Es geht weiter Schlag auf Schlag

26.01.2016 um 19:44 Uhr von Florian Hutterer

Foto: Richard Langnickel

Wanderers wollen gute Leistungen bestätigen

Nach dem erfolgreichen letzten Spielwochenende für die Mannschaft von Wanderers Coach Alfred Weindl, stehen nun die Partien gegen Geretsried und Pfaffenhofen an.
Während man das Spiel in Pegnitz nur knapp mit 3:2 für sich entscheiden konnte, waren die Kräfteverhältnisse zwei Tage später im Rückspiel beim 6:1 Erfolg wesentlich klarer verteilt.
Die Germeringer ließen von der ersten Sekunde an keinen Zweifel aufkommen, wer am Ende das Spiel gewinnen sollte. Eine herausragende Mannschaftsleistung sowie eine spielerische Leichtigkeit war über die vollen 60 Minuten für jeden schwarz-gelben Eishockeyfan zu bestaunen. Diesen Schwung will man nun mit in das kommende Wochenende nehmen.

Am Freitag sind die River Rats aus Geretsried Gast im Germeringer Polariom. Der ESC blickt ebenfalls auf ein positives Wochenende zurück. Zweimal trat man gegen den EC Pfaffenhofen an und beide Male konnte man das Eis als Sieger verlassen. In beiden Aufeinandertreffen war man den IceHogs sowohl spielerisch als auch läuferisch überlegen.
Bislang stärkste Akteure sind auf Geretsrieder Seite der tschechische Kontingentspieler Ondrej Horvath (7 Punkte) und der erst 18-jährige Jonas Köhler (6 Punkte). Köhler ist ein echtes Eigengewächs der River Rats. Lediglich in der Saison 2013/2014 ging er für den Augsburger EV in der Jugendbundesliga auf Torejagd. Kurz vor Beginn der Abstiegsrunde haben die Verantwortlichen des ESC das Team noch einmal verstärkt. In der Verteidigung kann Trainer Florian Funk ab sofort auf Andreas Hölzl und Hans Tauber zurückgreifen. Beide gehörten dem Aufstiegsteam des Vorjahres an, liefen aber aus beruflichen Gründen in dieser Saison im 1b-Team auf. Ebenfalls wieder zur Verfügung steht Stürmer Maximilian Hüsken. Der frühere Tölzer DNL-Akteur kam im Sommer vom Oberligisten Frankfurt und verbuchte bei seinen ersten vier Einsätzen in der Bayernliga sechs Scorerpunkte (4 Tore, 2 Vorlage), ehe ihn eine Verletzung zu einer Pause zwang. Der mittlerweile 31 Jahre alte Hölzl ist in Germering alles andere als ein Unbekannter, so schnürte er in der Spielzeit 2008/2009 die Schlittschuhe für die Münchner Vorstädter. Gerade bei den schwarz-gelben Anhängern war er damals sehr beliebt, man freut sich daher auf das Wiedersehen nach so langer Zeit.

Nur zwei Tage später müssen die Wanderers in Pfaffenhofen antreten. Desolat präsentierte man sich am letzten Sonntag im Auswärtsspiel beim ESC Geretsried. Nach der Heimniederlage vom Freitag gegen den gleichen Gegner kamen die IceHogs dieses Mal gewaltig unter die Räder und unterlagen sang- und klanglos mit 0:9. Es sei jedoch erwähnt, dass man an der Ilm derzeit viele Ausfälle zu beklagen hat. ECP-Trainer Marco Löwenberger musste nach dem Freitagspiel mit Kapitän Patrick Landstorfer (Knieverletzung) den nächsten Langzeitverletzten beklagen, zudem fiel der ein oder andere Spieler grippegeschwächt aus. In der Verteidigung mussten daher mit Michael Wolf und Fabian Eder zwei Youngster ran, letzter wurde an diesem Abend sogar zum Spieler des Tages auf Pfaffenhofener Seite gewählt. Für die IceHogs geht es am kommenden Wochenende darum, den Schalter schnell wieder umzulegen. Helfen kann dabei wieder der tschechische Kontingentspieler Martin Kuritko, der in der letzten Partie auf Grund einer Spieldauerstrafe pausieren musste. Aber auch die Wanderers haben am Sonntag einen klaren Auftrag: Die enttäuschende Leistung vom Hinspiel (2:6) vergessen machen. Damals zog man gegen spielfreudige und gedanklich schnellere Pfaffenhofener klar den Kürzeren.

Die Wanderers müssen am Freitag auf Stürmer Nicholas Becker verzichten, der am vergangenen Sonntag eine Spieldauerstrafe hinnehmen musste. Mindestens drei Spiele fehlen wird Christian Czaika, der ebenfalls im Pegnitz-Spiel eine Matchstrafe kassierte. Freuen können sich die Germeringer Fans hingegen auf die Rückkehr von Moritz Lieb, der nach überstandener Grippe wieder zur Verfügung steht. So viele Punkte wie möglich holen, so lautet das Ziel!