Wanderers verteilen nachträgliche Weihnachtsgeschenke

07.01.2012 um 18:32 Uhr von Florian Hutterer

Wanderers Germering : EV Weiden 4:5 n. P. (0:1, 3:1, 1:2)

Vor dem Spiel wären wohl viele Zuschauer mit einem Punkt gegen die Topmannschaft aus Weiden zufrieden gewesen. Aber so, wie die Partie am Freitagabend im Polariom ablief, waren die anwesenden Germeringer trotz der tollen Vorstellung der Wanderers letztlich enttäuscht. Der Favorit aus der Oberpfalz begann das 1. Drittel stark. Sehr scheibensicher beherrschte man die ängstlich agierende Heimmannschaft und gewann das Anfangsdrittel völlig verdient mit 1:0. In Überzahl sorgte Waldowsky für den Pausenstand. Nach einer deutlichen Ansprache in der Drittelpause von Trainer Ashton sahen die Zuschauer im 2. Drittel eine ganz andere Heimmannschaft. Mit hohem Einsatz und toller Laufarbeit übernahmen die Wanderers nun die Partie und erarbeiteten sich auf einmal viele Torchancen. Zwangsläufig fiel der 1:1 Ausgleich in Überzahl in der 24. Minute durch Markus Oehme (Ass. Gillam, Gambs). Nur eine Minute später sorgte der gut aufgelegte Levin Schumacher (Ass. Meier) mit einem sehenswerten Rückhandschuss für die 2:1 Führung. Die Führung hielt nicht lange. In der 28. Minute egalisierte Weidens Schmidhuber die Führung der Wanderers. In der 32. Minute schlug die Ashton-Truppe wieder zurück. Josh Gillam (Ass. Meier) sorgte dafür, dass die Heimmannschaft völlig verdient mit einer 3:2 Führung in die 2. Drittelpause ging. Ein überragendes Drittel der Wanderers. Und so ging es zunächst weiter im 3. Drittel. Nach 26 Sekunden baute Levin Schumacher (Ass. Schreiber) in Unterzahl die Führung auf 4:2 aus. Doch nun begann die Zeit der Geschenke für die Oberpfälzer. Nach zwei kuriosen Toren der Devils stand es auf einmal 4:4 (Torschützen Hampl u. Kirchberger). Die wütenden Angriffe der Heimmannschaft brachten trotz guter Torchancen keine zählbaren Ergebnisse, sodass man ins Penaltyschießen musste. Der Gast entschied die Partie durch den entscheidenden Penalty von Boris Flamik für sich. Bleibt die Erkenntnis, dass die Wanderers durchaus mitspielen können mit den Besten der Liga, wenn es auch diesmal nicht ganz reichte. Durch die fehlenden Punkte ist man allerdings beim Spiel am Sonntag in Buchloe unter Zugzwang gekommen. Will man Anschluss auf den 8. Tabellenplatz halten, muss man dort unbedingt punkten, da nächstes Wochenende die "Hammerpartien" gegen Sonthofen und Schweinfurt anstehen. Zudem möchte man sich gerne für die hohe Heimspielniederlage gegen Buchloe revanchieren.