Wanderers erwarten TSV Peißenberg zum Nikolaus-Heimspiel

01.12.2015 um 19:25 Uhr von Markus Degenhardt

Auch dieses Wochenende ist eine gute Defensive- und Torwartleistung der Schlüssel zum Erfolg (Foto: Richard Langnickel)

Zu Gast beim Zuschauerkrösus ECDC Memmingen am Freitagabend

Die Wanderers konnten vergangenes Wochenende ihre Durststrecke von sechs verlorenen Partien in Folge eindrucksvoll beenden. Trotz vieler Ausfälle gelang es der Mannschaft von Trainer Alfred Weindl, dem Tabellenführer die erste Heimpleite zuzufügen, wodurch sie ein deutliches Lebenszeichen sendete. 

Geht es nach dem schwarz-gelben Anhang, dürfen weitere Punktgewinne gerne folgen. Jedoch werden die Aufgaben mit dem ECDC Memmingen und TSV Peißenberg keineswegs leichter. Zwar konnten Kapitän Matthias Dosch und sein Team gegen beide Mannschaften in der Hinrunde als Sieger das Eis verlassen, gewarnt sind beide Gegner dadurch jedoch alle mal.

Die erste Partie am kommenden Wochenende bestreiten die Wanderers beim Zuschauerkrösus Memmingen. Die „Indians“ haben aktuell einen beeindruckenden Zuschauerschnitt von über 1.500 Besuchern pro Heimspiel und führen diese Statistik damit mit großen Abstand an. Für eine tolle Kulisse wird damit an diesem Abend gesorgt sein. Der ECDC befindet sich derzeit nach einigen Startschwierigkeiten auf dem sechsten Tabellenplatz und hat sich mit zehn Punkten Abstand auf Platz elf in den oberen Tabellenregionen gefestigt. Wie bereits im Hinspiel, bekommt es die Weindl-Truppe am Freitagabend mit einigen erfahrenen Akteuren zu tun. Neben dem ehemaligen Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Jan Benda (43 Jahre), besitzen die Schwaben mit Petr Sikora (45 Jahre), Peter Kraus (42 Jahre) oder Mike Dolezal (39 Jahre) weitere „Haudegen“, die mit ihrer enormen höherklassigen Erfahrung den Rothäutern zum Erfolg verhelfen sollen. Wie bereits im Hinspiel müssen die Wanderers auch in diesem Spiel versuchen, mit Kampf und Leidenschaft gegen die spielerische Klasse entgegenzusetzen. Besonders in Acht nehmen müssen sich die Wanderers außerdem vor dem deutsch-finnischen Angreifer Antti-Jussi Miettinen (18 Punkte) sowie dem erst 22-jährigen Jan Kouba (17 Punkte), die Jan Benda (18 Punkte) und Petr Sikora (24 Punkte) in der internen Scorerwertung folgen.

Zwei Tage später präsentieren sich die Wanderers nach 14-tägiger Pause endlich wieder vor heimischem Publikum. Zu Gast im Germeringer Polariom sind diesmal die „Eishackler“ aus Peißenberg. Am vierten Spieltag der Saison gelang der Weindl-Truppe mit ihrem 5:3 Auswärtserfolg beim TSV regelrecht Historisches. Nach insgesamt zehn Jahren ohne Punkterfolg kehrte die Mannschaft erstmalig mit einem Sieg aus Peißenberg zurück. Auf diesem Erfolg möchte man sich im Wanderers-Lager jedoch keineswegs ausruhen und wird am Sonntagabend alles daran setzen, auch diesmal Zählbares einzufahren. Dass dieses Unterfangen nicht einfach wird, zeigte bereits das Hinspiel. In Acht nehmen muss sich die Wanderers-Defensive vor allem vor der Paradereihe der Eishackler. Denn in dieser befindet sich neben dem kanadischen Bayernliga-Topscorer Tyler Wisemann (40 Punkte) auch Manfred Eichbeger (31 Punkte) sowie Florian Barth (13 Punkte), die während dem gesamten Spiel für reichlich Torgefahr sorgen. Mit insgesamt 66 erzielten Toren gehört der Sonntagsgegner außerdem zu den torhungrigsten Mannschaften der Bayernliga. 

Um an beiden Spieltagen ihr Bestes abrufen zu können, hofft die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl auch dieses Wochenende wieder auf die tatkräftige Unterstützung ihres Anhangs. Spielbeginn am Sonntagabend ist um 18:00 Uhr. Einlass ist wie gewohnt eine halbe Stunde vor Spielbeginn.