Teamfindungstag der Kleinstschüler 1 am 15.06.2013

29.07.2013 um 18:57 Uhr von Andreas
In dieser Saison fahren die Kleinstschülermannschaften nicht mehr nach Jahrgängen, sondern nach Trainingsgruppen auf Freizeiten um sich untereinander und auch die Trainer und Betreuer auch mal abseits der Eisfläche „ganz ohne Helm“ besser kennenzulernen.
Die Teamfindungsmaßnahme der Kleinstschüler I war in diesem Jahr zur Abwechslung kein Übernachtungswochenende, sondern ein voller Tag mit gemeinsamer Busfahrt zum Bayernpark nach Reisbach.
Am Samstag den 15.06.13 ging es bei strahlendem Sonnenschein am Polariom um 09.00 Uhr morgens mit dem Bus los. Der Bus schwer beladen mit Proviant und die Kinder bestens gelaunt und dick mit Sonnencreme eingeschmiert, machten wir uns auf die eineinhalbstündige Anfahrt. Nach nur einer Pinkelpause und gefühlten eintausend Antworten wie viele Minuten es denn noch dauert, kamen wir in Reisbach an. Als jedes Kind die Telefonnummern von Trainer und Betreuern per Anhänger um den Hals bekommen hatte, stürmten wir endlich den Bayernpark. Gleich zu Beginn wartete zum Aufwärmen der „Wurm im Apfel“ den auch die allermeisten fuhren – ohne zu wissen was sie später an Steigerungsmöglichkeiten noch erwartet. Es folgte die erste Brotzeitpause in der hauptsächlich der Schokoladenkuchen vor dem drohenden Tod durch schmelzen gerettet und verspeist wurde. Am Freischütz – Achtung Werbung: „Deutschlands Extremster Launch Coaster“ (also ne‘ Achterbahn im Quadrat…) – trennte sich dann der >140cm Mannschaftsteil von den „Kleinen“. Diese Art der Zulassung zu den Fahrgeschäften zieht sich durch den ganzen Bayernpark, so dass wir irgendwann länger an der regulären Achterbahn hängenblieben wo jeder ran durfte und die Kinder dann auch in Endlosschleife fuhren. Dazwischen war natürlich noch die Wildwasserbahn, Reifenrutsche, Schmetterlingstanz  und Wildwasserrafting und immer wieder Brotzeiten angesagt. Um wieder etwas runterzukommen – aus dem Achterbahnhimmel – marschierten wir dann in den zweiten Parkteil, erstanden jedem der wollte ein Eis und die Kinder tobten sich so richtig am Wald-Abenteuerspielplatz aus. Natürlich nicht ohne zu Brotzeiten… Danach noch den Gummi-Kletterberg Zugspitz erklommen und dann ging es so langsam, ganz langsam, zurück Richtung Busparkplatz. Alle zusammen nochmal Wildwasserbahn, und diesmal beim Nasswerden manuell etwas nachgeholfen, weil es sonst ja eine zu trockene Angelegenheit wäre. Bei den betroffenen Kandidaten fand sich dann aber zum Glück auch ein Wechsel-T-Shirt im Rucksack. Die Rückfahrt war wesentlich lebhafter als von Trainer und Betreuern erwartet, trotzdem ließ es sich der eine und die andere nicht nehmen die Akkus per Power-Nickerchen wieder aufzuladen bis zur fast pünktlichen Rückgabe in die jeweiligen Elternhände.
Spaß hat es also allen gemacht. Und das Ziel Teamfindung? Erreicht.
Trainer und Betreuerteam waren sich einig, es war interessant und schön zu sehen, wie sich z.B. das in der Schlange anstellen für ein Fahrgeschäft über den Tag entwickelte. Anfangs schüchtern eng beim Betreuer stehen oder auch mutig auf eigene Faust vorausschauend, war es am Ende ein gemeinsames an der Hand nehmen und abklatschen, so dass die Erwachsenen gar nicht mehr nötig schienen.

(Verfasser: Stefan H.)