Drei Spiele in fünf Tagen

03.02.2016 um 13:24 Uhr von Markus Degenhardt

Foto: Richard Langnickel

Wanderers bleiben im Rhythmus

Für die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl ist in diesen Tagen an Erholung kaum zu denken. Nach der bitteren Last-Minute-Niederlage am vergangenen Sonntag in Pfaffenhofen, stehen die Wanderers nun fast täglich auf dem Eis. Nach zwei Trainingseinheiten zu Beginn der Woche steht am heutigen Mittwochabend (03.02.) das Nachholspiel beim ESC Geretsried (19:30 Uhr) auf dem Programm, bevor am Wochenende die nächsten beiden Herausforderungen warten.

Zwei Tage später bekommen es die Wanderers dann mit dem EC Pfaffenhofen zu tun. Bereits fünf Mal standen sich beide Mannschaften in dieser Saison gegenüber – kein einziges Mal gingen die Münchner Vorstädter als Sieger vom Eis. Dementsprechend gelten die „IceHogs“ regelrecht als Angstgegner, den es vor heimischer Kulisse diesmal endlich zu bezwingen gilt. Dass es sich dabei um kein leichtes Unterfangen handelt, musste Kapitän Matthias Dosch und sein Team bereits vor wenigen Wochen am eigenen Leib erfahren. Zum Auftakt der Abstiegsrunde verlor man deutlich mit 2:6 und musste mit enttäuschten Gesichtern den Weg in die Kabine antreten. Beim Rückspiel vor wenigen Tagen standen die Chancen bis kurz vor Schluss gut erstmals Punkte in dieser Saison gegen den ECP einzufahren. Bayernliga-Urgestein David Vokaty machte alle Hoffnungen der rund 40 mitgereisten schwarz-gelben Auswärtsfans jedoch 104 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene zu Nichte. Dieser stellt zusammen mit Kontingentspieler Martin Kuritko und Youngstar Marco Deuber zugleich die punktstärksten Spieler der „IceHogs“ dar. Dicht gefolgt von Ex-Germeringer Mathias Jeske, der mit 27 Punkten seine aktuell punktstärkste Spielzeit absolviert. Auf heimischen Eis möchte die Weindl-Truppe die Negativserie gegen Pfaffenhofen aufhalten und diesmal wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Hierbei hofft man natürlich auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung seines Anhangs, der das Polariom bereits vergangenen Freitag zu einem „Hexenkessel“ verwandelte.

Keine 48 Stunden später geht es für die Münchner Vorstädter innerhalb von fünf Tagen zum zweiten Mal nach Geretsried. Die Mannschaft aus dem Landkreis Bad Tölz überrascht aktuell mit einem starken Auftreten in der Abstiegsrunde. Während die „RiverRats“ in der Vorrunde noch abgeschlagen den letzten Tabellenplatz belegten, sind sie aktuell heißer Anwärter auf die ersten beiden Tabellenplätze, die einen sicheren Klassenerhalt gewährleisten. Zum Beginn der Abstiegsrunde gelang es den ESC-Verantwortlichen sich noch einmal zu verstärken. Aus der hauseigenen 1b-Mannschaft konnte man neben Ex-Germeringer Andreas Hölzl auch Hans Tauber zurückgewinnen, die in der vergangenen Aufstiegssaison wichtige Stützen im Landesliga-Kader waren. Ebenfalls wieder zur Verfügung steht Stürmer Maximilian Hüsken. Der frühere Tölzer DNL-Akteur kam im Sommer vom Oberligisten Frankfurt und konnte in fünf Play-Down-Paarungen bereits zwei Tore sowie zwei weitere Torvorlagen auf sein Konto verbuchen. In der laufen Saison trafen beide Mannschaften bereits drei Mal aufeinander. Alle drei Begegnungen konnten die Wanderers bisher für sich entscheiden, mussten dafür jedoch jedes Mal eine kämpferische Höchstleistung abrufen. Diese wird auch dieses Mal wieder von Nöten sein, um unter freien Himmel Punkte mit nach Germering zu entführen. Spielbeginn in der Ferne ist am Sonntagabend um 18:00 Uhr.