Young Wanderers fast mit Überraschung gegen Tabellenführer

26.01.2012 um 10:51 Uhr von Florian Hutterer
Nur nicht wie im Hinspiel zweistelig zu verlieren war die Vorgabe der
 Wanderers 1B beim Tabellenführer.
 Zudem war der Kader bedingt durch Verletzungen wieder einmal knapp. Die
 Voraussetzungen nicht die besten, da auch Kapitän Mathias Walter     verletzungsbedingt nur unter Schmerzen spielen konnte.
 Die Hausherren legten auch dementsprechend los, doch war ihr
 Angriffsspiel im Wanderers Drittel schwach.
 Die Ottobrunner wirkten ideen- und konzeptlos, und wenn mal Torgefahr
 aufkam, war mal wieder Severin Dürr im Wanderers Tor ein sehr sicherer Keeper.  Die größte Torchance hatten dann aber die Wanderers, als Ferdinand Fleißner auf Daniel Simm spielte, der alleine auf das Ottobrunner Tor zustürmte, aber knapp  das Tor verfehlte.
Ottobrunns Spielertrainer Schneidawind, der letzte Saison noch in der
 Bayernligamannschaft der Wanderers spielte, gelang kurz vor
 der ersten Drittelpause ein Tor, dieser Schuß war unglücklich abgelenkt
 und daher unhaltbar.
 Das Mitteldrittel war geprägt von vielen Strafen und einigen 5/3
 Überzahlmöglichkeiten der Hausherren. Doch auch hier zeigten
 die Ottobrunner sich erschreckend schwach, so daß die Germeinger Abwehr
 um Rudi Simm und Stefan Sohr alles im Griff hatten.
 Das letzte Drittel war dann nichts für schwache Nerven, zwar ging
 Ottobrunn in der 41.Minute mit 2:0 in Führung, ein Penalty von
 Ottobrunn wurde vergeben, danach kippte das Spiel immer mehr und die
 Wanderers hatten ihre Gelegenheiten, die dann Daniel
 Simm zum 1:2 nutzte. Zwei Minuten vor Ende musste Ottobrunn auf
 Schneidawind verzichten, der sich das Spiel von der Strafbank
 anschaute. In dieser Unterzahl leisteten sich die Ottobrunner noch ein
 grobes Foulspiel, der Germeringer Stefan Sohr wurde im
 vollen Lauf von einem Ottobrunn-Spieler von hinten gegen die Bande
 gecheckt. Das die Nerven beim Tabellenführer blank lagen,
 sah man daran, daß diese Aktion von dem Verursacher aus Ottobrunn mit
 lauten Gelächter begleitet wurde. Völlig unverständlich
 gab es für diese Aktion keine Strafe. Ottobrunn rettete sich über die
 Zeit, feierte dann, und den jungen Wanderers blieb die Erkenntniss,
 den Tabellenführer gewaltig geärgert zu haben.