Wanderers beschenken ihre Fans mit weiteren drei Punkten

24.12.2011 um 18:28 Uhr von Florian Hutterer

Wanderers Germering : ESV Königsbrunn   5:4  (2:2, 3:0, 0:2)

Erheblichen Druck verspürten die Wanderers vor dem wichtigen Match gegen die Pinguine aus Königsbrunn. Aufgrund des Tabellenstandes beider Mannschaften musste man das Heimspiel im Derby unbedingt gewinnen, wenn man weiterhin um den so wichtigen Tabellenplatz acht mitspielen will. Erschwerend kam dazu, dass sich neben den langzeitverletzten May und Lindner, auch Oliver Wälde kurz vor Spielbeginn knieverletzt meldete. Trainer Brian Ashton musste seine Reihen erneut umbauen. Die Wanderers nahmen, wie in den letzten Heimspielen auch, sofort das Heft in die Hand und übten starken Druck auf die Pinguine aus. Zwangsläufig erzielte Josh Gillam (Ass. Stürzer, Meier) in der 4. Minute in Überzahl die 1:0 Führung. Die Wanderers hielten das Tempo hoch und kamen in der 9. Minute durch Daniel Rossi (Ass. Gillam, Meier) zur 2:0 Führung. Doch die Pinguine kamen zurück. Schwimmbeck und Vycichlo sorgten noch vor der Drittelpause (12.Min. und 14. Min.) für den Ausgleich. Im 3. Drittel erhöhte die Ashton-Truppe das Tempo nochmals und erzielte drei blitzsaubere Tore. Dominik Bahner, Josh Gillam (Ass. Rossi und Gambs) und Christian Meier (Ass. Gillam und Stürzer), sorgten für den beruhigenden Dreitorevorsprung. Mit 5:2 ging man in die letzte Drittelpause. Eigentlich sollte das Match entschieden sein. Doch die Wanderers bescherten dem Gast dann im letzten Drittel Weihnachtsgeschenke und machten die Partie noch zu einem richtigen Krimi. Nach Abwehrfehlern der Heimmannschaft konnte Michael Polaczek in der 41. und 44. Minute die Treffer zum 5:3 und 5:4 erzielen. Die Wanderers hatten aber zwischendurch noch große Chancen, das Spiel endgültig und klar zu entscheiden. Gästegoali Schaf verhinderte den größeren Rückstand seiner Mannschaft. Kurz vor Spielende nahm Pinguine-Trainer seinen Goali vom Eis und versuchte in Überzahl noch die Entscheidung zu erzwingen. Der sichere Goali Christoph Schedlbauer ließ keinen Treffer der Gäste mehr zu. Die Wanderers schaukelten das Spiel nach Hause. Eine starke mannschaftlich Leistung, trotz der Ausfälle der drei Leistungsträger May, Lindner und Wälde. Im Polariom kam erstmals richtig Stimmung auf, und die Zuschauer gingen zufrieden nach Hause.