Änderungen zur Bayernliga-Saison 2016/17

26.06.2016 um 19:26 Uhr von Markus Degenhardt

Bereits seit Tagen und Wochen wurde im Internet wild über eine mögliche neue Ligaeinteilung spekuliert. Seit wenigen Tagen steht fest, dass sich die Bayernliga in ihrer Zusammensetzung sowie im Spielmodus verändern wird.

Nicht mehr in der höchsten bayerischen Eishockeyliga antreten werden der Meister Waldkraiburg, Vize-Meister Höchstadt und die „Islanders“ aus Lindau. Alle drei Mannschaften folgen den Ruf aus dem DEB-Bereich und werden gemeinsam die Oberliga Süd auf 12 Mannschaften aufstocken. Diese geriet unter anderem durch den Rückzug von Klostersee in große Schwierigkeiten und bangte lange Zeit um ihre Spielfähigkeit.

Um die Anzahl der Mannschaften in der Bayernliga nicht zu reduzieren, wird der ursprüngliche Absteiger EV Pegnitz in der Bayernliga verbleiben. Zusätzlich stehen der Germeringer Relegationsgegner EHF Passau und die „Mammuts“ aus Schongau als Nachrücker am grünen Tisch fest. Damit dürfen sich die schwarz-gelben Fans mit dem regulären Aufsteiger Erding und Nachrücker Schongau auf zwei neue Derbys freuen. Jede Menge Spannung und Emotionen sind auch im Aufeinandertreffen gegen die Black Hawks aus Niederbayern zu erwarten, die auf eine Revanche gegen das Team von Trainer Alfred Weindl sicherlich brennen werden. Mit dem Aufstieg dreier Ligagrößen kann außerdem mit einer ausgeglicheneren Bayernliga gerechnet werden.

Auch der Modus wurde zur kommenden Saison angepasst. Die ersten acht Vereine werden gemeinsam mit den letzten vier Mannschaften aus der Oberliga Süd in zwei Gruppen um den Aufstieg bzw. den Klassenerhalt kämpfen. Anschließend tragen die vier besten Teams jeder Gruppe die Play-Offs aus. Alle Halbfinal-Teilnehmer sind für die Oberliga 2017/18 qualifiziert. Dagegen spielen die letzten sechs Bayernligisten in einer Einfachrunde um den Ligaverbleib. Während der Letztplatzierte den bitteren Gang in die Landesliga antreten muss, hat der Fünfte der Abstiegsrunde die Möglichkeit, sich in der Relegation gegen den Vizemeister der Landesliga zu retten.