Wanderers bringen sich selbst unter Zugzwang

27.01.2015 um 19:22 Uhr von Florian Hutterer

Foto: Richard Langnickel

Gegen Moosburg und Dorfen müssen Punkte her

Nach einem enttäuschenden Wochenende mit zwei Heimniederlagen gegen Peißenberg und Moosburg, stehen für die Mannschaft um Wanderers Coach Sebastian Wanner nun richtungsweisende Partien auf dem Programm. Das 3:5 gegen die Eishackler konnte man auf Grund der Favoritenrolle der Gäste noch akzeptieren, umso beschämender war jedoch der Auftritt zwei Tage später gegen den EV Moosburg. Müde und ideenlos präsentierte man sich dem heimischen Publikum.
Trotz der zwei Niederlagen können die Wanderers Platz zwei aber immer noch erreichen. Dafür sind jedoch in den nächsten beiden Spielen dringend Punkte nötig.

Am Freitag haben die Germeringer bereits die Möglichkeit, sich für die Niederlage gegen Moosburg zu revanchieren. Um 19:30 Uhr kommt es zum Rückspiel beim EVM.
Grundsätzlich könnte man behaupten, die Wanderers sollen an die Leistung aus dem Vorrunden-Spiel anknüpfen, wenn auch man das Spiel am Ende mit 1:2 nach Penaltyschiessen verlor. So bot man damals zwar eine ansehnliche Leistung, jedoch ohne den nötigen Erfolg im Abschluss. Nach dem letzten Auftritt wird man sich abermals komplett neu einstellen und motivieren müssen. Denn mit so einer Leistung darf man keine Ansprüche auf ein mögliches Viertelfinale stellen.
Die Moosburger werden jedenfalls im heimischen Stadion den Auswärtserfolg bestätigen wollen, daher verspricht diese Partie kein leichtes Unterfangen für die Germeringer.
Gesperrt fehlen wird zum wiederholten Male Stürmer Martin Dürr. Neben seiner dritten 10-Minuten-Strafe und einer Spieldauer-Strafe im Spiel gegen den EV Lindau, muss er nun wegen einer erneuten Spieldauer-Strafe gegen den Freitags-Gegner erneut pausieren. Dürr fällt zum Leidwesen seines Trainers in der aktuellen Spielzeit häufig durch Undiszipliniertheiten auf und schadet damit in erster Linie seinen Mannschaftskollegen.

Zwei Tage später begrüßen die Wanderers den ESC Dorfen zum Rückspiel im Germeringer Polariom. Zugegebenermaßen war der 5:2 Auswärtserfolg im ersten Zwischenrunden-Spiel etwas überraschend. Dass in der Truppe von Sebastian Wanner jedoch sehr viel Potential steckt, konnte man phasenweise in der Vorrunde schon erkennen. Der Sieg in Dorfen war aber auch der doch schwachen Leistung vom ESC geschuldet. So werden sie sich bestimmt nicht nochmal präsentieren. Während die Dorfener im zweiten Spiel beim EV Moosburg klar mit 9:2 gewinnen konnten, musste man am vergangenen Sonntag gegen den TSV Peißenberg erneut eine Heimniederlage einstecken. 3:6 hieß es nach 60 Minuten für die Eishackler.
Da beide Mannschaften am kommenden Sonntag ihr vorletztes Spiel in der Zwischenrunde bestreiten, könnte es hier bereits eine Vorentscheidung im Kampf um Platz 2 geben. Platz 1 ist dem TSV Peißenberg wohl nicht mehr zu nehmen. Die Partie verspricht viel Spannung und Dramatik.

Kaum zu überhören war die neu gegründete Fangruppierung „Freaky Family Germering“ am vergangenen Wochenende. Auch wenn die Mannschaft keine Siege einfahren konnte, unterstützten sie ihr Team über das gesamte Spiel. Die Wanderers freuen sich über die lautstarke Unterstützung und heißen sie hiermit herzlich Willkommen!

Weiterhin möchten die Wanderers Germering noch alle Eishockeyfreunde informieren, dass die Stadiongaststätte aktuell geschlossen ist.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, in das Vereinsheim des benachbarten Fußballvereins einzukehren.