollten. Kontingentspieler Cangelosi bekam den Puck rechts außen zugespielt und verwandelte im Allleingang das Spielgerät hinter Klimesch. Folge dessen gab es auf den Rängen kein Halten mehr.

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Wanderers starten mit Aktionsheimspiel in die neue Saison

06.10.2015 um 15:30 Uhr von Florian Hutterer