Jugendmannschaft unterliegt trotz Kampfgeist und Einsatz

28.08.2010 um 12:38 Uhr von Florian Hutterer

Am Samstag, den 23.10.2010 spielte die Wanderers Jugendmannschaft in der Olympia-Eishalle gegen den EHC München.

Die Punktspielsaison der Jugendmannschaft der Wanderers Germering begann wenig verheißungsvoll. Mit dem EHC München stand aber auch eines der ambitioniertesten Teams  der Liga auf dem Eis der Olympia-Eishalle in München.

Der ohnehin ausgedünnte Kader der Wanderers war durch Krankheiten und Sperrungen als Folge von Undiszipliniertheiten in der Vorbereitungsphase auf eine Rumpftruppe zusammen geschrumpft. So war es nicht verwunderlich, dass die in allen Belangen überlegenen Münchner nach dem ersten Drittel bereits uneinholbar mit 8:0 in Führung lagen.

Für das zweite Drittel hatte Interimscoach Walter Schikaneder für seine Truppe die Losung ausgegeben, höchstens noch ein Gegentor zu zulassen. Mit einer tollen kämpferischen Leistung konnte diese Marke nicht zuletzt auch wegen der ausgezeichneten Torwart-Leistungen gehalten werden. Im Schlussdrittel ließen dann die Kräfte nach und die Münchener kamen zu weiteren sechs Toren, so dass es am Ende des Spiels 15:0 für den EHC stand.

Am Sonntag, den 24.10.2010 war der EC Pfaffenhofen zu Gast im Germeringer Polariom.

Die Partie am darauf folgenden Tag gegen den EC Pfaffenhofen konnte lange Zeit ausgeglichen gestaltet werden. Allerdings geriet die Mannschaft von Trainer Rudi Simm in Folge von unnötigen Unterzahlsituationen immer wieder in Bedrängnis und musste zur ersten Drittelpause einen 0:4 Rückstand auf eigenem Eis hinnehmen.

Im Mitteldrittel kamen die Germeringer wieder besser ins Spiel und auch zu Torchancen. Im Schlussdrittel zeigte sich wieder das gleiche Bild wie am Tag zuvor. Zehn Minuten vor Schluss, als die Germeringer sich auf 4:6 herangekämpft hatten, wurde wiederum eine Unterzahlsituation mit einem Gegentor bestraft.

Kurz vor dem Ende der im Übrigen äußerst fair geführten Partie erhöhten die Gäste noch auf 8:4. Trotz der beiden Niederlagen ist man bei den Wanderers auf einem guten Weg, was sich, wenn alle Spieler wieder an Bord sind, auch in den Ergebnissen niederschlagen wird.