Kraftakt der Junioren bleibt unbelohnt

11.11.2012 um 12:29 Uhr von Florian Hutterer

12. und 13. Spieltag der Junioren Landesliga
 

Am 02. November 2012, einen Tag nach dem Heimspiel gegen den EHC Straubing, reiste die Mannschaft in die niederbayerische Metropole um dem EHC auch auswärts die Punkte zu entführen. Das Ergebnis des Vortages beflügelte die Mannschaft.
Die ersten Probleme begannen bereits bei der Fahrt zu den Gegnern. Die Junioren steckten im Stau und trafen verspätet zum Rückspiel ein. Mit Unruhe und Hektik eilten die Junioren zum Spielbeginn.
Unerwartet gingen die Wanderers bereits zu Beginn der zweiten Minute in Führung. Zuhause und mit den eigenen Fans im Rücken, hielt der EHC Straubing dagegen und erzielte in der 6. Minute den Ausgleich. Das Spiel war von Anfang an ziemlich körperbetont und die Schiedsrichter scheinbar nicht in der Lage durchzugreifen. Offensichtlich waren sich auch noch beide uneinig, unverständliche Entscheidungen waren die Folge. In der 8. Minute gingen die Gastgeber in Führung. In der 13. Minute glichen die Wanderers erneut aus. Mit dem Stand von 2:2 endete nach einem sehr unattraktiven Spielverlauf das erste Drittel.
Im zweiten Abschnitt versuchten beide Mannschaften eine Entscheidung herbeizuführen. In der 28. Spielminute waren es die Gastgeber, die erneut vorlegten und mit einem 3:2 in Führung gingen. Die Germeringer Junioren erarbeiteten sich zwar viele Torchancen, konnten diese aber nicht nutzen.
Im letzten Drittel gelang es keinem Team erneut zu punkten und somit endete die Partie auch mit dem 3:2 für den EHC Straubing.

EHC Straubing   -   Wanderers Junioren   3 : 2   (2:2, 1:0, 0:0)

Strafen:
Wanderers Germering   28 Minuten + 10 Minuten
EHC Straubing            14 Minuten + 2 x 10 Minuten

Fazit: Das Spiel lief von Beginn an den Unparteiischen aus dem Ruder und endete in einem kleinlichen Gepfeife. Die Wanderers Junioren erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen und scheiterten zu oft im Abschluss. Auch wenn man über weite Abschnitte die spielbestimmende Mannschaft war, fehlten einfach Tore zum Sieg.

Die Heimreise endete natürlich so, wie die Hinfahrt begonnen hat. In den frühen Morgenstunden erreichte der Bus schließlich Germering. Zu dieser Zeit waren höchstens Leute aus dem Bäckerhandwerk unterwegs!
 

 

Bereits am Abend folgte die dritte Begegnung am dritten Tag in Folge.

Am Samstag den 03. November 2012 wurden im Germeringer Polariom die Mannschaft der Spielgemeinschaft Dorfen/Gebensbach/Erding begrüsst.
Die Wanderers Junioren spielten unerwartet dominant und es schien, als hätten die Gäste dem Nichts entgegenzusetzen. Das erste Drittel endete deutlich mit einem verdienten 4:1 für die Hausherren.
Das Spiel der Junioren war im zweiten Abschnitt, ebenso wie im ersten Drittel, beachtlich und absolut sehenswert. Die Anstrengungen der beiden vorangegangenen Tage schienen völlig verdrängt. In den letzten Minuten des Mitteldrittels bauten die Wanderers ihre Führung auf ein komfortables 6:1 aus. Die Gegner hatten scheinbar keine Chance, obwohl in den Schlussminuten des Drittels noch das 6:2 fiel. Bis dahin zeigten die Junioren der Wanderers Germering ein wirklich attraktives Spiel und die Zuschauer waren mit der abgelieferten Leistung mehr als zufrieden.
Was der Trainer Brian Ashton allerdings die ganze Zeit über befürchtete, wurde schließlich traurige Realität. Die Kräfte der Mannschaft schwanden ausgerechnet im letzten Drittel sehr deutlich. Die Strapazen der beiden vorangegangenen Tage bzw. Spiele wurden nun sichtbar. Die Mannschaft brach ein und die Gäste der SG Dorfen/Gebensbach/Erding nutzte dies eiskalt aus. Etwa im Abstand von jeweils 4 Minuten schlug der Puck im Kasten der Germeringer ein. Ausgerechnet in der 59. Minute erzielten die Gäste noch das 6:6. Glücklicherweise konnte Klein einen Penalty zum Schluss noch halten und das Spiel endete schließlich mit dem unglücklichen Unentschieden.

Wanderers Junioren   -   SG Dorfen/Gebensbach/Erding   6 : 6

Die Wanderers Junioren hatten drei anstrengende Spieltage hintereinander und konnten den 6:1 Vorsprung nicht mehr über die Zeit retten.
Wirklich schade für die junge Mannschaft, die toll gekämpft hat und dafür nicht belohnt wurde!