Josh Gillam macht den Unterschied - Gillam wieder mit 4 Toren

25.02.2012 um 18:48 Uhr von Florian Hutterer

Wanderers Germering : EC Pfaffenhofen 5:4 n. P. (1:0, 0:2, 3:2)

Die Wanderers boten den Zuschauern im Polariom zum Abschluss nochmals ein tolles Eishockeyspiel. Eigentlich ging es für die Ashton-Truppe um nichts mehr, während der EC Pfaffenhofen noch mindestens einen Punkt brauchte. Die Wanderer legten von Beginn an los, als ob sie dringend die Punkte brauchten. Nach nur 1 Minute konnte Oliver Wälde nach einem tollen Solo von Josh Gillam , zur Führung einnetzen. Die IceHogs wirkten geschockt und mußten das 1. Drittel verdientermaßen an die Wanderers abgeben. Doch die IceHogs erholten sich wieder. Offensichtlich hatte ihnen die Drittelpause gut getan. Jetzt übernahmen sie die Initiative. Nach einem Wanderers-Fehler stürmte Gästestürmer Philipp Spindler alleine aufs Wanderers Tor und glich aus. Pfaffenhofens Feilmeier legte nach, sodass die IceHogs verdient mit einer 2:1 Führung in die 2. Drittelpause gingen. Wanderers Trainer Brian Ashton fand in der Kabine die richtigen Worte. Die Heimmannschaft brannte zwischen der 40. und 52. Minute ein richtige Feuerwerk ab. Allen voran Josh Gillam. Trotz Sonderbewachung zeigte er und sein Team nochmals Eishockey vom Feinsten. Dreimal schlug er in seiner unnachahmlichen Art zu und machte aus einem Rückstand eine 4:2 Führung. Doch die IceHogs schlugen zurück. Nachdem sie zuvor schon einige male in aussichtsreicher Position am starken Wanderers Goali Christoph Schedlbauer gescheitert waren, konnte David Vokaty in der 53. Minute und 58. Minute einnetzen und damit den letztlich verdienten Ausgleich herstellen. Beim folgenden Penaltyschießen war Christoph Schedlbauer nicht zu bezwingen. Für die Wanderers trafen Josh Gillam und Oliver Wälde und sicherten sich den Zusatzpunkt für die Heimmannschaft in einer starken Bayernligapartie, die von den Schiedsrichtern gut geleitet wurde.

Am morgigen Sonntag geht es zum letzten Spiel der Wanderers nach Nürnberg. Für den EHC 80 Nürnberg steht bereits fest, dass man in die Play-Down muss. Die Wanderers werden die Saison wie letztes Jahr als Gruppenerster der Gruppe B abschliessen. Wenn auch die Begegnung keine große Bedeutung hat , möchte man die Heimreise doch als Sieger antreten und in der Abstiegsrunde ungeschlagen bleiben.